In Werkvorträgen beziehen Persönlichkeiten aus den Bereichen Stadt und Architektur, Landschaft und Konstruktion Position zu den aktuellen Fragen und gehen dabei insbesondere auf die Kultur des Weiterbauens widmen.
Kommende Termine:
2.3.: Prof. Felix Waechter, Waechter + Waechter Architekten BDA, Darmstadt
9.3.: Aline Hielscher, Aline Hielscher Architektur, Leipzig

Das Fellowship unterstützt praxisbasierte Forschung von aufstrebenden Architekturbüros. Gesucht werden Akteure, die zu einem transformativen Wandel im Bausektor beitragen möchten.

Im Mittelpunkt von „neu in Karlsruhe“ stehen Professor*innen und Amtsinhaber*innen, die erst seit kurzem in Karlsruhe wirken.
In lockerer Gesprächsatmosphäre stellen sich die Gäste vor, berichten von ihren fachlichen Schwerpunkten und teilen ihre Perspektiven auf Stadt, Architektur und Gesellschaft.
Den Auftakt macht Maurus Schifferli, der seit dem Sommersemester 2025 die Professur Landschaftsarchitektur am KIT inne hat.

Gute Baukultur braucht gutes Handwerk. Doch wie gelingt es heute, junge Menschen für handwerkliche Berufe zu begeistern und ihnen zugleich hohe gestalterische und baukulturelle Kompetenzen zu vermitteln?

In einer Stadt wie München, in der vielfältige Interessen zusammenkommen, spielt der Dialog mit allen eine zentrale Rolle. Die Ausstellung im PlanTreff zeigt den demokratischen Prozess hinter der Weiterentwicklung unserer Stadt. Vorgestellt werden anhand von aktuellen Planungen und Projekten verschiedene Instrumente, innovative Methoden und kreative Beteiligungsprozesse, die immer wieder dazu einladen, sich mit der Stadt auseinanderzusetzen.

Das Berliner Mietshaus der Gründerzeit mit seinen großzügigen Wohnungen findet in der Debatte um die Wohnungsfrage bisher wenig Beachtung. Im aktuellen Diskurs zur Transformation des Gebäudebestands ist das Berliner Mietshaus nahezu vom Radar verschwunden. Verlässliche Daten zum sogenannten unsichtbaren Leerstand bleiben unvollständig.
in Entwurfsstudio der TU Berlin beleuchtet in Zusammenarbeit mit vielfältigen Partner*innen die Potenziale der Typologie hinsichtlich sozial diverser und gemeinschaftlich organisierter Wohnformen und entwickelt Instrumentarien und Werkzeuge um vorhandene, ungenutzte Wohnraumpotenziale zu aktivieren und den historischen Bautyp angemessen weiterzuschreiben.

Die französische Innenarchitektin und Möbeldesignerin Charlotte Perriand war viele Jahre lang eine unterschätzte Pionierin der Moderne des frühen 20. Jahrhunderts – sie bewegte sich in einer von Männern dominierten Arbeitswelt, und es dauerte Jahrzehnte, bis ihre Arbeit vollends gewürdigt und ihre radikal innovativen Ideen erkannt wurden. Lange Zeit wurden weltberühmte Möbelstücke, die von Perriand – oder in Zusammenarbeit – entworfen wurden, anderen zugeschrieben. Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich zu einer eigenständigen Designerin, die dank ihrer Offenheit, ihrer Neugier und ihrer Erforschung neuer Materialien und Formen ihre eigene Designsprache fand.

Die Ausstellung macht ingenieurtechnische Meisterleistungen des 19. und 20. Jahrhunderts in ihren konstruktiven Ideen, Dimensionen und gesellschaftlichen Zusammenhangen erfahrbar.
Im Zentrum stehen interaktive VR-Erlebnisse, die es ermöglichen, bedeutende, heute verlorene Bauwerke räumlich zu betreten und sie neu zu erleben. Ergänzt wird die virtuelle Erfahrung durch Ausstellungswände mit Infotafeln, historischen Fotografien, Originalplänen sowie weiteren originalen Objekten aus Archiven. So entsteht ein Dialog zwischen digitaler Rekonstruktion und materieller Überlieferung.

Diese Ausstellung setzt sich kritisch mit den materiellen und räumlichen Auswirkungen der Dateninfrastruktur auseinander, indem sie die Orte aufzeigt, an denen Daten verarbeitet und konsumiert werden.
Indem Orte der Dateninfrastruktur offengelegt werden und das Bewusstsein für unseren planetarischen Daten-Fußabdruck geschärft wird, entstehen Fragen zum Umgang mit Daten. Was soll behalten und was gelöscht werden? Die Ausstellung eröffnet eine Diskussion über die potenzielle Rolle von Daten bei der Förderung einer demokratischen und ökologisch verantwortungsvollen kollektiven Zukunft.

Was, wenn Architektur kein Instrument des Kapitals wäre? Die Ausstellung präsentiert die Arbeit von Anupama Kundoo als Manifest für eine andere Architektur. Mit lokalen Ressourcen entwirft Kundoo Gebäude von außerordentlicher Schönheit, die Sorge tragen für Mensch und Planet.
