Die Vortragsreihe beleuchtet aktuelle Entwicklungen, Spannungsfelder und Perspektiven zwischen Baukultur, Nachhaltigkeit und technologischem Fortschritt.
Termine: 11. Dezember, 15. Januar und 5. Februar

Was, wenn Architektur kein Instrument des Kapitals wäre? Die Ausstellung präsentiert die Arbeit von Anupama Kundoo als Manifest für eine andere Architektur. Mit lokalen Ressourcen entwirft Kundoo Gebäude von außerordentlicher Schönheit, die Sorge tragen für Mensch und Planet.

Ausstellung der Arbeiten von 25 Kandidatinnen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen demokratische Planungsprozesse und die Räume, die sie hervorbringen. Präsentiert werden Projekte, die marginalisierte Stimmen stärken, Teilhabe fördern und kollektive Zukunftsvisionen inspirieren. Dialog und Austausch sind zentrale Voraussetzungen für Demokratie. Sie fördern die Fähigkeit, unterschiedliche Standpunkte zu akzeptieren und Kompromisse einzugehen – Grundvoraussetzungen jeder demokratischen Kultur.
Eröffnung am 12.12. 16:30 mit einer Keynote von Richard Sennet

Jan Köchermann (*1967 in Lüdenscheid, lebt in Hamburg) widmet sich als Bildhauer und Installationskünstler immer wieder dem Thema „Schwelle“ – zwischen Innen und Außen, Privatheit und Öffentlichkeit, Wissenschaft und Fiktion, Dystopie und Utopie. Die von ihm kreierten Räume werden zum Schauplatz für Geschichten und stellen Fragen an Gegenwart und Zukunft.

Filmmatinée mit Gespräch in Hannover
Der Film erzählt vom Schicksal der Gemeinde Campione d’Italia, in der das von Mario Botta gebaute größte Spielcasino Europas steht, welches vor einigen Jahren Konkurs anmeldete und das ganze Dorf mit in die Krise riss. Im Anschluss an den Film gibt es ein Gespräch zwischen dem Regisseur Anton von Bredow und Der BDA-Landesvorsitzenden Tatjana Sabljo.

Die Gruppenausstellung widmet sich der Frage, wie die ostdeutschen Plattenbau-Siedlungen in der Kunst verhandelt werden. Präsentiert werden Installationen, Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Filme, die seit den 1970er-Jahren entstanden sind. Die Ausstellung zeigt Arbeiten, die den Plattenbau unterschiedlich betrachten und einordnen – als Ort des Wohnens, als Symbol sozialer Utopien und als Projektionsfläche gesellschaftlicher Veränderungen.

Lego kennt jedes Kind. Doch bevor das dänische Unternehmen den internationalen Markt erobern konnte, gab es Hunderte von Firmen, die ab etwa 1880 eine Vielfalt an Bauspielkästen herstellten. Das DAM hat die einmalige Chance, mit der Privatsammlung von Architekturbaukästen des Grafikers Claus Krieger eine Ausstellung zu realisieren, bei der die „gläserne Barriere“ durchbrochen wird, die üblicherweise im Museum die Objekte (aus konservatorischen Gründen) vom Publikum trennt. An etwa acht Stationen im Zentrum der Ausstellung kann gespielt, gebaut und Neues entwickelt werden.
Eröffung am 24. Oktober, 19 Uhr

In Werkvorträgen beziehen Persönlichkeiten aus den Bereichen Stadt und Architektur, Landschaft und Konstruktion Position zu den aktuellen Fragen und gehen dabei insbesondere auf die Kultur des Weiterbauens widmen.
Termine:
9.2.: Thorsten Kock, bez+kock architekten, Stuttgart
2.3.: Prof. Felix Waechter, Waechter + Waechter Architekten BDA, Darmstadt
9.3.: Aline Hielscher, Aline Hielscher Architektur, Leipzig

Termine:
10. Februar 2026, 10:00 Uhr
Tageslicht und Kunstlicht für den Menschen und die Umwelt gestalten
Robert Müller (Kardorff Ingenieure, Innsbruck)
10. Februar 2026, 12:00 Uhr
Hüttenzauber
Tobias Maisch (FRIDA Architekten, Dresden) & Michael Weichler (NEW Architekten, Köln)
