Lego kennt jedes Kind. Doch bevor das dänische Unternehmen den internationalen Markt erobern konnte, gab es Hunderte von Firmen, die ab etwa 1880 eine Vielfalt an Bauspielkästen herstellten. Das DAM hat die einmalige Chance, mit der Privatsammlung von Architekturbaukästen des Grafikers Claus Krieger eine Ausstellung zu realisieren, bei der die „gläserne Barriere“ durchbrochen wird, die üblicherweise im Museum die Objekte (aus konservatorischen Gründen) vom Publikum trennt. An etwa acht Stationen im Zentrum der Ausstellung kann gespielt, gebaut und Neues entwickelt werden.
Eröffung am 24. Oktober, 19 Uhr

Über die Unmöglichkeit, ohne Vertrauen zu handeln
Anderen zu vertrauen, ermöglicht Kooperation und Zusammenhalt und ersetzt formalisierte Verpflichtungen. Stimmt die Diagnose, dass unsere Gesellschaft und Demokratie derzeit unter Vertrauensverlust leiden? Und inwiefern sind Stadtplanung und Architektur davon betroffen?

Die Architekturgalerie am Weißenhof Stuttgart e.V. hat zum siebten Mal den Weißenhof-Architekturförderpreis vergeben.Teilnehmen konnten Architektinnen und Architekten mit einem ihrer ersten drei eigenständigen Projekte, Die Jury vergab drei gleichwertige Preise. In einer gemeinsamen Ausstellung präsentieren die Preisträger ihre Arbeits- und Denkweise anhand ihrer Projekte und Visionen vor. Zur Vernissage am 17. Dezember werden die Preise verliehen.

Experimente zum Wohnen aus den letzten 500 Jahren
Ist Geometrie bewohnbar? Welche Freiräume eröffnen sich in den eigenen „vier Wänden“ jenseits der Dogmen des Funktionalismus? Welche Spuren hat die Sehnsucht nach einer regelhaften, „reinen“, vielleicht sogar „autonomen“ Architektur in der Moderne hinterlassen? Was haben die Idealentwürfe von Durand und Ledoux mit einem Biwak von Charlotte Perriand zu tun?
Die Ausstellung „Der Hang zur Geometrie“ widmet sich anhand von Modellen, Raumobjekten, Zeichnungen, Fotos und einem eigens angefertigten Grundrissatlas dem faszinierenden zeitlosen Kern von Architektur – dem Zusammenspiel von Form, Körper und Raum.

Die Verbesserung der Infrastruktur in Deutschland steht aktuell im Zentrum der öffentlichen Debatte. Parallel dazu leistet die ausgerufene Mobilitätswende einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung von Klimazielen und Lebensqualität – immerhin 22% der Treibhausgasemissionen werden vom Autoverkehr verursacht. Gleichzeitig führt u.a. der demographische Wandel zu differenzierteren Nutzerbefürfnissen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass Architekt:innen diese Räume und Prozesse gestalten.
Gruber + Popp arbeiten genau an dieser Schnittstelle

Mit ihrer neuen Arbeit Bliss wendet sich Laura J. Padgett unserer erratischen Beziehung zur Natur zu, die zugleich von Sehnsucht und Kontrolle, Nähe und Entfremdung geprägt ist. Ihre Fotografien zeigen, wie künstliche Nachbilder des Natürlichen zugleich Trost und Spiegel unserer eigenen Unvollkommenheit sind.

Zehn Strategien für Stadt und Land
Wie kann die sozialökologische Transformation in Stadt und Land gelingen? Das Projekt stellt zehn Strategien von Architektinnen und Urbanisten vor. Ins Zentrum rücken sie den baulichen Bestand, unsere wertvollste Ressource auf dem Weg in eine klimagerechte Zukunft.

Seit ihrer Gründung vor 40 Jahren unterstützen die Freunde des Deutschen Architekturmuseums die Erweiterung der Museums-sammlung – durch Vermittlung, Ankauf und Schenkung von Plänen, Zeichnungen, Fotografien, Modellen und Büchern. Anlässlich des Jubiläums zeigt die Ausstellung erstmals alle rund 140 Werke aus dem 20. und 21. Jahrhundert, die dank des Freundeskreises die Sammlung bereichern.
Eröffnung am 21. November, 19 Uhr

In einer Stadt wie München, in der vielfältige Interessen zusammenkommen, spielt der Dialog mit allen eine zentrale Rolle. Die Ausstellung im PlanTreff zeigt den demokratischen Prozess hinter der Weiterentwicklung unserer Stadt. Vorgestellt werden anhand von aktuellen Planungen und Projekten verschiedene Instrumente, innovative Methoden und kreative Beteiligungsprozesse, die immer wieder dazu einladen, sich mit der Stadt auseinanderzusetzen.

Die französische Innenarchitektin und Möbeldesignerin Charlotte Perriand war viele Jahre lang eine unterschätzte Pionierin der Moderne des frühen 20. Jahrhunderts – sie bewegte sich in einer von Männern dominierten Arbeitswelt, und es dauerte Jahrzehnte, bis ihre Arbeit vollends gewürdigt und ihre radikal innovativen Ideen erkannt wurden. Lange Zeit wurden weltberühmte Möbelstücke, die von Perriand – oder in Zusammenarbeit – entworfen wurden, anderen zugeschrieben. Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich zu einer eigenständigen Designerin, die dank ihrer Offenheit, ihrer Neugier und ihrer Erforschung neuer Materialien und Formen ihre eigene Designsprache fand.
