In Werkvorträgen beziehen Persönlichkeiten aus den Bereichen Stadt und Architektur, Landschaft und Konstruktion Position zu den aktuellen Fragen und gehen dabei insbesondere auf die Kultur des Weiterbauens widmen.
Termine:
9.2.: Thorsten Kock, bez+kock architekten, Stuttgart
2.3.: Prof. Felix Waechter, Waechter + Waechter Architekten BDA, Darmstadt
9.3.: Aline Hielscher, Aline Hielscher Architektur, Leipzig

Termine:
10. Februar 2026, 10:00 Uhr
Tageslicht und Kunstlicht für den Menschen und die Umwelt gestalten
Robert Müller (Kardorff Ingenieure, Innsbruck)
10. Februar 2026, 12:00 Uhr
Hüttenzauber
Tobias Maisch (FRIDA Architekten, Dresden) & Michael Weichler (NEW Architekten, Köln)

With Contributions by Setareh Noorani (Nieuwe Instituut Rotterdam) and Prof. Dr. Sung Hong Kim (University of Seoul) and a Guided Tour through the Exhibition “Out of Storage” with Evelyn Steiner (Curator)
This event brings together Sung Hong Kim, Setareh Noorani, and Evelyn Steiner to discuss the politics and poetics of archives, including their exclusions, futures and gaps. Together, they explore how archives can become spaces for negotiation between memory and material, visibility and omission, and the local and the global.

Die exorbitanten Bodenpreise in München sind der Haupttreiber für die mit Abstand höchsten Wohnkosten der Republik. Ein ungezügelter Bodenmarkt widerspricht dem Gebot der Sozialbindung des Eigentums, wie es im Grundgesetz und in der Bayerischen Verfassung niedergeschrieben ist. Dies gilt insbesondere beim Bauland für den Wohnungsbau, denn hier geht es um die Befriedigung des Grundrechts auf angemessenen und bezahlbaren Wohnraum. Die Stadt München ist auf vielen Feldern der Bodenpolitik aktiv, nutzt aber nicht alle zur Verfügung stehenden Instrumente aus.
Welche bodenpolitischen Instrumente soll der neue Stadtrat bei der Baulandschaffung und der Sicherung von Wohnungsbeständen einsetzen?

Simone C Niquille ist eine Schweizer Designerin und Forscherin mit Sitz in Amsterdam, Niederlande. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit digitalen Technologien und Bildern und den Welten, die sie erschaffen – von Computervision über 3D-Animation und computergestützte Fotografie bis hin zu synthetischen Trainingsdatensätzen. Ihre Arbeit setzt sich für nicht-binäre Technologie ein und wendet sich gegen maschinelles Lernen als Werkzeug zur Validierung und Instrumentalisierung von Annahmen und zur Reduzierung der Realität.

Über die Unmöglichkeit, ohne Vertrauen zu handeln
Anderen zu vertrauen, ermöglicht Kooperation und Zusammenhalt und ersetzt formalisierte Verpflichtungen. Stimmt die Diagnose, dass unsere Gesellschaft und Demokratie derzeit unter Vertrauensverlust leiden? Und inwiefern sind Stadtplanung und Architektur davon betroffen?

Die Architekturgalerie am Weißenhof Stuttgart e.V. hat zum siebten Mal den Weißenhof-Architekturförderpreis vergeben.Teilnehmen konnten Architektinnen und Architekten mit einem ihrer ersten drei eigenständigen Projekte, Die Jury vergab drei gleichwertige Preise. In einer gemeinsamen Ausstellung präsentieren die Preisträger ihre Arbeits- und Denkweise anhand ihrer Projekte und Visionen vor. Zur Vernissage am 17. Dezember werden die Preise verliehen.

Experimente zum Wohnen aus den letzten 500 Jahren
Ist Geometrie bewohnbar? Welche Freiräume eröffnen sich in den eigenen „vier Wänden“ jenseits der Dogmen des Funktionalismus? Welche Spuren hat die Sehnsucht nach einer regelhaften, „reinen“, vielleicht sogar „autonomen“ Architektur in der Moderne hinterlassen? Was haben die Idealentwürfe von Durand und Ledoux mit einem Biwak von Charlotte Perriand zu tun?
Die Ausstellung „Der Hang zur Geometrie“ widmet sich anhand von Modellen, Raumobjekten, Zeichnungen, Fotos und einem eigens angefertigten Grundrissatlas dem faszinierenden zeitlosen Kern von Architektur – dem Zusammenspiel von Form, Körper und Raum.

Niklas Fanelsa stellt Themen wie ökologische und soziale Nachhaltigkeit, bioregionale Wertschöpfungsketten und ein ganzheitliches Verständnis von Architektur ins Zentrum seiner Arbeit. Dabei verbindet er zirkuläre Baustoffe mit lokalem Handwerk und partizipativen Prozessen.
Katharina und Lucas Schrader von 2a studio verorten Schönheit als architektonische Kategorie zwischen Ordnung und Bruch und begreifen sie als Voraussetzung dafür, dass Architektur genutzt, akzeptiert und dauerhaft bewahrt wird.
Am 19. Februar prechen die drei mit Elina Potratz und Theresa Jeroch von Die Architekt über die Herausforderungen für junge Architekturbüros, den Zusammenhang zwischen Ethik und Ästhetik sowie die Vorteile eines zweiten Standbeins in Forschung und Lehre

Die Verbesserung der Infrastruktur in Deutschland steht aktuell im Zentrum der öffentlichen Debatte. Parallel dazu leistet die ausgerufene Mobilitätswende einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung von Klimazielen und Lebensqualität – immerhin 22% der Treibhausgasemissionen werden vom Autoverkehr verursacht. Gleichzeitig führt u.a. der demographische Wandel zu differenzierteren Nutzerbefürfnissen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass Architekt:innen diese Räume und Prozesse gestalten.
Gruber + Popp arbeiten genau an dieser Schnittstelle
