Der Architekturberuf muss immer wieder neu erfunden werden – so vielfältig, wie er ist, so eng verwoben mit der Gesellschaft, der Kultur, der Ökonomie. Um neuen Herausforderungen gerecht zu werden, braucht es Anpassungen, neue Aufgaben müssen in die bekannten integriert werden.
Aber gibt es nicht auch den Kern, der Architektur schon von jeher ausgemacht hat, die Idee der Raumkunst, bei der es in Variationen immer wieder um die gleichen Themen geht? Oder anders gefragt: Wie kann etabliertes Wissen so weiter genutzt werden, dass es uns auch dann nutzt, wenn die Fragen an die Architektur anders gestellt werden?
Termine:
19. März 2026 mit Björn Rimner EM2N Architekten, Zürich und Gesche Bengtsson etal., München.
21. Mai 2026 mit Katharina Neubauer TOMAS Transformation of Material and Space, Berlin, Aimée Michelfelder AFEA Association For Ecological Architecture, Berlin und Jurek Brüggen undjurekbrüggen, Berlin
23. Juli mit Dagmar Pelger, coopdisco, Berlin sowie Julia Naumann | Max Wasserkampf, Naumann Wasserkampf Architekten, Weimar

Die Ausstellung eröffnet einen Einblick in das digitale Archiv des Schweizer Landschaftsarchitekten Maurus Schifferli und versteht dieses nicht als bloße Sammlung abgeschlossener Projekte, sondern als dynamisches Ordnungssystem des Denkens. Ideogramme, Zeichnungen, Fotografien, Pläne und Projektfragmente bilden ein relationales Gefüge, in dem sich Entwurfsprozesse, Erinnerungen und Motive überlagern und fortschreiben.
Eröffnung, 20. Januar 2026, 19 Uhr

Wie lässt sich öffentlicher Raum heute definieren – und für wen ist er zugänglich? Mit
public preposition untersucht Mischa Kuball diese Fragen unmittelbar im Stadtraum und
überführt sie in den Ausstellungsraum des Baukunstarchivs NRW. Ausgangspunkt ist die
Beobachtung, dass Öffentlichkeit kein statischer Zustand ist, sondern sich aus Beziehungen
zwischen Orten, Menschen und Bewegungen formt. Kuball macht diese Beziehungsgeflechte
sichtbar, indem er historische, politische und alltägliche Kontexte markiert und
neu lesbar macht – in drei Interventionen im Dortmunder Stadtraum, in einer Ausstellung,
die als fortlaufender Prozess angelegt ist, sowie einem vertiefenden Symposium am 6. März.

Der Architekturpreis max40 ist ein Förderpreis für junge Architekt*innen. Er wird von den BDA-Landesverbänden Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen gemeinsam ausgelobt. Ziel der Auszeichnung ist es, die Architekturqualität junger Büros in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen, zur Diskussion zu stellen und aufzuzeigen, welche Potenziale ungenutzt bleiben, wenn junge Architekt*innen nicht ausreichend unterstützt werden.
Im Rahmen der Eröffnung am 27. Februar 2026 um 19:00 Uhr diskutieren zur aktuellen Peter Cachola Schmal, Josepha Landes (Bauwelt), Christian Holl (BDA Hessen) mit den ausgezeichneten Architekt*innen.

In Werkvorträgen beziehen Persönlichkeiten aus den Bereichen Stadt und Architektur, Landschaft und Konstruktion Position zu den aktuellen Fragen und gehen dabei insbesondere auf die Kultur des Weiterbauens widmen.
Letzter Termin
23.3.: Aline Hielscher, Aline Hielscher Architektur, Leipzig

Es geht auch in Stuttgart vorwärts mit dem Holzbau. Auf der Exkursion werden vier Gebäude in Holzbauweise bzw. Holz-Hybrid-Bauweise präsentiert. Am Killesberg sind nun nach jahrelangen Gesprächen zwischen der Stadt und Investoren und Planern zwei interessante Wohngebäude entstanden. Aus dem ehemaligen Breitling-Gebäude ist das Haus des Tourismus entstanden. Konnten Sie sich bisher ein mobiles Hallenbad vorstellen?

Kreislaufgerechtes Bauen beginnt im Kopf und mit einer neuen Denkweise: Gebäude nicht als Endpunkt, sondern als Materiallager und wertvolle Ressource zu verstehen. Doch in der Praxis bremsen oft Fragen: Ist das nicht zu teuer? Zu kompliziert? Und lässt sich damit überhaupt hochwertige Architektur realisieren?
Live-Talk mit Julia Krafft und Lucas Klinkenbusch von ZIRKULAAR (Dresden/Berlin)

Wir erleben in unterschiedlicher Weise, wie Transformationserfahrungen der Menschen mit dem Gefühl von Kontrollverlust einhergehen. Rechtspopulistische sowie rechtsextreme politische Gruppierungen werden stärker und sind in Gemeinderäten, Landesparlamenten und im Bundestag mit zunehmenden Machtoptionen vertreten. Das gilt insbesondere – aber nicht nur – in den neuen Ländern.
Was das für Planung, Stadtentwicklung und Architektur bedeutet, soll auf dem Wissenschaftichen Kolloquium der DASL diskutiert werden.

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Mit der Eröffnung dieser beiden großen Ausstellungen im Bauhausgebäude und im ehemaligen Kaufhaus Zeeck in der Dessauer Innenstadt erreicht das Dessauer Bauhaus-Jubiläum seinen Höhepunkt.
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Die Ausstellung lädt die Besuchenden ein, sich voll und ganz in den „Kosmos Architektur“ des in Bonn arbeitenden und in Aachen lehrenden Architekten und Professors Uwe Schröder zu vertiefen. Von Beginn an ist die praktische Arbeit Schröders als Architekt von Theoriebildung geprägt. Die beiden Säulen Theorie und Praxis werden ab dem Jahr 2000 durch eine dritte ergänzt: die Lehre. In einer steten Wechselwirkung beeinflussen sich diese drei Ebenen seitdem und führen zu einem sich konstant vertiefenden Verständnis architektonischer Grundbedingtheiten.
Zur Ausstellung werden die beiden im Berliner Jovis Verlag publizierten Neuerscheinungen „Uwe Schröder Werkverzeichnis I“ und „II“ vorgestellt.
Eröffnung am 23. Januar um 14 Uhr
