Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine modulare Bibliothek zu den Themen Stadt, Wohnen, Nachbarschaften, Arbeitsmigration, Platte und Großsiedlung sowie Peripherie und Zentrum. Ausgewählte Texte, Recherchen und Publikationen bieten eine historische Grundlage und zeigen, wie Orte, Gesellschaften und Nachbarschaften bis heute geformt werden. Gleichzeitig geben sie Einblicke in aktuelle Debatten und Forschungen zu Stadtentwicklung und urbanem Leben.

Der Neue Pfaffenhofener Kunstverein präsentiert mit Regina Baierl eine Künstlerin, die an der Schnittstelle zwischen Kunst und Architektur arbeitet. Unter dem Titel „Gebilde und Gehäuse“ zeigt sie in der Kunsthalle Pfaffenhofen räumliche Installationen und Fotografien mit drei Sonderführungen.

Wie stellt man Gärten oder Parks aus, deren Wesen nicht im fertigen Bild, sondern im Prozess liegt? Eine mögliche Antwort auf diese Frage gab die Ausstellung «Respiration», die 2024/25 für ein Jahr im Kunstgewerbemuseum in Berlin zu sehen war. Sie zeigte Projekte, die das atelier le balto in den letzten 25 Jahren entworfen, geplant und umgesetzt hat. Anstatt einzelne Orte hervorzuheben liegt das Augenmerk auf ihren Elementen. In der Architekturgalerie am Weißenhof wird die Ausstellung performativ wieder aufgebaut.
Vernissage am 13. Mai, 19 Uhr

Vorträge und Diskussionspanels zeigen auf, mit welchen innovativen Bauweisen und Materialien und digitalen Arbeitsmethoden das Bauen im Bestand in die Praxis umgesetzt wird.


1927 erhielt Dr. Otto Lossen den Alleinauftrag, die Gebäude der Werkbund-Ausstellung „Die Wohnung“ in Stuttgart zu fotografieren und dokumentieren. Seine Fotos dienten als Pressebilder und wurden noch während der Ausstellungszeit rund um den Globus veröffentlicht. Dadurch trugen sie wesentlich zur begeisterten und internationalen Rezeption der Weissenhofsiedlung bei und prägen bis heute deren Wahrnehmung.
Über das Leben und weitere Werke Lossens war bisher wenig bekannt. Die Ausstellung widmet sich der Biografie des promovierten Chemikers, der über eine Stelle bei der Stuttgarter Firma J. Hauff & Co. zur Fotografie kam.


Der Architekturberuf muss immer wieder neu erfunden werden – so vielfältig, wie er ist, so eng verwoben mit der Gesellschaft, der Kultur, der Ökonomie. Um neuen Herausforderungen gerecht zu werden, braucht es Anpassungen, neue Aufgaben müssen in die bekannten integriert werden.
Aber gibt es nicht auch den Kern, der Architektur schon von jeher ausgemacht hat, die Idee der Raumkunst, bei der es in Variationen immer wieder um die gleichen Themen geht? Oder anders gefragt: Wie kann etabliertes Wissen so weiter genutzt werden, dass es uns auch dann nutzt, wenn die Fragen an die Architektur anders gestellt werden?
Letzter Termin:
23. Juli mit Dagmar Pelger, coopdisco, Berlin sowie Julia Naumann | Max Wasserkampf, Naumann Wasserkampf Architekten, Weimar

Ausgehend von der Sammlung des Museum Ostwall, die früh künstlerische Auseinandersetzungen mit Müll und Konsum in globalen wie regionalen Kontexten aufgriff, bringt die Ausstellung historische Positionen seit den 1960er-Jahren in einen Dialog mit zeitgenössischer Kunst. Künstler*innen untersuchen Müll als materielles Überbleibsel von Wohlstand, als verdrängtes Nebenprodukt moderner Lebensweisen und als Ausdruck globaler Ungleichheiten.

Der Hamburger Architektur Sommer ist Plattform für eine Vielzahl von Veranstaltungen unterschiedlicher Formate zu Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur, Stadtentwicklung und Ingenieurbau unter Einbeziehung aller künstlerischen Disziplinen.
Das umfangreiche und vielfältige Programm wird von Architekturbüros, Berufsverbänden, Museen, Behörden, Galerien, Vereinen, Hochschulen und Einzelpersonen gestaltet.
