Deutschland ist gebaut. Die Zukunft unserer Städte, Gemeinden und Regionen entscheidet sich im Bestand. Gleichzeitig stehen Kommunen unter wachsendem Druck: Knappe finanzielle und personelle Ressourcen sowie der demografische Wandel sind dabei die größeren Herausforderungen.
Das Symposium widmet sich der Frage, welche Planungsverfahren, Kooperationen und Beteiligungsformate eine tragfähige Bestandsentwicklung in Stadt und Regionen ermöglichen.

Wie trägt eine nachhaltige Baukultur zum Gelingen sozial-ökologischen Wandels bei? Wie wirkt die Baukultur der Vergangenheit auf unsere Gegenwart ein und wie prägt sie unsere Zukunftsvorstellungen? Wie haben sich Konzepte angesichts sozialer, ökologischer und ökonomischer Herausforderungen und Dringlichkeiten zu wandeln? Wie planen, gestalten und bauen wir Mitwelten für und mit Menschen vor Ort?
Die Veranstaltung versteht sich Plattform, diese und viele weitere Fragen anzugehen, innovative Ideen zu diskutieren und Good Practices von Unternehmen, Institutionen und Initiativen vorzustellen.

Wie entstehen Orte, die Menschen zusammenbringen, Teilhabe ermöglichen und das Miteinander stärken? Mit der Veranstaltungsreihe „Gemeinsinn auf Tour“ lädt die Montag Stiftung Urbane Räume gemeinsam mit lokalen Partner*innen dazu ein, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und zusammen neue Zukunftsbilder für unsere Städte und Quartiere zu entwickeln.
Vom 30. September bis 3. Oktober 2026 macht die Tour Station in Cottbus, Halle (Saale), Dresden und Weimar. Im Mittelpunkt stehen lokale Herausforderungen, erfolgreiche Ansätze aus der Praxis und die Frage, wie gemeinschaftlich getragene Orte entstehen, wachsen und langfristig wirken können.

Im September 2026 jährt sich der Geburtstag von Joachim Schürmann zum 100. Mal. Der BDA Köln nimmt das zum Anlass, um im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe welovearchitecture an die Architektur und das Lebenswerk von Margot und Joachim Schürmann zu erinnern: Einem Rundgang durch das vom Büro Schürmann geplante Kölner Martinsviertel mit ehemaligen Mitarbeitern folgt eine Abendveranstaltung in der Kirche St.Stephan in Köln-Lindenthal mit einer Einordnung des Lebenswerks von Margot und Joachim Schürmann mit David Kasparek.

Vor dem Hintergrund aktueller Stadtentwicklungsprojekte versammelt die Ausstellung künstlerische Perspektiven auf Architekturen, Begegnungsräume und Natur sowie den Menschen in der Stadt.

Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit der Transformation Ostdeutschlands auseinanderzusetzen und neue Perspektiven zu entdecken. In der späten DDR, in der die Zeit still zu stehen schien und sich gleichzeitig Aufbrüche abzeichneten, fanden Fotograf:innen Bilder für das Geschehen. In den fünf Kapiteln der Ausstellung – Jungsein, Arbeit, Lebensräume, Körper und Gewalt – kommt eine Gesellschaft im Umbruch ins Bild, deren sich verändernde Bedingungen auch die Arbeit mit der Kamera prägten.

Architektur aus Österreich in Afrika und Asien 1955–1989
Die Ausstellung „Global – Neutral“ folgt den Spuren österreichischer Architekt*innen, die zwischen 1955 und 1989 in afrikanischen und asiatischen Ländern tätig waren – in einer Zeit weltpolitischer Umbrüche, in der viele Staaten ihre Unabhängigkeit von Kolonialmächten erlangten und internationale Kooperationen vom Kalten Krieg geprägt waren.

…und wozu wird sie gebraucht? Auftakt zu Architekturgesprächen.
Mit Nikolaus Bernau und Wilfried Wang

Branchenevent für holzbauinteressierte Architekten, Ingenieure und Fachplaner

Temporäre Strukturen prägen unsere Städte – oft unbemerkt, aber unverzichtbar. Baugerüste, Absperrungen, Wetterschutzdächer, Container, Leitsysteme oder provisorische Konstruktionen halten urbane Prozesse am Laufen und bilden eine flüchtige, technische Schicht unserer gebauten Umwelt.
Im Rahmen der Ausstellung „Temporär. Strukturen der Notwendigkeit“ (5.11.2026–5.4.2027) lädt das Architekturzentrum Wien dazu ein, fotografische Arbeiten einzureichen, die solche temporären Architekturen und Infrastrukturen sichtbar machen.
