In der Luxemburgischen Botschaft in Berlin wird das Buchprojekt „Architecture deLUX“ vorgestellt. Zu diesem Anlass findet ein Podiumsgespräch statt, das um die bewusst zugespitzten These „Europa hat nicht zu wenig Wohnraum – Europa hat verlernt, einfach zu bauen!“ kreist.
Mit Björn Rosen (Verlagsleiter DOM publishers), Pierre Hurt (Direktor des Ordre des Architectes et des Ingénieurs-Conseils), David Kasparek (Journalist und Architekturvermittler; Teilnehmer von „Architecture deLUX“), Lore Mühlbauer (Architektin und Stadtplanerin) und Patricia Wruuck (Sozialwissenschaftlerin und Publizistin; Autorin des „Architekturführer Luxemburg“)
Die Moderation übernimmt Philipp Meuser, Architekt und Verleger.

Vorträge und Diskussionspanels zeigen auf, mit welchen innovativen Bauweisen und Materialien und digitalen Arbeitsmethoden das Bauen im Bestand in die Praxis umgesetzt wird.


1927 erhielt Dr. Otto Lossen den Alleinauftrag, die Gebäude der Werkbund-Ausstellung „Die Wohnung“ in Stuttgart zu fotografieren und dokumentieren. Seine Fotos dienten als Pressebilder und wurden noch während der Ausstellungszeit rund um den Globus veröffentlicht. Dadurch trugen sie wesentlich zur begeisterten und internationalen Rezeption der Weissenhofsiedlung bei und prägen bis heute deren Wahrnehmung.
Über das Leben und weitere Werke Lossens war bisher wenig bekannt. Die Ausstellung widmet sich der Biografie des promovierten Chemikers, der über eine Stelle bei der Stuttgarter Firma J. Hauff & Co. zur Fotografie kam.

Ausgangspunkt des abendlichen Gesprächs ist die jüngst öffentlich geführte Debatte um den DAM-Preis 2026. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung attestierte Matthias Alexander der Auswahl des Deutschen Architekturmuseums die „Engstirnigkeit des sozial-ökologisch orientierten Preisrichter-Milieus” – Tobias Hönig (c/o now, Berlin) antwortete öffentlich mit der Frage, ob man darüber lachen oder weinen solle.

La Van Phuong bereist in unregelmäßigen Abständen für jeweils längere Zeit Vietnam, seine ehemalige Heimat und die seiner Familie. Im Land verbringt er viel Zeit an den einzelnen Stationen seiner Reise. Mit respektvollem Blick begegnet er den Menschen und beobachtet Städte, Landschaft und Gesellschaft.
Die Ausstellung zeichnet mit überwiegend aktuellen Aufnahmen und teils sehr farbenprächtigen Fotografien ein lebendiges und sehr persönliches Porträt dieses interessanten Landes.


Der Architekturberuf muss immer wieder neu erfunden werden – so vielfältig, wie er ist, so eng verwoben mit der Gesellschaft, der Kultur, der Ökonomie. Um neuen Herausforderungen gerecht zu werden, braucht es Anpassungen, neue Aufgaben müssen in die bekannten integriert werden.
Aber gibt es nicht auch den Kern, der Architektur schon von jeher ausgemacht hat, die Idee der Raumkunst, bei der es in Variationen immer wieder um die gleichen Themen geht? Oder anders gefragt: Wie kann etabliertes Wissen so weiter genutzt werden, dass es uns auch dann nutzt, wenn die Fragen an die Architektur anders gestellt werden?
Letzter Termin:
23. Juli mit Dagmar Pelger, coopdisco, Berlin sowie Julia Naumann | Max Wasserkampf, Naumann Wasserkampf Architekten, Weimar

Habitat, Bildung und ökologische Resilienz in Guinea-Bissau
FOREST-SCHOOL begreift die Schule neu als Landschaft, Gemeinschaft und lebendiges ökologisches System. Auf Initiative von Prof. Dr. Silvia Benedito und ihrer NGO OficinaAcademy in Zusammenarbeit mit der guinea-bissauischen NGO KAFO entwickelten Studierende der Harvard University und der TU Graz räumliche Konzepte für eine Lernumgebung, die Umweltbildung, lokales Wissen und klimagerechte Architektur in einem Gemeinschaftswald vereint.
Eröffnung am 15. Juli um 19 Uhr

Ausstellung mit Fotografien von Jürgen Altmann
Seit 2020 fotografiert Jürgen Altmann weltweit Bauwerke, die uns schon auf den ersten Blick von Aufbruch und Fortschritt erzählen möchten: Architektur als Zukunftsversprechen.
