Wie kann Architektur kinderfreundlich, aneignungsfähig und zukunftsorientiert gestaltet werden? Wie würden Kindergärten oder Schulen aussehen, wenn Kinder sie selbst entwerfen dürften? Beim Bauen für Kinder sollte das Planen zusammen mit Kindern unverzichtbarer Bestandteil sein.
Im Onlinetalk „Bauen für Kinder“ werden Einblicke in die Planung von Kitas gegeben, aktuelle Projekte beleuchten verschiedene Aspekte der Umsetzung.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich insbesondere an junge Architekt*innen, Innenarchitekt*innen, Landschaftsarchitekt*innen und Stadtplaner*innen aus Nordrhein-Westfalen.
Die Vorträge finden als „offenes Atelier“ direkt in den Büros der jeweiligen Gastgeber statt.
Kommende Termine:
Donnerstag, 24. September 2026: Studio Hannah Tholen, Hildeboldplatz 19, 50672 Köln
Donnerstag, 15. Oktober 2026, Knapp & Knapp Architekten, Lothringerstraße 19, 52062 Aachen

Die Ausstellung „Leben an den Rändern“ mit 49 großformatigen Fotografien führt zu Menschen in zehn Ländern von Afghanistan bis Venezuela, die am Rand leben: am Rand der physischen Existenz, eingeschränkt in ihrer Bewegungsfreiheit, bedroht von Gewalt. Florian Bachmeier zeigt, wie Profitgier, Klimawandel und Krieg die Lebensgrundlagen von Menschen zerstören. Er erzählt aber auch, wie Menschen trotz widriger Umstände ein würdiges Leben gestalten und solidarisch handeln.


Der Balthasar-Neumann-Preis ist ein seit 1994 ausgelobter Architekturpreis, der alle zwei Jahre ausgeschrieben wird. Seine herausragende Stellung bezieht der Preis aus seiner Zielsetzung: Es werden realisierte Architektur – und Ingenieurbauwerke, die besondere Merkmale der integralen Planung und vorbildhafte baukulturelle und technische Qualitäten unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten aufweisen, ausgezeichnet.
Gesucht werden innovative, gemeinschaftlich geplante und gebaute Projekte, die eine hohe Gestaltqualität aufweisen und sich dem nachhaltigen Bauen verpflichtet fühlen. Hierbei sind Aspekte wie die Energieeffizienz, die CO2-Emissionen, der Ressourcenverbrauch, die Recyclefähigkeit und die Klimafolgenanpassung von besonderer Bedeutung.

Die DASL-Jahrestagung 2026 widmet sich unter dem Titel „Menschen und Räume in Bewegung – Eine andere Kultur der Mobilität als Basis für sozialen Zusammenhalt“ der grundlegenden Neuausrichtung von Mobilität und Planung.
Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass Mobilität mehr ist als Fortbewegung: Sie entscheidet über Teilhabe, Lebensqualität und Chancengleichheit. Angesichts von Klimakrise, sozialer Ungleichheit und wachsendem Flächendruck stößt das autozentrierte System an seine Grenzen. Gefordert ist ein Paradigmenwechsel hin zu einer integrierten Planung, die Siedlungsstruktur, Verkehr und öffentlichen Raum zusammendenkt – mit dem Ziel kurzer Wege, besserer Erreichbarkeit und weniger Mobilitätszwang.

Die Schau beleuchtet Ungers’ Verständnis von Architektur als geistige Disziplin. Als Ausdruck einer Ordnung, in der Raum, Proportion und Kunst zu einer Einheit verschmelzen. Gerade heute, in einer Zeit, in der Architektur zunehmend zwischen technischer Funktion, ökologischer Verantwortung und ästhetischem Anspruch vermittelt, gewinnt Ungers’ Verständnis neue Aktualität.

„Der architektonische Blick · epochal – global“ ist die zweite umfassende Museumsausstellung des Architekturfotografen Hans Georg Esch. Von Pompeji über „den Dom“, vom Chrysler-Building in New York bis zu den Gebäuden von Oswald Mathias Ungers und zu dem erst 2025 in Betrieb genommenen Flughafen von Abu Dhabi, von Beijing über Shibam, der Altstadt der Metropole Jemens, Sanaa, von Hong Kong bis Köln und Neviges im Bergischen Land … Die Architekturen der Welt sind Eschs Motive.

Trees, Time, Landscape-Architecture!
Prof. Dr.-Ing. Ferdinand Ludwig, Professur Green Technologies in Landscape Architecture
TUM Technische Universität München, Zentrum Stadtnatur und Klimaanpassung ZSK, TUM
Transformation eines Hafengebietes in Schweden
Marc Pouzol & Véronique Faucheur, Atelier le balto, Berlin

Unter dem Motto „Ideen für eine IBA 2030 und EXPO 2035 in Berlin und Brandenburg“ ruft die Plattform Nachwuchsarchitekt*innen 2026 wieder alle Kreativen auf, ihre ungebauten, nicht realisierten Entwürfe aus den Schubladen und von den Wänden zu holen, die möglichst nicht älter als drei Jahre sind.
