Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Ziele und Wege zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Baukultur in ländlichen Räumen.

Auf dem Podium werden Fragen zur Stadtentwicklung Hanaus sowie zu den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Planens und Bauens erörtert.


Impulse für eine nachhaltige Transformation zur Kommunalwahl im März
21. Januar: Welches Handeln ist nötig, um nachhaltige Lebensformen zu ermöglichen?
· Dr. Ernest Aigner, Leuphana Universität Lüneburg
2. Februar: Warum hat sich die Stimmung in der Bevölkerung und Politik zuletzt so deutlich gegen klimapolitische Anliegen gedreht – und was lässt sich dagegen tun?
· Prof. Dr. Dennis Eversberg, Goethe Universität Frankfurt
25. Februar: Praxisbeispiele für eine nachhaltige Mobilitätstransformation
· Dr. Sina Steele, Goethe Universität Frankfurt

Auf der Veranstaltung wird darüber diskutiert, wie Dörfer, Städte und Landkreise durch Planungsentscheidungen und viele andere Maßnahmen ihre wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Zukunft beeinflussen und prägen können. Ernährungs- und Energiesicherung, Naturschutz, Bedarf an Wohnraum und Begegnungsorten einerseits, Leerstand andererseits, fehlende Fachkräfte im Handwerk und der Verwaltung – es gibt viele Konfliktfelder, aber auch gute Lösungsansätze, wie die vielfältigen Belange und Bedarfe in die vielfältigen raumbezogenen Entscheidungen vor Ort einbezogen werden können.

Drei Experten – der Architekturkritiker Dr. Jürgen Tietz, der Wissenschaftler und Neufert Experte Prof. Dr. Gernot Weckherlin und der Architekt Tillmann Wagner – präsentieren Positionen zur Nachkriegsmoderne, Bauentwurfslehre und zu Norm und Experiment in der Architekturpraxis. Reflektiert werden diese Positionen aus Sicht der nächsten Generation von drei Studierenden der Peter Behrens School of Arts: Jan Floreck, Katharina Middelkamp, Leyla Oduncu.
Den Rahmen für das Gespräch bildet die von Astrid Bornheim kuratierte Austellung „under pressure“

Die Ausstellung lädt zu einer lebendigen Auseinandersetzung mit der Zukunft unserer gebauten Umwelt ein. Im Mittelpunkt stehen grundlegende Gestaltungsprinzipien für eine klimagerechte Erneuerung unserer Baukultur. Dazu zählen insbesondere: Klimaresilienz stärken / Biodiversität fördern / Genügsamkeit üben / Bestand revitalisieren / Kreisläufe optimieren / Experimentieren wagen / Aktiv werden.

Resilienz der Städte, identitätsstiftende Architektur, nutzungsflexible Gebäude- und Stadtstrukturen, Umnutzung und Sanierung: Die Grundsätze nachhaltiger Planung bestimmen seit jeher die Architektur des Büros KSP Engel.
Die Ausstellung im Museum Angewandte Kunst zeigt, aus welchem Erfahrungsschatz und Wissen die Planerinnen und Planer schöpfen und wie sich im gestalterischen Prozess die für sie typische Eindeutigkeit und Klarheit von Funktion und Ästhetik entwickelt – aus den jeweiligen Anforderungen und aus dem Wesen der Bauaufgabe heraus.

Im Jahr 2025 feiert das Neue Frankfurt seinen 100. Geburtstag. Unter der Regie des Oberbürgermeisters Ludwig Landmann und des Architekten und Stadtrats Ernst May plante man in Frankfurt am Main die Umgestaltung zur exemplarischen Großstadt der Moderne – sozial, baulich und kulturell. Nach dem Ersten Weltkrieg war die Wohnungsnot groß. Der soziale Wohnungsbau für die Massen wurde zum ersten Mal eine Aufgabe der öffentlichen Hand. Frankfurt entwickelte sich zu einem Stützpunkt des Neuen Bauens der Avantgarde.
Die Ausstellung nutzt das Jubiläum für eine Gegenüberstellung mit zwei anderen Schauplätzen. Auch Wien und Hamburg erlebten zwischen 1925 und 1933 eine kurze Ära von forcierter Reform. In den Gemeindebauten des Roten Wien, den Siedlungen des Neuen Frankfurt und den Blocks der Wohnstadt Hamburg zeigten sich die neuen Typologien der Massenwohnung, die Vision des „Neuen Menschen“, das Neue Bauen der Moderne ebenso wie Lösungen auf einer Linie, die auch Tradition einschließt.

„Luckenwalde“ – Stadt im Wandel neu denken
Der Ideen- und Förderwettbewerb richtet sich an junge Talente bis 35 Jahre aus den Bereichen Architektur, Städtebau, Landschaftsarchitektur, Mobilität & Verkehrsplanung, konstruktiver Ingenieurbau sowie der Freien Kunst. Interdisziplinäre Kooperationen sind ausdrücklich erwünscht und werden besonders gefördert. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von bis zu 30.000 Euro vergeben.
