2026 bietet deutschen Städten vielfältige Möglichkeiten, sich auf europäischer Ebene im Bereich der nachhaltigen, integrierten Stadtentwicklung zu vernetzen. Dazu gehören die Europäische Stadtinitiative („European Urban Initiative“, EUI) sowie URBACT ist Programm für nachhaltige, integrierte Stadtentwicklung.
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die Einstiegsmöglichkeiten und die diesjährigen Calls aus den beiden Programmen bzw. Initiativen geben.

In der Vortragsreihe „architectural tuesday“ der Fakultät für Architektur der TU Köln geht es um folgende Fragen: Wie gehen wir heute mit Alterung, Obsoleszenz und Abfall um? Welche Potenziale liegen im Erhalt und in der Weiterverwendung bestehender Strukturen?
Termine, Referenten und Themen:
19.05. | Conrad Risch & Jonathan Schmalöer (Architekten, Baukreisel, Köln) – Was schon da ist
09.06. | Prof. Susann Vécsey (Architektin, Vécsey*Schmidt, Basel / ETH Zürich) – Zeitgefühl
23.06. | Bram Aerts (Architekt, ATAMA, Gent) – TRANSFORMATIVE ACTIONS (engl.)

„Positionen“ – die Mittwochabend-Vorträge am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt im Sommersemester 2026
20. Mai 2026
Francesca Torzo, Genua „Building correctly – some reflections and experiences“
27. Mai 2026
Dr. Tom Schoper, Dresden. „Vom Aufenthalt bei den Dingen – Bauen, Wohnen, Denken_2026″
10. Juni 2026
Prof.’in Anett-Maud Joppien. „Korrelationen“
Abschiedsvorlesung,
17. Juni 2026
Prof. Adrien Meuwly, Zürich. Imperfect Precision“
24. Juni 2026
Prof.’in Dr. Christina Eisenbarth: „Produktive Krisen. Wandel gestalten.“
Antrittsvorlesung
8. Juli 2026
Wolfgang Tillmans, Berlin/London: „Vortrag für Architekten“

Als Bildungsorte im Quartier leisten Schulen einen wesentlichen Beitrag zum Entstehen von Gemeinschaft. Sie organisieren und prägen das Zusammenleben sowie Regeln und Rituale gemeinsam mit ihren Schulgemeinden und fungieren als demokratisches Übungsfeld. Zugleich öffnen sie sich der Nachbarschaft und verbinden ihre Angebote mit den Bedarfen der Stadtgesellschaft.
Daraus ergeben sich neue Anforderungen an Planung und Nutzung von Gebäuden und Freiräumen. Auf dem Symposium wird beleuchtet, wie Schulen und Kommunen diese Aufgaben konkret angehen, welche Erfahrungen vorliegen und welche Perspektiven sich daraus entwickeln.

Der Architekturberuf muss immer wieder neu erfunden werden – so vielfältig, wie er ist, so eng verwoben mit der Gesellschaft, der Kultur, der Ökonomie. Um neuen Herausforderungen gerecht zu werden, braucht es Anpassungen, neue Aufgaben müssen in die bekannten integriert werden.
Aber gibt es nicht auch den Kern, der Architektur schon von jeher ausgemacht hat, die Idee der Raumkunst, bei der es in Variationen immer wieder um die gleichen Themen geht? Oder anders gefragt: Wie kann etabliertes Wissen so weiter genutzt werden, dass es uns auch dann nutzt, wenn die Fragen an die Architektur anders gestellt werden?
Termine:
21. Mai 2026 mit Katharina Neubauer TOMAS Transformation of Material and Space, Berlin, Aimée Michelfelder AFEA Association For Ecological Architecture, Berlin und Jurek Brüggen undjurekbrüggen, Berlin
23. Juli mit Dagmar Pelger, coopdisco, Berlin sowie Julia Naumann | Max Wasserkampf, Naumann Wasserkampf Architekten, Weimar

Vortrag von Martin Bruno Schmid

Angesichts des dramatisch fortschreitenden Klimawandels, überstrapazierter natürlicher Materialvorkommen und einer grassierenden Wohnungsnot sollte allen klar sein: Mehr Umbau ist eine Notwendigkeit.
Der respektvolle Umgang mit dem baukulturellen Erbe spielt für alle Umbauprojekte, von denen im Vortrag zu berichten ist, eine wesentliche Rolle.
Vortrag von Dionys Ottl, Hild und K, München und Berlin

Guerilla Architects ist ein transdisziplinäres Künstlerinnenkollektiv aus Berlin. Entstanden 2012 während einer Hausbesetzung in London, arbeitet das Kollektiv dort, wo Stadt widersprüchlich, umkämpft und politisch wird. Zwischen künstlerischer Intervention, kritischer Stadtforschung und aktivistischem Handeln verstehen sie den öffentlichen Raum als Bühne demokratischer Auseinandersetzung. Im Gespräch geht es um Aneignung, Widerstand und die Frage, wie minimale Eingriffe maximale Verschiebungen auslösen können.

Zu sehen sind sieben ausgezeichnete Projekte sowie elf Anerkennungen – allesamt realisierte Bauwerke junger Büros aus den beteiligten Bundesländern. Die prämierten Arbeiten sind ein Beleg dafür, dass man jungen Architektinnen und Architekten Vertrauen schenken kann: Sie kennen die Aufgaben unserer Zeit, packen sie an und tragen damit zur Gestaltung der Zukunft bei. Auffällig ist die inhaltliche Ausrichtung der ausgezeichneten Arbeiten: Die Preise gingen ausschließlich an Projekte, die bestehende Gebäude neu aktivierten und belebten – klima- und ressourcenschonende Ansätze, die auch in vielen weiteren Einreichungen besonders hoch bewertet wurden.
Vernissage am 27. April, 19 Uhr

In Zeiten der Transformation wird die Architektur zunehmend von rationalen Rahmenbedingungen geprägt: begrenzte Budgets, die Verwendung vorhandenen Bestands sowie nachvollziehbare Anforderungen an Nachhaltigkeit, Effizienz und eine angemessene Materialwahl bestimmen immer stärker den Entwurfsprozess. Dies führt zu einer spürbaren Verschiebung der Prioritäten innerhalb der Planung. Dennoch gelingt es einzelnen Akteur:innen, auch unter diesen pragmatischen Vorzeichen Räume von poetischer Qualität und atmosphärischer Dichte zu schaffen.
Termine:
28.05.2026 Förstberg Ling, Malmö
11.06.2026 AMUNT, Aachen/Stuttgart
25.06.2026 AgwA, Brüssel
