Die Ausstellung von Boltshauser Architekten zeigt den vielfältigen und innovativen Einsatz von Lehm in ihrer Architektur. Zu sehen sind Projekte und Modelle, Prototypen von Lehmelementen und Materialproben, sowie Skizzen von Roger Boltshauser. Bilder und Fotografien bekannter KünstlerInnen wie Daniel Schwartz, Heidi Bucher, Arnulf Rainer, Sandro Livio Straube, Luca Ferrario, Niklas Eschenmoser und Philip Heckhausen ergänzen den architektonischen Blick.

Das Webinar widmet sich der Frage, wie Gebäude bereits in der Planung so gedacht werden können, dass ihre Bauteile später wiederverwendet werden können. Wie lassen sich Materialien, Bauteile und Informationen so dokumentieren und organisieren, dass Gebäude zu Rohstoffdepots werden statt zu Abfallquellen? Welche digitalen Werkzeuge, Planungsmethoden und Datenstrukturen helfen dabei, zirkuläre Materialflüsse in der Baupraxis umzusetzen?
Mit Jens Ludloff, Ludloff Ludloff Architekten, Berlin; Friederike Motzkus, Madaster; Juliette Pasteau, GINGER DELEO, Strasbourg

Unter dem Motto „Hier und Jetzt“ stellt die Tagung die These: Gute Baukultur lässt sich nicht vertagen – sie entsteht heute, in jedem Projekt, in jeder Entscheidung.

Symposium zum Gedenken an Oliver Thill

Wie kann Architektur kinderfreundlich, aneignungsfähig und zukunftsorientiert gestaltet werden? Wie würden Kindergärten oder Schulen aussehen, wenn Kinder sie selbst entwerfen dürften? Beim Bauen für Kinder sollte das Planen zusammen mit Kindern unverzichtbarer Bestandteil sein.
Im Onlinetalk „Bauen für Kinder“ werden Einblicke in die Planung von Kitas gegeben, aktuelle Projekte beleuchten verschiedene Aspekte der Umsetzung.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich insbesondere an junge Architekt*innen, Innenarchitekt*innen, Landschaftsarchitekt*innen und Stadtplaner*innen aus Nordrhein-Westfalen.
Die Vorträge finden als „offenes Atelier“ direkt in den Büros der jeweiligen Gastgeber statt.
Kommende Termine:
Donnerstag, 24. September 2026: Studio Hannah Tholen, Hildeboldplatz 19, 50672 Köln
Donnerstag, 15. Oktober 2026, Knapp & Knapp Architekten, Lothringerstraße 19, 52062 Aachen

Die Ausstellung „Leben an den Rändern“ mit 49 großformatigen Fotografien führt zu Menschen in zehn Ländern von Afghanistan bis Venezuela, die am Rand leben: am Rand der physischen Existenz, eingeschränkt in ihrer Bewegungsfreiheit, bedroht von Gewalt. Florian Bachmeier zeigt, wie Profitgier, Klimawandel und Krieg die Lebensgrundlagen von Menschen zerstören. Er erzählt aber auch, wie Menschen trotz widriger Umstände ein würdiges Leben gestalten und solidarisch handeln.


Der Balthasar-Neumann-Preis ist ein seit 1994 ausgelobter Architekturpreis, der alle zwei Jahre ausgeschrieben wird. Seine herausragende Stellung bezieht der Preis aus seiner Zielsetzung: Es werden realisierte Architektur – und Ingenieurbauwerke, die besondere Merkmale der integralen Planung und vorbildhafte baukulturelle und technische Qualitäten unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten aufweisen, ausgezeichnet.
Gesucht werden innovative, gemeinschaftlich geplante und gebaute Projekte, die eine hohe Gestaltqualität aufweisen und sich dem nachhaltigen Bauen verpflichtet fühlen. Hierbei sind Aspekte wie die Energieeffizienz, die CO2-Emissionen, der Ressourcenverbrauch, die Recyclefähigkeit und die Klimafolgenanpassung von besonderer Bedeutung.

Die DASL-Jahrestagung 2026 widmet sich unter dem Titel „Menschen und Räume in Bewegung – Eine andere Kultur der Mobilität als Basis für sozialen Zusammenhalt“ der grundlegenden Neuausrichtung von Mobilität und Planung.
Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass Mobilität mehr ist als Fortbewegung: Sie entscheidet über Teilhabe, Lebensqualität und Chancengleichheit. Angesichts von Klimakrise, sozialer Ungleichheit und wachsendem Flächendruck stößt das autozentrierte System an seine Grenzen. Gefordert ist ein Paradigmenwechsel hin zu einer integrierten Planung, die Siedlungsstruktur, Verkehr und öffentlichen Raum zusammendenkt – mit dem Ziel kurzer Wege, besserer Erreichbarkeit und weniger Mobilitätszwang.
