Wie können Städte und Gemeinden mit zunehmendem Leerstand und demografischem Wandel neue Entwicklungschancen schöpfen? In dieser Begleitveranstaltung zur laufenden Ausstellung „Baustelle Transformation. Zehn Strategien für Stadt und Land“ wird die Kreisstadt Luckenwalde als konkretes Beispiel für gelingende Stadtentwicklungsprozesse in den Blick genommen.
Ausgehend von der Strategie „Zusammenkraft ermöglichen“ von Rurbane Realitäten wird thematisiert, wie aus gemeinschaftlichem Engagement, Kooperation und Beteiligung neue Orte des sozialen Miteinanders entstehen können.

Niklas Fanelsa stellt Themen wie ökologische und soziale Nachhaltigkeit, bioregionale Wertschöpfungsketten und ein ganzheitliches Verständnis von Architektur ins Zentrum seiner Arbeit. Dabei verbindet er zirkuläre Baustoffe mit lokalem Handwerk und partizipativen Prozessen.
Katharina und Lucas Schrader von 2a studio verorten Schönheit als architektonische Kategorie zwischen Ordnung und Bruch und begreifen sie als Voraussetzung dafür, dass Architektur genutzt, akzeptiert und dauerhaft bewahrt wird.
Am 19. Februar prechen die drei mit Elina Potratz und Theresa Jeroch von Die Architekt über die Herausforderungen für junge Architekturbüros, den Zusammenhang zwischen Ethik und Ästhetik sowie die Vorteile eines zweiten Standbeins in Forschung und Lehre

Die Verbesserung der Infrastruktur in Deutschland steht aktuell im Zentrum der öffentlichen Debatte. Parallel dazu leistet die ausgerufene Mobilitätswende einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung von Klimazielen und Lebensqualität – immerhin 22% der Treibhausgasemissionen werden vom Autoverkehr verursacht. Gleichzeitig führt u.a. der demographische Wandel zu differenzierteren Nutzerbefürfnissen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass Architekt:innen diese Räume und Prozesse gestalten.
Gruber + Popp arbeiten genau an dieser Schnittstelle

Das Otto-Langen-Quartier in Köln steht sinnbildlich für die Konfliktlinie gegenwärtiger Stadtentwicklung, zwischen Verwertung und Gemeinwohl, zwischen Profitlogik und dem Recht auf Stadt. Die Veräußerung der größtenteils im Besitz des Landes NRW befindliche „Industriebrache“ ist Mitte letzten Jahres gescheitert. Für die Stadt Köln eröffnet sich nun erneut die Chance, dieses historisch bedeutsame Areal direkt vom Land zu erwerben und nicht mehr über ein „Höchstgebotsverfahren“ zu gehen und die Gelegenheit visionäre Konzepte für einen zukunftsorientierten Städtebau und eine progressive Nachnutzung industrieller Bestandsarchitektur zu ermöglichen.

Beim Finale der Ideenphase stellen drei Stadtplanungsteams ihre Konzepte für das Stuttgart von morgen vor. Die besten Ergebnisse bilden die Grundlagen für das neue Stadtentwicklungskonzept der Landeshauptstadt – die Perspektive Stuttgart.

Zur Vorstellung der neuen Monografie über Martin Elsaesser spricht Dr. Jörg Schilling, Autor des Buchs und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Martin-Elsaesser-Stiftung, in der BDA Galerie Hamburg mit Prof. Olaf Bartels, Professor für Architekturgeschichte.

Impulse für eine nachhaltige Transformation zur Kommunalwahl im März
Letzter Termin:
25. Februar: Praxisbeispiele für eine nachhaltige Mobilitätstransformation
· Dr. Sina Steele, Goethe Universität Frankfurt


Der Platz in unseren Städten wird immer knapper. Gleichzeitig sind die Städte oft von (sehr) angespannten Wohnungsmärkten geprägt. Wäre es da nicht eine einfache Lösung, einfach deutlich höher zu bauen und so Raum für die fehlenden Nutzungen zu schaffen? Vor diesem Hintergrund werden Hochhäuser von Investoren gerne als nachhaltig und ökologisch beworben, da sie einen räumlich vergleichsweise kleinen Fußabdruck haben.
Lassen sich dieselben Anforderungen nicht auch in der Fläche mit geringeren Höhen abbilden? Und welche Nachteile für die nähere und weitere Umgebung gehen mit Hochhäusern einher? Die Stadtansichten verändern sich – zum besseren oder zum schlechteren? Und kann tatsächlich die Wohnungsfrage in Hochhäusern gelöst werden?

Der Ingenieurbaupreis, ausgelobt vom Verlag Ernst & Sohn, zeichnet herausragende Leistungen im konstruktiven Ingenieurbau aus. Er soll das Wirken von Bauingenieurinnen und Bauingenieuren und ihr Engagement für Baukultur ins öffentliche Bewusstsein rücken.
Teilnahme auch online möglich.
