
Mit den zwei Strategien „Im Gebrauch transformieren“ (STUDIO CROSS SCALE, Stuttgart) und „Retroaktive Resilienz“ (DEMO WORKING GROUP, Köln) aus der Ausstellung „Baustelle Transformation“ widmet sich dieser Talk aktuellen Projekten, die innerstädtische Großimmobilien wie Kaufhäuser oder Verwaltungsbauten durch Umnutzung und Umbau neu beleben.

Der Platz in unseren Städten wird immer knapper. Gleichzeitig sind die Städte oft von (sehr) angespannten Wohnungsmärkten geprägt. Wäre es da nicht eine einfache Lösung, einfach deutlich höher zu bauen und so Raum für die fehlenden Nutzungen zu schaffen? Vor diesem Hintergrund werden Hochhäuser von Investoren gerne als nachhaltig und ökologisch beworben, da sie einen räumlich vergleichsweise kleinen Fußabdruck haben.
Lassen sich dieselben Anforderungen nicht auch in der Fläche mit geringeren Höhen abbilden? Und welche Nachteile für die nähere und weitere Umgebung gehen mit Hochhäusern einher? Die Stadtansichten verändern sich – zum besseren oder zum schlechteren? Und kann tatsächlich die Wohnungsfrage in Hochhäusern gelöst werden?

Der Ingenieurbaupreis, ausgelobt vom Verlag Ernst & Sohn, zeichnet herausragende Leistungen im konstruktiven Ingenieurbau aus. Er soll das Wirken von Bauingenieurinnen und Bauingenieuren und ihr Engagement für Baukultur ins öffentliche Bewusstsein rücken.
Teilnahme auch online möglich.

Der Architekturpreis max40 ist ein Förderpreis für junge Architekt*innen. Er wird von den BDA-Landesverbänden Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen gemeinsam ausgelobt. Ziel der Auszeichnung ist es, die Architekturqualität junger Büros in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen, zur Diskussion zu stellen und aufzuzeigen, welche Potenziale ungenutzt bleiben, wenn junge Architekt*innen nicht ausreichend unterstützt werden.

Mit ihrer neuen Arbeit Bliss wendet sich Laura J. Padgett unserer erratischen Beziehung zur Natur zu, die zugleich von Sehnsucht und Kontrolle, Nähe und Entfremdung geprägt ist. Ihre Fotografien zeigen, wie künstliche Nachbilder des Natürlichen zugleich Trost und Spiegel unserer eigenen Unvollkommenheit sind.

Zehn Strategien für Stadt und Land
Wie kann die sozialökologische Transformation in Stadt und Land gelingen? Das Projekt stellt zehn Strategien von Architektinnen und Urbanisten vor. Ins Zentrum rücken sie den baulichen Bestand, unsere wertvollste Ressource auf dem Weg in eine klimagerechte Zukunft.

Seit ihrer Gründung vor 40 Jahren unterstützen die Freunde des Deutschen Architekturmuseums die Erweiterung der Museums-sammlung – durch Vermittlung, Ankauf und Schenkung von Plänen, Zeichnungen, Fotografien, Modellen und Büchern. Anlässlich des Jubiläums zeigt die Ausstellung erstmals alle rund 140 Werke aus dem 20. und 21. Jahrhundert, die dank des Freundeskreises die Sammlung bereichern.
Eröffnung am 21. November, 19 Uhr

In Werkvorträgen beziehen Persönlichkeiten aus den Bereichen Stadt und Architektur, Landschaft und Konstruktion Position zu den aktuellen Fragen und gehen dabei insbesondere auf die Kultur des Weiterbauens widmen.
Kommende Termine:
2.3.: Prof. Felix Waechter, Waechter + Waechter Architekten BDA, Darmstadt
9.3.: Aline Hielscher, Aline Hielscher Architektur, Leipzig

Das Fellowship unterstützt praxisbasierte Forschung von aufstrebenden Architekturbüros. Gesucht werden Akteure, die zu einem transformativen Wandel im Bausektor beitragen möchten.
