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Marktgeschrei

Architektur als Wirtschaftszweig

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In der Bauhaus-Falle

Marktgeschrei (16) | Von wem auch immer das schöne Bonmot stammt, Jubiläen seien etwas für fantasielose Journalisten – der in diesem Sinne fantasielose Journalist hat ein gutes Jahr vor sich. Rembrandt, Leonardo, Fontane, Alexander von Humboldt. Und, genau, das Bauhaus. Dem widerfährt nun ein zweifelhaftes Schicksal. In einer manchmal artemberaubenden Unbedarftheit werden Klischees breitgetreten. Armes Bauhaus.
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Im Schlaraffenland

Marktgeschrei (14) | Was auf die Innenstädte zukommt, wenn die Digitalisierung mit Datenbrillen und Alexa und Louis in die Wohnstuben getrieben wird, kann man sich nicht oft genug verdeutlichen. Um Waren und Dienstleistungen an Mann und Frau und Kinder zu bringen, lässt die Konsumbranche nichts unversucht. Sie kann sich auf willfährige und naive Kundschaft verlassen.

Die nächste Frage, bitte!

Martkgeschrei (12) | Lange Zeit waren stabile Regierungen ein deutsches Privileg. Es deutet viel darauf hin, dass diese Zeit vorbei ist; angesichts der aktuellen Regierung hofft man schon fast inständig auf Instabilität. Auch sonst wird einem eher blümerant, wenn man sich ernsthaft um eine Antwort auf die Frage müht, was typisch deutsch sein könnte. Besser, man stellt diese Frage nicht. Es gibt wichtigere Fragen.