Weckruf an Planerinnen und alle, die Stadt ihr Zuhause nennen
Maximum Green On minimal Space
Vorträge von und Diskussion mit
Gabriele G. Kiefer, Landschaftsarchitektin bdla, Büro Kiefer, Berlin, Kuratorin Deutscher Pavillon Biennale Architettura 2025
Nicola Stattmann, Co-CEO von OMC°C, Office for Micro Climate Cultivation GmbH, Frankfurt / Main

Mit der „Cité de la Sécurité Sociale“ entstand im Luxemburger Bahnhofsviertel ein neuer zentraler Standort für die Einrichtungen der Sozialversicherung. Der mit dem 1. Preis ausgezeichnete Wettbewerbsentwurf von BLK2 Architekten verbindet urbane Dichte mit hoher Aufenthaltsqualität. Jürgen Böge von BLK2 Architekten stellt das Projekt vor.

Der Hamburger Architektur Sommer ist Plattform für eine Vielzahl von Veranstaltungen unterschiedlicher Formate zu Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur, Stadtentwicklung und Ingenieurbau unter Einbeziehung aller künstlerischen Disziplinen.
Das umfangreiche und vielfältige Programm wird von Architekturbüros, Berufsverbänden, Museen, Behörden, Galerien, Vereinen, Hochschulen und Einzelpersonen gestaltet.

Die aktuell verstärkte Thematisierung von Geopolitik nimmt die Redaktion der Zeitschrift sub/urban zum Anlass, um nach einem geopolitischen Blick der kritischen Stadtforschung zu fragen: Inwiefern ist es relevant, die städtische Wirklichkeit von Geopolitik in den Blick zu nehmen? Und welche Rolle kann kritische Stadtforschung für geopolitische Fragestellungen spielen?

Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Dabei birgt der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhausbestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise.

Die Ausstellung erzählt diese wechselvolle Geschichte von der Kunst zum Park und zurück zur Kunst. Gezeigt werden Gemälde barocker Parkanlagen als Sinnbilder von Macht, Landschaftsbilder des 18. Jahrhunderts als Vorbilder der englischen Gärten, romantische Arbeiten als Ausdruck innerer Landschaften, impressionistische Werke als Studien von Licht und Atmosphäre, Darstellungen des frühen 20. Jahrhunderts als Beobachtungen gesellschaftlicher Räume, expressionistische Parkmotive als psychisch aufgeladene Szenen in intensiven Farben und rhythmischen Linien, fotografische Positionen, die Struktur und Rhythmus der Anlagen sichtbar machen, sowie zeitgenössische Arbeiten, die das Verhältnis von Mensch und Natur neu befragen.

25 Projekte aus dem In- und Ausland wurden von den Kurator:innen für die erstmals im Museum Angewandte Kunst zusammengestellte Präsentation im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 ausgewählt. Es sind aktuelle Gestaltungsbeispiele aus der Region Frankfurt RheinMain, die mit europäischen Projekten und Positionen verknüpft sind. Ein abwechslungsreicher Parcours durch die Ausstellung beleuchtet das Verhältnis von Design und Demokratie, eröffnet neue Perspektiven auf Co-Kreation und Gemeinwohl und hinterfragt die Wirksamkeit von guter Gestaltung.

Bauen im Bestand
Ausgezeichnet werden Sanierungen, Umbauten und Erweiterungen, bei denen beispielhafte und über technisch etablierte Standards hinausgehende Lösungen umgesetzt wurden und die zudem durch herausragende Gestaltqualitäten überzeugen.

Eine Insel: Campingplätze, Strände und Landschaften, nebelverhangen, Orte der Freizeit. Vereinzelt tauchen Menschen auf, ohne den Raum zu beherrschen. Grit Schwerdtfeger nähert sich ihren Motiven mit Zurückhaltung und sicherer Distanz – Orte und Menschen bleiben unberührt, ganz in ihrem Element. Der fotografische Akt wird zur stillen Beobachtung, nicht zum Eingriff.

In der Architektur ging es schon immer darum, Grenzen zu definieren und zu konstruieren: zwischen Außen und Innen, öffentlich und privat, natürlich und künstlich. Genau wie in der Physik wirft die Grenze die Frage nach ihrer Ausdehnung auf; ebenso stellt die Grenze in der Architektur die Frage nach ihrer Dimension: Die Grenze kann eine zweidimensionale Fläche sein oder durch Verdichtung zu einem dreidimensionalen Raum werden.Open, präsentiert von Labics – dem in Rom ansässigen Büro – untersucht diese Fragen anhand einer Installation aus Portiken unterschiedlicher Formate, die sich zwischen Innen und Außen bewegen und so einen hybriden, erlebnisorientierten Raum schaffen.
