Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine modulare Bibliothek zu den Themen Stadt, Wohnen, Nachbarschaften, Arbeitsmigration, Platte und Großsiedlung sowie Peripherie und Zentrum. Ausgewählte Texte, Recherchen und Publikationen bieten eine historische Grundlage und zeigen, wie Orte, Gesellschaften und Nachbarschaften bis heute geformt werden. Gleichzeitig geben sie Einblicke in aktuelle Debatten und Forschungen zu Stadtentwicklung und urbanem Leben.

Der Neue Pfaffenhofener Kunstverein präsentiert mit Regina Baierl eine Künstlerin, die an der Schnittstelle zwischen Kunst und Architektur arbeitet. Unter dem Titel „Gebilde und Gehäuse“ zeigt sie in der Kunsthalle Pfaffenhofen räumliche Installationen und Fotografien mit drei Sonderführungen.

Wie stellt man Gärten oder Parks aus, deren Wesen nicht im fertigen Bild, sondern im Prozess liegt? Eine mögliche Antwort auf diese Frage gab die Ausstellung «Respiration», die 2024/25 für ein Jahr im Kunstgewerbemuseum in Berlin zu sehen war. Sie zeigte Projekte, die das atelier le balto in den letzten 25 Jahren entworfen, geplant und umgesetzt hat. Anstatt einzelne Orte hervorzuheben liegt das Augenmerk auf ihren Elementen. In der Architekturgalerie am Weißenhof wird die Ausstellung performativ wieder aufgebaut.
Vernissage am 13. Mai, 19 Uhr

In der Luxemburgischen Botschaft in Berlin wird das Buchprojekt „Architecture deLUX“ vorgestellt. Zu diesem Anlass findet ein Podiumsgespräch statt, das um die bewusst zugespitzten These „Europa hat nicht zu wenig Wohnraum – Europa hat verlernt, einfach zu bauen!“ kreist.
Mit Björn Rosen (Verlagsleiter DOM publishers), Pierre Hurt (Direktor des Ordre des Architectes et des Ingénieurs-Conseils), David Kasparek (Journalist und Architekturvermittler; Teilnehmer von „Architecture deLUX“), Lore Mühlbauer (Architektin und Stadtplanerin) und Patricia Wruuck (Sozialwissenschaftlerin und Publizistin; Autorin des „Architekturführer Luxemburg“)
Die Moderation übernimmt Philipp Meuser, Architekt und Verleger.

Vorträge und Diskussionspanels zeigen auf, mit welchen innovativen Bauweisen und Materialien und digitalen Arbeitsmethoden das Bauen im Bestand in die Praxis umgesetzt wird.


1927 erhielt Dr. Otto Lossen den Alleinauftrag, die Gebäude der Werkbund-Ausstellung „Die Wohnung“ in Stuttgart zu fotografieren und dokumentieren. Seine Fotos dienten als Pressebilder und wurden noch während der Ausstellungszeit rund um den Globus veröffentlicht. Dadurch trugen sie wesentlich zur begeisterten und internationalen Rezeption der Weissenhofsiedlung bei und prägen bis heute deren Wahrnehmung.
Über das Leben und weitere Werke Lossens war bisher wenig bekannt. Die Ausstellung widmet sich der Biografie des promovierten Chemikers, der über eine Stelle bei der Stuttgarter Firma J. Hauff & Co. zur Fotografie kam.

Ausgangspunkt des abendlichen Gesprächs ist die jüngst öffentlich geführte Debatte um den DAM-Preis 2026. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung attestierte Matthias Alexander der Auswahl des Deutschen Architekturmuseums die „Engstirnigkeit des sozial-ökologisch orientierten Preisrichter-Milieus” – Tobias Hönig (c/o now, Berlin) antwortete öffentlich mit der Frage, ob man darüber lachen oder weinen solle.

La Van Phuong bereist in unregelmäßigen Abständen für jeweils längere Zeit Vietnam, seine ehemalige Heimat und die seiner Familie. Im Land verbringt er viel Zeit an den einzelnen Stationen seiner Reise. Mit respektvollem Blick begegnet er den Menschen und beobachtet Städte, Landschaft und Gesellschaft.
Die Ausstellung zeichnet mit überwiegend aktuellen Aufnahmen und teils sehr farbenprächtigen Fotografien ein lebendiges und sehr persönliches Porträt dieses interessanten Landes.

