Die klassische Flächenversiegelung und der Abriss von Bestandsgebäuden sind angesichts von Klimazielen, Ressourcenknappheit und gesellschaftlichem Wandel kaum noch tragbar. Stattdessen rücken intelligente Lösungen im Umbau, in der Aufstockung und Nachverdichtung ins Zentrum der Diskussion. Denn: In Deutschlands Städten schlummern enorme Potenziale in bestehenden Gebäuden, die durch kreative Umnutzung und Erweiterung aktiviert werden können.

Wo Handel an Bedeutung verliert und öffentliche Räume an Qualität einbüßen, steht mehr auf dem Spiel als das Stadtbild: Es geht um Zusammenhalt und Identifikation.
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40 Fotografien von Cengiz Dicleli zeigen herausragende Ingenieurbauten, schwerpunktmäßig Werke von Ulrich Finsterwalder, Herbert Schambeck und Gerd Lohmer.
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Wie stellt man Gärten oder Parks aus, deren Wesen nicht im fertigen Bild, sondern im Prozess liegt?
Eine mögliche Antwort auf diese Frage gibt die Ausstellung „Respiration“. Sie zeigt Projekte, die das atelier le balto in den letzten 25 Jahren entworfen, geplant und umgesetzt hat. Anstatt einzelne Orte hervorzuheben liegt das Augenmerk auf ihren Elementen: Bäume und Beete, Schatten, Böden und Konstruktion erscheinen als Flächen, Linien, flüchtige Punkte und bilden die Grammatik der Landschaft.

Ausgelobt von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und gefördert durch die Wüstenrot Stiftung, prämiert der mit insgesamt 25.000 € dotierte Preis herausragende Projekte, die unsere Städte und Gemeinden zukunftsweisend gestalten.
Mit dem Sonderpreis „Räume des Zusammenhalts – Städtebau, der verbindet“ würdigt der Deutsche Städtebaupreis 2027 Projekte, die einen herausragenden städtebaulichen Beitrag zur Stärkung demokratischer Werte, sozialer Vielfalt und gemeinschaftlicher Lebensqualität im gebauten Raum leisten.

2025 präsentierte der erste Teil der Ausstellung ›Produktive Region‹ Visionen für ein Zusammendenken sozialer und natürlicher Ressourcen in einer neu erdachten Region Kreuzberg–Hellersdorf–Ostbrandenburg.
Der zweite Teil der Ausstellung stellt ein Denkmodell für eine solidarische lokale Ökonomie für die ›Produktive Region‹ vor. Diese Ökonomie fordert mehr lokale Souveränität und weniger Bestimmung durch den globalen freien Markt.

Seit 2005 zeichnet DETAIL herausragende realisierte Bauprojekte aus, die durch architektonische Qualität, innovative Lösungen und einen nachhaltigen Beitrag zur Baukultur überzeugen.

Michael Rasche ist seit mehr als 30 Jahren als Architekturfotograf tätig. In seinem fotografischen Schaffen verbindet er technisches Präzisionsverständnis mit einem ausgeprägten Gespür für Komposition, Raum und Licht.
Ortserkundungen ist eine visuelle Annäherung an Architektur als Ausdruck von Form, Material und Atmosphäre – jenseits dokumentarischer Abbildung. Die Ausstellung versammelt künstlerische Architekturfotografien, Detailaufnahmen und Strukturen, die den gebauten Raum auf neue Weise erfahrbar machen. Die Bilder führen uns an Orte, die wir nicht besuchen, die uns unbekannt sind – und solche, die nicht mehr existieren.
Vernissage am 6. September, 15 Uhr

Maria Isabettini, nonconform, Berlin stellt in der aktuellen Veranstaltung als Prozessbegleiterin des Projekts „Ganztag und Raum“ am Beispiel der Grundschule „An der Este“ in Jork vor, wie ein pädagogisches Konzept und räumliche Bedarfe entwickelt wurden – mit dem Blick auf Lösungen und Qualitäten, die aus verschiedenen Perspektiven gedacht sind und zudem von allen mitgetragen werden. Das Motto „alle ganz da!“ spiegelt sich im gesamten Prozessablauf wider, der als Spiel konzipiert war.
Zusammen mit Mitarbeitenden der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft schließt sich ein offener Austausch an.

Von der produktiven (R)Urbanität zur (r)urbanen Produktivität
Auf der Konferenz wird nach nach integrierten Lösungsansätzen gefragt, die zum nachhaltigen Umbau zur „produktiven Stadt“ beitragen. Mit internationalen und nationalen Expert*innen werden verschiedene Ansätze und Konzepte aus Planung, Stadtentwicklung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunalpolitik diskutiert.
