Die Diskussion über das Wittwer-Gebäude in Stuttgart im Kontext grundsätzlicher Diskurse über den Stadtumbau
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In großen Teilen der Gesellschaft herrschen immer noch Unkenntnis, Unverständnis bzw. im schlimmsten Fall Ignoranz. So entstehen weiterhin im großen Neubauten, werden Rohstoffe und Flächen verschwendet und fristet gute Architektur ein Nischendasein. Es stellt sich deshalb die Frage, wie eine größere Öffentlichkeit für die aktuellen Belange des Bauens sensibilisiert werden kann.
Mögliche Antworten sucht der „Baukulturtreff“ – ein Gemeinschaftsprojekt der Architektur Galerie Berlin und der Bundesstiftung Baukultur.

In Marseille wird eine McDonalds Filiale besetzt und selbstorganisiert weiterbetrieben, in Hamburg wird aus einer alten Kaserne ein Ort für Kunst, Kultur und Gewerbe, ein ehemaliges Toilettenhäuschen ist nun ein selbstorganisiertes Stadtteilzentrum.Solidarische Initiativen, selbstorganisierte Treffpunkte, künstlerische Interventionen, utopische Feste und soziale Architekturen sprießen aus den Löchern im Gefüge der Städte.
Die Herausgeber Kayoung Kim und Thies Warnke sind anwesend und präsentieren das Buch, das sie zusammen mit herausgegeben mit Marius Töpfer und Lisa Zander heruasgegeben haben.
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Vor 20 Jahren ging der Masterstudiengang Städtebau NRW an den Start – bis heute ein besonderes Beispiel hochschulübergreifender Kooperation zwischen der Hochschule Bochum, den Technischen Hochschulen Detmold und Köln, der Fachhochschule Dortmund sowie der Universität Siegen.

Der internationale Kongress „Fragen an die Zeit. Architekturtheorie heute“, der am 3. Juli an der TU Berlin stattfindet, knüpft an die von Oswald Mathias Ungers 1967 initiierte Internationale Konferenz zur Theorie der Architektur, sowie an eine Vortragsreihe von 1999 an. Die Tagung stellt die Rolle der Architekturtheorie angesichts aktueller Transformationsprozesse neu zur Debatte. Vor diesem Hintergrund fragt sie nach Aufgabe, Wirkung und Verfahren der Theorie in Forschung, Lehre und Praxis.
Der in englischer Sprache abgehaltene Kongress wird organisiert von Jörg H. Gleiters Fachgebiet Architekturtheorie der TU Berlin sowie Sophia Ungers und Anja Sieber-Albers vom Ungers Archiv für Architekturwissenschaften. Teilnehmende sind unter anderem: Tom Avermaete, Joseph Bedford, Jasper Cepl, Beatrice Colomina, Adria Daraban, Ole W. Fischer, Frederike Lausch, Sandra Meireis, Klaus Platzgummer, Wolfgang Schaeffner, Lara Schrijver, Mark Wigley und Albena Yaneva.

Architektur ist stets ein Spiegelbild ihrer Zeit. Sie ist eingebettet in wirtschaftliche Systeme, politische Prioritäten, kulturelle Strömungen und technologische Entwicklungen und wird von den verfügbaren Ressourcen und den jeweils vorherrschenden Werten geprägt. Gleichzeitig greift sie auf kulturelle, soziale und historische Werte zurück und steht somit in Beziehung zur Zeit: zu den Spuren der Vergangenheit, den Gegebenheiten der Gegenwart und den Möglichkeiten der Zukunft.
Vor diesem Hintergrund präsentiert Cobe in der Ausstellung 16 Projekte zum Thema Transformation.
Eröffnung am 21. Mai, Galeriegespräch am 18. Juni

Mit der Ausstellung feiern steidle architekten ihr 20-jähriges
Jubiläum und widmen sich dabei dem Potential der Architektur, Gemeinschaft zu schaffen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Stadträume und ihre Architektur Begegnungen ermöglichen,
Austausch fördern und unser Zusammenleben prägen.

Die Ausstellung zeigt, aus welchem Erfahrungsschatz und Wissen die Planerinnen und Planer schöpfen und wie sich im gestalterischen Prozess die für sie typische Eindeutigkeit und Klarheit von Funktion und Ästhetik entwickelt – aus den jeweiligen Anforderungen und aus dem Wesen der Bauaufgabe heraus. Mit dem stetigen Ziel, zukunftsfähige Gebäude und Quartiere zu schaffen, national wie international.

Bereits vor rund hundert Jahren entwickelten sich aus ökonomischer, technischer und gesellschaftlicher Notwendigkeit eine neue architektonische Haltung. Was lässt sich daraus für heute lernen?
Im Austausch zwischen Planenden, Politik, Verwaltung, Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften, mutigen Investoren sowie ausführenden Unternehmen geht es darum, neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln, die weniger auf Kontrolle und mehr auf gemeinsames Verständnis setzen.

Schon heute ist die Nahversorgung in vielen Kommunen nicht mehr befriedigend. Für die Lebensqualität vor Ort gilt es auch in Zukunft eine funktionierende Nahversorgung zu gewährleisten.
Wie können vor diesem Hintergrund tragfähige Lösungen gefunden werden, die den spezifischen örtlichen Bedingungen gerecht werden?
