Der internationale Kongress „Fragen an die Zeit. Architekturtheorie heute“, der am 3. Juli an der TU Berlin stattfindet, knüpft an die von Oswald Mathias Ungers 1967 initiierte Internationale Konferenz zur Theorie der Architektur, sowie an eine Vortragsreihe von 1999 an. Die Tagung stellt die Rolle der Architekturtheorie angesichts aktueller Transformationsprozesse neu zur Debatte. Vor diesem Hintergrund fragt sie nach Aufgabe, Wirkung und Verfahren der Theorie in Forschung, Lehre und Praxis.
Der in englischer Sprache abgehaltene Kongress wird organisiert von Jörg H. Gleiters Fachgebiet Architekturtheorie der TU Berlin sowie Sophia Ungers und Anja Sieber-Albers vom Ungers Archiv für Architekturwissenschaften. Teilnehmende sind unter anderem: Tom Avermaete, Joseph Bedford, Jasper Cepl, Beatrice Colomina, Adria Daraban, Ole W. Fischer, Frederike Lausch, Sandra Meireis, Klaus Platzgummer, Wolfgang Schaeffner, Lara Schrijver, Mark Wigley und Albena Yaneva.

Architektur ist stets ein Spiegelbild ihrer Zeit. Sie ist eingebettet in wirtschaftliche Systeme, politische Prioritäten, kulturelle Strömungen und technologische Entwicklungen und wird von den verfügbaren Ressourcen und den jeweils vorherrschenden Werten geprägt. Gleichzeitig greift sie auf kulturelle, soziale und historische Werte zurück und steht somit in Beziehung zur Zeit: zu den Spuren der Vergangenheit, den Gegebenheiten der Gegenwart und den Möglichkeiten der Zukunft.
Vor diesem Hintergrund präsentiert Cobe in der Ausstellung 16 Projekte zum Thema Transformation.
Eröffnung am 21. Mai, Galeriegespräch am 18. Juni

Mit der Ausstellung feiern steidle architekten ihr 20-jähriges
Jubiläum und widmen sich dabei dem Potential der Architektur, Gemeinschaft zu schaffen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Stadträume und ihre Architektur Begegnungen ermöglichen,
Austausch fördern und unser Zusammenleben prägen.

Die Ausstellung zeigt, aus welchem Erfahrungsschatz und Wissen die Planerinnen und Planer schöpfen und wie sich im gestalterischen Prozess die für sie typische Eindeutigkeit und Klarheit von Funktion und Ästhetik entwickelt – aus den jeweiligen Anforderungen und aus dem Wesen der Bauaufgabe heraus. Mit dem stetigen Ziel, zukunftsfähige Gebäude und Quartiere zu schaffen, national wie international.

Bereits vor rund hundert Jahren entwickelten sich aus ökonomischer, technischer und gesellschaftlicher Notwendigkeit eine neue architektonische Haltung. Was lässt sich daraus für heute lernen?
Im Austausch zwischen Planenden, Politik, Verwaltung, Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften, mutigen Investoren sowie ausführenden Unternehmen geht es darum, neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln, die weniger auf Kontrolle und mehr auf gemeinsames Verständnis setzen.

Schon heute ist die Nahversorgung in vielen Kommunen nicht mehr befriedigend. Für die Lebensqualität vor Ort gilt es auch in Zukunft eine funktionierende Nahversorgung zu gewährleisten.
Wie können vor diesem Hintergrund tragfähige Lösungen gefunden werden, die den spezifischen örtlichen Bedingungen gerecht werden?

Im Zentrum der Konferenz steht eine grundlegendere Fragestellung: Wie lassen sich neu entstehende städtische und territoriale Systeme so steuern, dass Prozesse erhalten und gestärkt werden, die eine solche resiliente Umgebung schaffen Welche institutionellen Anpassungen, politischen Experimente und räumlichen Rahmenbedingungen sind dafür notwendig?
Die Konferenz findet im Rahmen des New European Bauhaus im Danube Lab in Ulm als Teil des internationalen Donaufestes 2026 statt.

Der Vortrag stellt das Konzept der „Arenen urbaner Zukunftsgestaltung“ vor und untersucht, wie räumliche Settings, Rollenverständnisse und institutionelle Rahmenbedingungen kollektive Zukunftsentwürfe prägen. Anhand empirischer Fallstudien wird gezeigt, wo Architektur Möglichkeitsräume eröffnet – und wo ihre Grenzen liegen.

„Positionen“ – die Mittwochabend-Vorträge am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt im Sommersemester 2026
Letzter Termin
8. Juli 2026
Wolfgang Tillmans, Berlin/London: „Vortrag für Architekten“

Die Ausstellung stellt die Frage nach der Wirklichkeit der gebauten Architektur und ihren veränderten Rahmenbedingungen auf der Bühne als auch nach der sozialen Rolle des Theaters in unserer Gesellschaft. Präsentiert werden Modelle des Bühnenbildners Jan Pappelbaum aus der Zeit zwischen 1996 bis 2026, u.a. für die Aufführungen Hedda Gabler, Hamlet, Nora, Die Möve, Ein Sommernachtstraum, Die Entführung aus dem Serail oder Richard III.
