Die Bundesstiftung Baukultur, angesiedelt in Potsdam, steht vor Neuanfängen. 20 Jahre nach ihrer Gründung gilt es, Anspruch und Resultate in Relation zu setzen ...
Noch nie wurde Architektur so intensiv präsentiert, beworben, darüber berichtet und diskutiert wie heute. Doch kreative Leistung und Absatzförderung, Berufsetho...
Ohne Reifen und Räder taugt das Auto gar nichts. Ihre Ausführung folgt längst nicht mehr nur physikalischen Parametern, sie sind Designobjekte geworden. Eine Be...
Bundesweit stehen die in den Nachkriegsjahren errichteten Kulturbauten auf dem Prüfstand. Oft mangels gebührender Gebäudepflege zeigt sich krass der berüchtigte...→
Am 12. Juli dieses Jahres wäre Oswald Mathias Ungers 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmet das Museum für Angewandte Kunst Köln dem Architekten eine Ausstellung. Dass die Schau einiges offen lässt, ist jedoch nicht den Kuratorinnen anzulasten.
Zufällige Architektur nennt Jan Hora die Architektur, die nicht von Anfang an so geplant wurde, wie sie realisiert wurde, die im Prozess entstanden ist, bei der Pragmatik, begrenzte Ressourcen ebenso wie die Kunst der Improvisation eine Rolle spielen. Sie begegnet einem am häufigsten bei Umbauten und Sanierungen, aber es können auch völlig neue Werke entstehen. Entscheidend ist, dass dabei stets bereits vorhandene Fragmente verwendet werden, was einen gewissen Verlust an Kontrolle über den Plan mit sich bringt. Jan Hora bewundert Werke der "zufälligen Architektur, ihre Vielschichtigkeit, ihren Einfallsreichtum und ihre Ökonomie", er ist stets auf der Such nach ihr und nutzt sie für die eigene Arbeit. Für ein Foto-Essay hat er einige Beispiele der "Accidental Architecture" zusammengestellt.
Zum Foto-Essay >>>
Wie kann man in einer überregulierten Welt handlungsfähig bleiben – oder es wieder werden? Alle Bemühungen um Entbürokratisierung haben bislang nicht geholfen. Vielleicht, weil sie von einigen, die sie fordern, eigentlich nicht gewünscht ist. Aber auch, weil die Potenziale der Architektur dabei nicht genutzt werden. Das sollte man ändern.
Man traf sich im April zur Möbelmesse in Mailand, zum "Salone del Mobile". Das merkt man daran, dass Hochglanzmagazine und einschlägige Einrichtungsblätter über...→
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