La Van Phuong bereist in unregelmäßigen Abständen für jeweils längere Zeit Vietnam, seine ehemalige Heimat und die seiner Familie. Im Land verbringt er viel Zeit an den einzelnen Stationen seiner Reise. Mit respektvollem Blick begegnet er den Menschen und beobachtet Städte, Landschaft und Gesellschaft.
Die Ausstellung zeichnet mit überwiegend aktuellen Aufnahmen und teils sehr farbenprächtigen Fotografien ein lebendiges und sehr persönliches Porträt dieses interessanten Landes.


Der Architekturberuf muss immer wieder neu erfunden werden – so vielfältig, wie er ist, so eng verwoben mit der Gesellschaft, der Kultur, der Ökonomie. Um neuen Herausforderungen gerecht zu werden, braucht es Anpassungen, neue Aufgaben müssen in die bekannten integriert werden.
Aber gibt es nicht auch den Kern, der Architektur schon von jeher ausgemacht hat, die Idee der Raumkunst, bei der es in Variationen immer wieder um die gleichen Themen geht? Oder anders gefragt: Wie kann etabliertes Wissen so weiter genutzt werden, dass es uns auch dann nutzt, wenn die Fragen an die Architektur anders gestellt werden?
Letzter Termin:
23. Juli mit Dagmar Pelger, coopdisco, Berlin sowie Julia Naumann | Max Wasserkampf, Naumann Wasserkampf Architekten, Weimar

Habitat, Bildung und ökologische Resilienz in Guinea-Bissau
FOREST-SCHOOL begreift die Schule neu als Landschaft, Gemeinschaft und lebendiges ökologisches System. Auf Initiative von Prof. Dr. Silvia Benedito und ihrer NGO OficinaAcademy in Zusammenarbeit mit der guinea-bissauischen NGO KAFO entwickelten Studierende der Harvard University und der TU Graz räumliche Konzepte für eine Lernumgebung, die Umweltbildung, lokales Wissen und klimagerechte Architektur in einem Gemeinschaftswald vereint.
Eröffnung am 15. Juli um 19 Uhr

Ausstellung mit Fotografien von Jürgen Altmann
Seit 2020 fotografiert Jürgen Altmann weltweit Bauwerke, die uns schon auf den ersten Blick von Aufbruch und Fortschritt erzählen möchten: Architektur als Zukunftsversprechen.

Ausgehend von der Sammlung des Museum Ostwall, die früh künstlerische Auseinandersetzungen mit Müll und Konsum in globalen wie regionalen Kontexten aufgriff, bringt die Ausstellung historische Positionen seit den 1960er-Jahren in einen Dialog mit zeitgenössischer Kunst. Künstler*innen untersuchen Müll als materielles Überbleibsel von Wohlstand, als verdrängtes Nebenprodukt moderner Lebensweisen und als Ausdruck globaler Ungleichheiten.

Architekturen der Kolonialhandelsketten von Indonesien nach Deutschland, 19. Jahrhundert
Die Ausstellung untersucht die oft vergessenen Ursprünge des Tees – eines in Europa alltäglich konsumierten Genussmittels – als Kolonialware und zeichnet die medialen, architektonischen und infrastrukturellen Bedingungen seiner globalen Zirkulation nach.

Die Young Architects Conference (YAC) ist ein Forum für junge Architektinnen und Architekten, das den internationalen Austausch fördert und junge Perspektiven auf Architektur zeigt. Mit öffentlichen Ausstellungen, Konferenzen und Publikationen findet die YAC seit 2019 alle zwei Jahre statt, die letzte YAC war in Kyoto, davor in Chiang Mai und Bangkok – jetzt kommt sie nach Köln.
Konferenz 3. Juli 2026 – 17.00 bis 20.00 Uhr
Junge Architektinnen und Architekten aus Kyoto und Köln stellen ihre Positionen vor und diskutieren zentrale Themen zeitgenössischer Architektur über kulturelle Grenzen hinweg.
Ausstellung 3.– 27. Juli 2026
60 ausgewählte Architekturbüros aus den Regionen Kyoto und Köln präsentieren ihre Projekte. Die Ausstellung gibt Einblick in unterschiedliche Entwurfsansätze und bietet einen Überblick über aufkommende Tendenzen in der Architektur in Japan und Deutschland

Der Hamburger Architektur Sommer ist Plattform für eine Vielzahl von Veranstaltungen unterschiedlicher Formate zu Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur, Stadtentwicklung und Ingenieurbau unter Einbeziehung aller künstlerischen Disziplinen.
Das umfangreiche und vielfältige Programm wird von Architekturbüros, Berufsverbänden, Museen, Behörden, Galerien, Vereinen, Hochschulen und Einzelpersonen gestaltet.

Die aktuell verstärkte Thematisierung von Geopolitik nimmt die Redaktion der Zeitschrift sub/urban zum Anlass, um nach einem geopolitischen Blick der kritischen Stadtforschung zu fragen: Inwiefern ist es relevant, die städtische Wirklichkeit von Geopolitik in den Blick zu nehmen? Und welche Rolle kann kritische Stadtforschung für geopolitische Fragestellungen spielen?
