Seit über 50 Jahren veranstaltet der Fachbereich Architektur seine Mittwochabend-Vorträge. Jedes Semester geben renommierte Persönlichkeiten aus Architektur, Kunst und Kultur Einblicke in ihr Schaffen.
Die kommenden Termine:
14. Januar 2026
Prof.’in Dr. Franziska Lang
Abschiedsvorlesung: „Anverwandlungen“

Die Vortragsreihe beleuchtet aktuelle Entwicklungen, Spannungsfelder und Perspektiven zwischen Baukultur, Nachhaltigkeit und technologischem Fortschritt.
Termine: 11. Dezember, 15. Januar und 5. Februar

Wie kann der Baumentscheid umgesetzt werden?
Am 3. November 2025 hat das Berliner Abgeordnetenhaus den Gesetzestext zum Baumentscheid beschlossen. In diesem Gesetz werden umfangreiche Klimaanpassungsmaßnahmen festgeschrieben. Bei der konkreten Umsetzung gibt es allerdings noch viele offene Fragen.

Mit dem Kirchturm der Garnisonkirche Potsdam und den Berliner Schlossfassaden wurden zwei zentrale Bausymbole der preußisch-deutschen Monarchie im wiedervereinten Deutschland rekonstruiert. Was bedeutet es, wenn sich unser demokratisches Gemeinwesen auf vordemokratische Symbolbauten bezieht, wenn monarchische Monumente zur Verkörperung eines heutigen Nationalbewusstseins werden?
Die Tagung bildet den Abschluss einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe des Lernorts Garnisonkirche zur Einheit von Thron, Altar und Militär, welche die historische Garnisonkirche Potsdam verkörperte.

Resilienz der Städte, identitätsstiftende Architektur, nutzungsflexible Gebäude- und Stadtstrukturen, Umnutzung und Sanierung: Die Grundsätze nachhaltiger Planung bestimmen seit jeher die Architektur des Büros KSP Engel.
Die Ausstellung im Museum Angewandte Kunst zeigt, aus welchem Erfahrungsschatz und Wissen die Planerinnen und Planer schöpfen und wie sich im gestalterischen Prozess die für sie typische Eindeutigkeit und Klarheit von Funktion und Ästhetik entwickelt – aus den jeweiligen Anforderungen und aus dem Wesen der Bauaufgabe heraus.

Die zeitgenössische philippinische Architektur befindet sich an der Schnittstelle von miteinander verbundenen und sich überschneidenden Kräften. Die philippinische Architektur wird heute als ein kontinuierlicher Fluss von Menschen, Orten und Prozessen definiert, der über die Grenzen des Landes hinausreicht. Der Begriff „Sulog„, der aus der Sprache der Menschen aus der Provinz Cebu stammt und „Wasserströme“ bedeutet, bringt das dynamische Auf und Ab der philippinischen Architektur auf den Punkt. Diese ist aus einem inselartigen Umfeld hervorgegangen und ist verwoben mit den Querströmungen der zahlreichen Einflüsse und dem Austausch von Netzwerken.

Wie kann Architektur mit weniger auskommen und zugleich mehr qualitätvollen Wohnraum schaffen? Diese Frage steht im Fokus des 15. Gestaltungspreises der Wüstenrot Stiftung. Reduktion und Einfachheit sind dabei keine Einschränkung, sondern der Schlüssel zu mehr Qualität, mehr Gemeinschaft, mehr Nachhaltigkeit.

Die Ausstellung soll einladen genauer hinzusehen: Was bedeutet gendergerechter Städtebau? Zur Ausstellung gibt es geführte Spaziergänge, Walkshops, bei denen man die Notwendigkeit von Gendergerechtigkeit im Städtebau selbst erfahren kann.
Vernissage am 18. 11. mit Book-Relaes und Walkshop.
Weitere Veranstlatungen am 16. Dezem,ber und 20. Januar

Vortrag von Dr. Alba Balmaseda Domínguez, Madrid

