Mit ihrer neuen Arbeit Bliss wendet sich Laura J. Padgett unserer erratischen Beziehung zur Natur zu, die zugleich von Sehnsucht und Kontrolle, Nähe und Entfremdung geprägt ist. Ihre Fotografien zeigen, wie künstliche Nachbilder des Natürlichen zugleich Trost und Spiegel unserer eigenen Unvollkommenheit sind.

Zehn Strategien für Stadt und Land
Wie kann die sozialökologische Transformation in Stadt und Land gelingen? Das Projekt stellt zehn Strategien von Architektinnen und Urbanisten vor. Ins Zentrum rücken sie den baulichen Bestand, unsere wertvollste Ressource auf dem Weg in eine klimagerechte Zukunft.

Seit ihrer Gründung vor 40 Jahren unterstützen die Freunde des Deutschen Architekturmuseums die Erweiterung der Museums-sammlung – durch Vermittlung, Ankauf und Schenkung von Plänen, Zeichnungen, Fotografien, Modellen und Büchern. Anlässlich des Jubiläums zeigt die Ausstellung erstmals alle rund 140 Werke aus dem 20. und 21. Jahrhundert, die dank des Freundeskreises die Sammlung bereichern.
Eröffnung am 21. November, 19 Uhr

In Werkvorträgen beziehen Persönlichkeiten aus den Bereichen Stadt und Architektur, Landschaft und Konstruktion Position zu den aktuellen Fragen und gehen dabei insbesondere auf die Kultur des Weiterbauens widmen.
Kommende Termine:
2.3.: Prof. Felix Waechter, Waechter + Waechter Architekten BDA, Darmstadt
9.3.: Aline Hielscher, Aline Hielscher Architektur, Leipzig

Das Fellowship unterstützt praxisbasierte Forschung von aufstrebenden Architekturbüros. Gesucht werden Akteure, die zu einem transformativen Wandel im Bausektor beitragen möchten.

Im Mittelpunkt von „neu in Karlsruhe“ stehen Professor*innen und Amtsinhaber*innen, die erst seit kurzem in Karlsruhe wirken.
In lockerer Gesprächsatmosphäre stellen sich die Gäste vor, berichten von ihren fachlichen Schwerpunkten und teilen ihre Perspektiven auf Stadt, Architektur und Gesellschaft.
Den Auftakt macht Maurus Schifferli, der seit dem Sommersemester 2025 die Professur Landschaftsarchitektur am KIT inne hat.

Gute Baukultur braucht gutes Handwerk. Doch wie gelingt es heute, junge Menschen für handwerkliche Berufe zu begeistern und ihnen zugleich hohe gestalterische und baukulturelle Kompetenzen zu vermitteln?

In einer Stadt wie München, in der vielfältige Interessen zusammenkommen, spielt der Dialog mit allen eine zentrale Rolle. Die Ausstellung im PlanTreff zeigt den demokratischen Prozess hinter der Weiterentwicklung unserer Stadt. Vorgestellt werden anhand von aktuellen Planungen und Projekten verschiedene Instrumente, innovative Methoden und kreative Beteiligungsprozesse, die immer wieder dazu einladen, sich mit der Stadt auseinanderzusetzen.

Das Berliner Mietshaus der Gründerzeit mit seinen großzügigen Wohnungen findet in der Debatte um die Wohnungsfrage bisher wenig Beachtung. Im aktuellen Diskurs zur Transformation des Gebäudebestands ist das Berliner Mietshaus nahezu vom Radar verschwunden. Verlässliche Daten zum sogenannten unsichtbaren Leerstand bleiben unvollständig.
in Entwurfsstudio der TU Berlin beleuchtet in Zusammenarbeit mit vielfältigen Partner*innen die Potenziale der Typologie hinsichtlich sozial diverser und gemeinschaftlich organisierter Wohnformen und entwickelt Instrumentarien und Werkzeuge um vorhandene, ungenutzte Wohnraumpotenziale zu aktivieren und den historischen Bautyp angemessen weiterzuschreiben.

Die französische Innenarchitektin und Möbeldesignerin Charlotte Perriand war viele Jahre lang eine unterschätzte Pionierin der Moderne des frühen 20. Jahrhunderts – sie bewegte sich in einer von Männern dominierten Arbeitswelt, und es dauerte Jahrzehnte, bis ihre Arbeit vollends gewürdigt und ihre radikal innovativen Ideen erkannt wurden. Lange Zeit wurden weltberühmte Möbelstücke, die von Perriand – oder in Zusammenarbeit – entworfen wurden, anderen zugeschrieben. Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich zu einer eigenständigen Designerin, die dank ihrer Offenheit, ihrer Neugier und ihrer Erforschung neuer Materialien und Formen ihre eigene Designsprache fand.
