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Theorie

Reflexion aktueller Diskurse

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Zur Disposition

Grenzen sind normal. Jede Geschichte, jede Entwicklung könnte man über Grenzen beschreiben: Wer sie zieht, was durch sie voneinander getrennt wird, wer ausgeschlossen wird, wie sie verschoben werden. Grenzen bestimmen Regeln des Zusammenlebens. Es gilt deswegen genau hinzuschauen, wenn eine Grenze verrückt wird. Symptomatisch: ein aktueller Fall aus Kassel.
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Robert Venturi (1925–2018)

Er galt als einer der Väter der Postmoderne. Einer, dessen publizistisches Werk einflussreicher war als das gebaute. Das Dilemma, das sich darin audrückt, war eines, das zu jener Postmoderne führte, die banalisiert und vulgarisiert im besten Fall unfreiwillig komisch wirkt. Dennoch: dem anspruchsvollen Erbe Venturis ließe sich gerecht werden.
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Haus, Maschine und die Schönheit der Dingwelt

Carten Ruhl geht im dritten Teil seines Essays über Alltag und Architektur der Frage nach, wie weit – wie erschreckend weit – die Verbindung Mensch-Maschine reichen kann. Die Frage nach dem Alltäglichen und der Architektur wird damit nicht einfacher. Aber eine Antwort darauf, was für Alltägliches und hohe Baukunst gleichermaßen gelten kann, lässt sich immerhin geben.
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Normiert und normal

Gewalt als geplante, bürokratische, abstrakte Realität des Alltags – mit dem Handbook of Tyranny verstört Theo Deutinger gezielt. Formen sanktionierter Gewalt werden so unpersönlich, doch die Grenzen zu der Gewalt, die uns empört sind fließend. In technokratischen Zeichnungen und Diagrammen findet Deutinger eine Form, dem alltäglichen Zwang einen angemessenen Ausdruck zu geben.