Schon heute ist die Nahversorgung in vielen Kommunen nicht mehr befriedigend. Für die Lebensqualität vor Ort gilt es auch in Zukunft eine funktionierende Nahversorgung zu gewährleisten.
Wie können vor diesem Hintergrund tragfähige Lösungen gefunden werden, die den spezifischen örtlichen Bedingungen gerecht werden?

Im Zentrum der Konferenz steht eine grundlegendere Fragestellung: Wie lassen sich neu entstehende städtische und territoriale Systeme so steuern, dass Prozesse erhalten und gestärkt werden, die eine solche resiliente Umgebung schaffen Welche institutionellen Anpassungen, politischen Experimente und räumlichen Rahmenbedingungen sind dafür notwendig?
Die Konferenz findet im Rahmen des New European Bauhaus im Danube Lab in Ulm als Teil des internationalen Donaufestes 2026 statt.

Der Vortrag stellt das Konzept der „Arenen urbaner Zukunftsgestaltung“ vor und untersucht, wie räumliche Settings, Rollenverständnisse und institutionelle Rahmenbedingungen kollektive Zukunftsentwürfe prägen. Anhand empirischer Fallstudien wird gezeigt, wo Architektur Möglichkeitsräume eröffnet – und wo ihre Grenzen liegen.

„Positionen“ – die Mittwochabend-Vorträge am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt im Sommersemester 2026
Letzter Termin
8. Juli 2026
Wolfgang Tillmans, Berlin/London: „Vortrag für Architekten“

Die Ausstellung stellt die Frage nach der Wirklichkeit der gebauten Architektur und ihren veränderten Rahmenbedingungen auf der Bühne als auch nach der sozialen Rolle des Theaters in unserer Gesellschaft. Präsentiert werden Modelle des Bühnenbildners Jan Pappelbaum aus der Zeit zwischen 1996 bis 2026, u.a. für die Aufführungen Hedda Gabler, Hamlet, Nora, Die Möve, Ein Sommernachtstraum, Die Entführung aus dem Serail oder Richard III.

In der Ausstellung werden das Stadtbild prägende Bauten – vor allem aus Berlin und Rom – landschaftlichen Formationen aus Tirol und Norditalien gegenübergestellt. Zum ersten Mal in seiner über 20-jährigen künstlerischen Laufbahn präsentiert Maximilian Meisse neben seinen für ihn charakteristischen Architektur- und Stadtfotografien auch Land- und Geländeformen. Beide Werkgruppen folgen derselben Konzeption: die Konzentration auf Linien, Farben, Formen und Lichtstimmungen sowie die Reduktion auf die Gestalt.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine modulare Bibliothek zu den Themen Stadt, Wohnen, Nachbarschaften, Arbeitsmigration, Platte und Großsiedlung sowie Peripherie und Zentrum. Ausgewählte Texte, Recherchen und Publikationen bieten eine historische Grundlage und zeigen, wie Orte, Gesellschaften und Nachbarschaften bis heute geformt werden. Gleichzeitig geben sie Einblicke in aktuelle Debatten und Forschungen zu Stadtentwicklung und urbanem Leben.

Der Neue Pfaffenhofener Kunstverein präsentiert mit Regina Baierl eine Künstlerin, die an der Schnittstelle zwischen Kunst und Architektur arbeitet. Unter dem Titel „Gebilde und Gehäuse“ zeigt sie in der Kunsthalle Pfaffenhofen räumliche Installationen und Fotografien mit drei Sonderführungen.

Wie stellt man Gärten oder Parks aus, deren Wesen nicht im fertigen Bild, sondern im Prozess liegt? Eine mögliche Antwort auf diese Frage gab die Ausstellung «Respiration», die 2024/25 für ein Jahr im Kunstgewerbemuseum in Berlin zu sehen war. Sie zeigte Projekte, die das atelier le balto in den letzten 25 Jahren entworfen, geplant und umgesetzt hat. Anstatt einzelne Orte hervorzuheben liegt das Augenmerk auf ihren Elementen. In der Architekturgalerie am Weißenhof wird die Ausstellung performativ wieder aufgebaut.
Vernissage am 13. Mai, 19 Uhr

In der Luxemburgischen Botschaft in Berlin wird das Buchprojekt „Architecture deLUX“ vorgestellt. Zu diesem Anlass findet ein Podiumsgespräch statt, das um die bewusst zugespitzten These „Europa hat nicht zu wenig Wohnraum – Europa hat verlernt, einfach zu bauen!“ kreist.
Mit Björn Rosen (Verlagsleiter DOM publishers), Pierre Hurt (Direktor des Ordre des Architectes et des Ingénieurs-Conseils), David Kasparek (Journalist und Architekturvermittler; Teilnehmer von „Architecture deLUX“), Lore Mühlbauer (Architektin und Stadtplanerin) und Patricia Wruuck (Sozialwissenschaftlerin und Publizistin; Autorin des „Architekturführer Luxemburg“)
Die Moderation übernimmt Philipp Meuser, Architekt und Verleger.
