Jan Köchermann (*1967 in Lüdenscheid, lebt in Hamburg) widmet sich als Bildhauer und Installationskünstler immer wieder dem Thema „Schwelle“ – zwischen Innen und Außen, Privatheit und Öffentlichkeit, Wissenschaft und Fiktion, Dystopie und Utopie. Die von ihm kreierten Räume werden zum Schauplatz für Geschichten und stellen Fragen an Gegenwart und Zukunft.

Filmmatinée mit Gespräch in Hannover
Der Film erzählt vom Schicksal der Gemeinde Campione d’Italia, in der das von Mario Botta gebaute größte Spielcasino Europas steht, welches vor einigen Jahren Konkurs anmeldete und das ganze Dorf mit in die Krise riss. Im Anschluss an den Film gibt es ein Gespräch zwischen dem Regisseur Anton von Bredow und Der BDA-Landesvorsitzenden Tatjana Sabljo.

Die Gruppenausstellung widmet sich der Frage, wie die ostdeutschen Plattenbau-Siedlungen in der Kunst verhandelt werden. Präsentiert werden Installationen, Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Filme, die seit den 1970er-Jahren entstanden sind. Die Ausstellung zeigt Arbeiten, die den Plattenbau unterschiedlich betrachten und einordnen – als Ort des Wohnens, als Symbol sozialer Utopien und als Projektionsfläche gesellschaftlicher Veränderungen.

Lego kennt jedes Kind. Doch bevor das dänische Unternehmen den internationalen Markt erobern konnte, gab es Hunderte von Firmen, die ab etwa 1880 eine Vielfalt an Bauspielkästen herstellten. Das DAM hat die einmalige Chance, mit der Privatsammlung von Architekturbaukästen des Grafikers Claus Krieger eine Ausstellung zu realisieren, bei der die „gläserne Barriere“ durchbrochen wird, die üblicherweise im Museum die Objekte (aus konservatorischen Gründen) vom Publikum trennt. An etwa acht Stationen im Zentrum der Ausstellung kann gespielt, gebaut und Neues entwickelt werden.
Eröffung am 24. Oktober, 19 Uhr

In Werkvorträgen beziehen Persönlichkeiten aus den Bereichen Stadt und Architektur, Landschaft und Konstruktion Position zu den aktuellen Fragen und gehen dabei insbesondere auf die Kultur des Weiterbauens widmen.
Termine:
9.2.: Thorsten Kock, bez+kock architekten, Stuttgart
2.3.: Prof. Felix Waechter, Waechter + Waechter Architekten BDA, Darmstadt
9.3.: Aline Hielscher, Aline Hielscher Architektur, Leipzig

Termine:
10. Februar 2026, 10:00 Uhr
Tageslicht und Kunstlicht für den Menschen und die Umwelt gestalten
Robert Müller (Kardorff Ingenieure, Innsbruck)
10. Februar 2026, 12:00 Uhr
Hüttenzauber
Tobias Maisch (FRIDA Architekten, Dresden) & Michael Weichler (NEW Architekten, Köln)

With Contributions by Setareh Noorani (Nieuwe Instituut Rotterdam) and Prof. Dr. Sung Hong Kim (University of Seoul) and a Guided Tour through the Exhibition “Out of Storage” with Evelyn Steiner (Curator)
This event brings together Sung Hong Kim, Setareh Noorani, and Evelyn Steiner to discuss the politics and poetics of archives, including their exclusions, futures and gaps. Together, they explore how archives can become spaces for negotiation between memory and material, visibility and omission, and the local and the global.

Die exorbitanten Bodenpreise in München sind der Haupttreiber für die mit Abstand höchsten Wohnkosten der Republik. Ein ungezügelter Bodenmarkt widerspricht dem Gebot der Sozialbindung des Eigentums, wie es im Grundgesetz und in der Bayerischen Verfassung niedergeschrieben ist. Dies gilt insbesondere beim Bauland für den Wohnungsbau, denn hier geht es um die Befriedigung des Grundrechts auf angemessenen und bezahlbaren Wohnraum. Die Stadt München ist auf vielen Feldern der Bodenpolitik aktiv, nutzt aber nicht alle zur Verfügung stehenden Instrumente aus.
Welche bodenpolitischen Instrumente soll der neue Stadtrat bei der Baulandschaffung und der Sicherung von Wohnungsbeständen einsetzen?

Simone C Niquille ist eine Schweizer Designerin und Forscherin mit Sitz in Amsterdam, Niederlande. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit digitalen Technologien und Bildern und den Welten, die sie erschaffen – von Computervision über 3D-Animation und computergestützte Fotografie bis hin zu synthetischen Trainingsdatensätzen. Ihre Arbeit setzt sich für nicht-binäre Technologie ein und wendet sich gegen maschinelles Lernen als Werkzeug zur Validierung und Instrumentalisierung von Annahmen und zur Reduzierung der Realität.

Über die Unmöglichkeit, ohne Vertrauen zu handeln
Anderen zu vertrauen, ermöglicht Kooperation und Zusammenhalt und ersetzt formalisierte Verpflichtungen. Stimmt die Diagnose, dass unsere Gesellschaft und Demokratie derzeit unter Vertrauensverlust leiden? Und inwiefern sind Stadtplanung und Architektur davon betroffen?
