Das Felix-Nussbaum-Haus war 1998 das erste fertiggestellte Gebäude von Daniel Libeskind, und es widersteht bis heute mit den üblichen Erwartungen, die Besuchende an ein Museumsgebäude haben. Der New Yorker Fotografin Erieta Attali ist es gelungen, die verschiedenen Bezüge inner- und außerhalb des Felix-Nussbaum-Hauses in Osnabrück, das komplexe Zusammenspiel von Architektur, Museums- und Ausstellungsräumen sowie den darin präsentierten Gemälden des deutsch-jüdischen Malers Felix Nussbaum, mit ihren Fotografien einzufangen. Zum Foto-Essay >>>
„La Cupola“, das Ferienhaus, das sich der bekannte Filmregisseur Michelangelo Antonioni 1968 in Sardinien bauen ließ, verfällt. Dabei hätte es das kleine Juwel verdient, erhalten zu werden. Entworfen hat es Dante Bini, der ein Verfahren entwickelt hatte, auf einem aufgeblasenen Kunststoffballon als Tragkonstruktion Betonschalen zu gießen. Victor S. Brigolas Bilder zeigen, dass das Haus mit der zeittypischen Verbindung aus Technikbegeisterung, Experimentierfreude und Land-Art-Gestus erhalten werden sollte. Zum Foto-Essay >>>
Seit vielen Jahren fotografiert David Hiepler Landschaften. Seine Bilder machen spürbar, was man auf Bildern eigentlich nicht sieht: den Wind, die Sonne, die Kälte, die Wärme, die winzigen Wassertropfen in der Luft. Auch das Licht wird ja erst dann sichtbar, wenn es auf einen Widerstand trifft. Und dann entsteht der Zauber, der aus einem möglicherweise zuvor Unscheinbares etwas Großartiges macht. Zum Foto-Essay >>>
Der Zaun und seine zahlreiche Varianten sind für die Gestaltung der Umwelt fundamentale Mittel, die in der Architekturtheorie und -geschichte erstaunlich wenig Beachtung finden. Dabei sind sie nicht nur wegen ihrer Territorien ordnenden, ihrer Innen und Außen definierenden Rolle interessant, sondern auch aus bildnerischer Sicht – das zeigt Peter Rathmann mit seiner neuen Werkgruppe, für die er in Frankreich unterwegs war. Zum Foto-Essay >>>
Die Kontur des Kölner Doms dürfte weltweit bekannt sein, die beiden Turmspitzen sind aus einem bestimmten Blickwinkel zum Icon der Stadt am Rhein geworden. Der Fotograf HG Esch nutzt jetzt die Drohnen-Kamera, um ungewohnte Perspektiven des großartigen Bauwerks künstlerisch zu inszenieren. Dazu gehört ein Tryptichon, das als Dom Edition erworben werden kann – zugunsten der Dom-Erhaltung. Zum Foto-Essay >>>