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Die Hemmerhalle im Osten des Areals bleibt erhalten. Sie liegt an der durchgehenden, grünen Ost-West-Promenade. Als Veranstaltungsort wird sie zum kulturellen Anker des neuen Quartiers und repräsentiert es gleichzeitig nach außen. Blick vom Quartierseingang nach Westen

In einem Werkstattverfahren für die Entwicklung eines innenstadtnahen Gebiets in Ladenburg erhielt der Entwurf von schneider+schumacher mit Carla Lo Landschaftsarchitekten den ersten Preis.

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Lageplan

Gemeinschaftlicher, grüner Wohnblock-Innenhof

In Ladenburg im Rhein-Neckar-Kreis soll das elf Hektar große, ehemalige ABB-Areal zu einem modernen, vielfältigen Quartier entwickelt werden – mit Wohnungen, begrünten Freiräumen, Spiel- und Sportflächen, Gewerbeeinheiten und kulturellen Angeboten. Um die besten Ideen zu finden, hat die Stadtentwicklungsgesellschaft (STEG) Ladenburg mbH als Eigentümerin des Geländes ein städtebaulich-freiraumplanerisches Werkstattverfahren ausgelobt.

Das Sieger-Konzept von schneider+schumacher mit Carla Lo Landschaftsarchitekten sieht vor, das Gebiet als neues, eigenständiges Quartier zu entwickeln, das durch seine kleinteilige, durchgrünte Struktur an die Maßstäblichkeit und Identität Ladenburgs mit seiner historischen Altstadt anknüpft. Die industrielle Geschichte und bestehende Gebäude werden als identitätsstiftende Bausteine erhalten und weiterentwickelt – als Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft. Eine durchgehende, grüne Ost-West-Promenade entlang der öffentlichen Nutzungen verbindet die abwechslungsreichen Freiräume zu einer lebendigen Perlenkette des neuen Stadtquartiers.

Der geplante Wohnblock ist als vielschichtiges Gefüge in Anlehnung an die Ladenburger Altstadt konzipiert – mit drei- bis viergeschossigen Häusern mit unterschiedlichen Dachformen und mit Vor- und Rücksprüngen angeordnet. Zwischen den Gebäuden entstehen schmale Gassen; im Inneren des Blocks ein gemeinschaftlicher, grüner Innenhof. Die historische Hemmerhalle wird als Veranstaltungs- und Eventort zum kulturellen Ankerpunkt des Quartiers. Das ehemalige Gebäude A wird zu einem lebendigen Mehrgenerationenhaus entwickelt. Das neue Rathaus als multifunktionaler Ort mit Verwaltung, Co-Working und Start-up-Flächen entsteht im ehemaligen Gebäude N. Die frühere Industriehalle wird zu einem offenen, aktiven Stadtgarten transformiert. Ergänzend entstehen entlang der Grünachse eine neue Kita und ein Bildungsensemble aus Musik- und Förderschule, das den öffentlichen Raum belebt.

Unter https://steg-ladenburg.de/ ist weitere Information zum Areal und die Präsentation des Siegerentwurfs mit weiterem Bild- und Planmaterial zugänglich gemacht worden.

2624_friends_News_Ladenburg_GruppenfotoPräsentieren den Siegerentwurf: Bürgermeister Stefan Schmutz, Gordan Dubokovic, Partner und Geschäftsführer schneider+schumacher Städtebau GmbH, Peter Müllerleile, Geschäftsführer der STEG Ladenburg mbH , Samuel Bucher von Carla Lo und das weitere Team von schneider+schumacher: Sabine Plagemann, Ahsan Habib und Claire Newcomb