Das ehemalige Bundeswehrhochhaus wurde zu einem modernen Wohnquartier umgestaltet, das 117 geförderte barrierefreie Wohnungen für junge Menschen, Wohnraum für Familien, Gewerbeflächen und viel Raum für Begegnung bietet.
Mit: Melina Balthasar, Leitung Neubau | Stadtentwicklung | Prokuristin GEWOBA
Magnus App, Geschäftsführender Gesellschafter der Rupert App GmbH & Co (Fassadenbau)
Ingo Riewenherm, Head of Business Development Fassade Deutschland · Cosentino Deutschland GmbH Cosentino (Fassadenmaterial)
Moderation: Emre Onur, Chefredakteur db

Räume für das Gemeinwohl werden immer knapper. Gleichzeitig stehen zahlreiche Gebäude aus verschiedenen Gründen leer oder werden kaum genutzt – vom verlassenen Ladenlokal über ungenutzte Industriehallen und Kirchen bis hin zu brachliegenden Grundstücken. Dabei steckt in solchen Räumen großes Potenzial – vorausgesetzt, sie werden erkannt, geöffnet und gemeinschaftlich weitergedacht. Dafür braucht es innovative Herangehensweisen und Pionier*innen, die diese Wege gestalten.
Mit der Konferenz werden solche Ansätze sichtbar gemacht. Die Konferenz soll dabei Beiträge aus Wissenschaft und Praxis vereinen.

Symposium zum Gedenken an Oliver Thill

Valentien + Valentien in China 1998–2022
Das Landschaftsarchitektur- und Stadtplanungsbüro Valentien + Valentien gehört zu den ersten deutschen Planungsbüros, die kontinuierlich in China tätig waren. Die Ausstellung zeigt Projekte aus nahezu einem Vierteljahrhundert Arbeit vor Ort und gibt Einblick in die Entwurfsansätze und Planungsmethoden des Büros.
Begleitend zur Ausstellung wird die neue Publikation „Freiräume / Open Spaces in China 1998–2022“ vorgestellt.

Die Ausstellung im Schaufenster der Buchhandlung Franz und Walther König in Köln zeigt – neben einer Auswahl an Publikationen – Raummodelle und Raumkartierungen, die in den letzten 15 Jahren sowohl im Architekturbüro als auch am Lehr- und Forschungsgebiet Raumgestaltung der Fakultät Architektur an der RWTH Aachen entstanden sind. Die Raumkartographie geht hier dem Ansatz einer phänomenologischen Kartierung der Räumlichkeit der Stadt nach. Der sogenannte Rotblauplan unterscheidet zwischen innenräumlichen und außenräumlichen Phänomenen der Architektur und legt methodologische Grundlagen für den städtebaulichen Entwurf.
Am 24. Oktober 2026 findet um 16.00 Uhr die Vorstellung des Buchs „Stadtraumgestaltungen. Zur Kartographie von Räumen der Stadt“ mit einem Gespräch zwischen Uwe Schröder (Aachen/Bonn) und Jan Büchsenschuß (Wolfenbüttel) statt.

Die klassische Flächenversiegelung und der Abriss von Bestandsgebäuden sind angesichts von Klimazielen, Ressourcenknappheit und gesellschaftlichem Wandel kaum noch tragbar. Stattdessen rücken intelligente Lösungen im Umbau, in der Aufstockung und Nachverdichtung ins Zentrum der Diskussion. Denn: In Deutschlands Städten schlummern enorme Potenziale in bestehenden Gebäuden, die durch kreative Umnutzung und Erweiterung aktiviert werden können.

Wo Handel an Bedeutung verliert und öffentliche Räume an Qualität einbüßen, steht mehr auf dem Spiel als das Stadtbild: Es geht um Zusammenhalt und Identifikation.
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40 Fotografien von Cengiz Dicleli zeigen herausragende Ingenieurbauten, schwerpunktmäßig Werke von Ulrich Finsterwalder, Herbert Schambeck und Gerd Lohmer.
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Wie stellt man Gärten oder Parks aus, deren Wesen nicht im fertigen Bild, sondern im Prozess liegt?
Eine mögliche Antwort auf diese Frage gibt die Ausstellung „Respiration“. Sie zeigt Projekte, die das atelier le balto in den letzten 25 Jahren entworfen, geplant und umgesetzt hat. Anstatt einzelne Orte hervorzuheben liegt das Augenmerk auf ihren Elementen: Bäume und Beete, Schatten, Böden und Konstruktion erscheinen als Flächen, Linien, flüchtige Punkte und bilden die Grammatik der Landschaft.

Ausgelobt von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und gefördert durch die Wüstenrot Stiftung, prämiert der mit insgesamt 25.000 € dotierte Preis herausragende Projekte, die unsere Städte und Gemeinden zukunftsweisend gestalten.
Mit dem Sonderpreis „Räume des Zusammenhalts – Städtebau, der verbindet“ würdigt der Deutsche Städtebaupreis 2027 Projekte, die einen herausragenden städtebaulichen Beitrag zur Stärkung demokratischer Werte, sozialer Vielfalt und gemeinschaftlicher Lebensqualität im gebauten Raum leisten.
