Zehn Teams von Architektinnen und Urbanisten stellen zehn Strategien vor, mit denen Veränderungen gemeinsam gestaltet werden können. Im Fokus steht dabei der bauliche Bestand als unsere wertvollste Ressource auf dem Weg in eine klimagerechte Zukunft.
Auf dem Bahnhallengelände trifft die Ausstellung auf einen realen Bestand im Umbau und verankert ihre Fragen nach Transformation, Nutzung und Zukunft der gebauten Umwelt im konkreten Stadtraum.
Eröffmung am 27. August, 18 Uhr
MIt umfangreichem Begleitprogramm

Architektur entsteht heute unter Bedingungen wachsender Unsicherheit. Klimawandel, volatile Märkte, neue Materialien, digitale Planungsprozesse und ein sich wandelndes Regelwerk verändern nicht nur die Praxis, sondern auch das Selbstverständnis des Berufs. Der BDA NRW nimmt diese Tatsache zum Anlass, um über Risiko nicht nur als Bedrohung, sondern auch als produktive Kraft diskutieren.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine fachkundige und qualitätsorientierte Prozessbegleitung dazu beitragen kann, tragfähige Ergebnisse zu sichern und die Qualität von Projekten nachhaltig zu stärken.
Fachvorträge und Verleihung des Preises „Auslober des Jahres“ an Ditzingen.

Mehr als nur Grün. Stadtnatur für mehr Lebensqualität und Biodiversität
Dr. Julia Krohmer, Geoökologin, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt am Main
Grüne Infrastrukturen: Wirksame Hebel gegen den Klimawandel
Henri Bava, Agence Ter, Karlsruhe, Paris

Vor 25 Jahren präsentierte Aedes meine Ausstellung, die eine Generation junger unabhängiger chinesischer Architekt:innen international sichtbar machte. A Structure of Feeling knüpft daran an und richtet den Blick auf eine neue Generation unter veränderten Voraussetzungen. Zwölf Projekte von neun Büros sowie Arbeiten mehrerer Künstler:innen zeigen Praktiken, die sich mit dem Umbau des Bestehenden, ländlicher Transformation und neuen Formen räumlicher Produktion befassen.

Jahr für Jahr verliert der ländliche Raum in Portugal weiter an Bevölkerung. Dörfer und Ortsteile leeren sich, die Bevölkerung altert, und ganze Landschaften geraten aus dem Gleichgewicht. In fünf Gemeinden im Herzen Portugals stellt sich eine Frage, die in ganz Europa zunehmend an Bedeutung gewinnt: Wie lassen sich Landschaften unter sich wandelnden gesellschaftlichen Bedingungen und angesichts der Klimakrise bewahren und zukunftsfähig weiterentwickeln?
Landscape Together antwortet darauf mit einem langfristig angelegten Ansatz, der auf Fürsorge, Wahrnehmung und gemeinschaftliches Handeln setzt. Unter der Leitung von MAG – Marques de Aguiar entwickeln internationale Partner:innen experimentelle Interventionen, initiieren Bildungsformate und machen verborgene Prozesse und Potenziale der Landschaft sichtbar.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich insbesondere an junge Architekt*innen, Innenarchitekt*innen, Landschaftsarchitekt*innen und Stadtplaner*innen aus Nordrhein-Westfalen.
Die Vorträge finden als „offenes Atelier“ direkt in den Büros der jeweiligen Gastgeber statt.
Letzter Termin:
Donnerstag, 15. Oktober 2026, Knapp & Knapp Architekten, Lothringerstraße 19, 52062 Aachen

Im Frühjahr haben Herzog & de Meuron den Wettbewerb für den Umbau des früheren Kaufhof-Gebäudes an der Marktkirche in Hannover gewonnen, zu dem der Investor und Gebäudeeigentümer Oliver Blume in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover eingeladen hatte. asmin Kherad/Herzog & de Meuron iberichtet über das Projek.

Mit Carolin Kolhoff, Leiterin des Fachbereichs Welterbe bei der Deutschen UNESCO-Kommission in Bonn.
„Mehr als Heimat: Welterbe als Erbe der Menschheit“ greift den Gedanken auf, dass kulturelles und natürliches Erbe Identität stiften kann, aber im UNESCO-Verständnis zugleich eine universelle Dimension besitzt.
Anhand der Grundideen der UNESCO sowie konkreter Beispiele aus Deutschland und der Welt erläutert Carolin Kolhoff, was Welterbestätten ausmacht, welche Werte sie vermitteln und wie Menschen am Welterbeprogramm teilhaben können – auch mit Blick auf die Frage, welche Lehren sich daraus für die Zukunft ziehen lassen.

Die Ausstellung versammelt Stimmen, Bilder und Materialien der vergangenen Monate: Fotografien und Archivmaterial, Presseberichte, Ausschnitte aus den Gesprächen, Positionen aus Architektur, Wissenschaft, Politik und Stadtgesellschaft. Poster- und Bildbeiträge von Brutalist Wednesdays treffen auf eine studentische Forschungsarbeit von Andrea Blaschke, die sich mit dem Wittwer und dem Kleinen Schlossplatz auseinandersetzt.
