Der Balthasar-Neumann-Preis ist ein seit 1994 ausgelobter Architekturpreis, der alle zwei Jahre ausgeschrieben wird. Seine herausragende Stellung bezieht der Preis aus seiner Zielsetzung: Es werden realisierte Architektur – und Ingenieurbauwerke, die besondere Merkmale der integralen Planung und vorbildhafte baukulturelle und technische Qualitäten unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten aufweisen, ausgezeichnet.
Gesucht werden innovative, gemeinschaftlich geplante und gebaute Projekte, die eine hohe Gestaltqualität aufweisen und sich dem nachhaltigen Bauen verpflichtet fühlen. Hierbei sind Aspekte wie die Energieeffizienz, die CO2-Emissionen, der Ressourcenverbrauch, die Recyclefähigkeit und die Klimafolgenanpassung von besonderer Bedeutung.

Die DASL-Jahrestagung 2026 widmet sich unter dem Titel „Menschen und Räume in Bewegung – Eine andere Kultur der Mobilität als Basis für sozialen Zusammenhalt“ der grundlegenden Neuausrichtung von Mobilität und Planung.
Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass Mobilität mehr ist als Fortbewegung: Sie entscheidet über Teilhabe, Lebensqualität und Chancengleichheit. Angesichts von Klimakrise, sozialer Ungleichheit und wachsendem Flächendruck stößt das autozentrierte System an seine Grenzen. Gefordert ist ein Paradigmenwechsel hin zu einer integrierten Planung, die Siedlungsstruktur, Verkehr und öffentlichen Raum zusammendenkt – mit dem Ziel kurzer Wege, besserer Erreichbarkeit und weniger Mobilitätszwang.

Die Schau beleuchtet Ungers’ Verständnis von Architektur als geistige Disziplin. Als Ausdruck einer Ordnung, in der Raum, Proportion und Kunst zu einer Einheit verschmelzen. Gerade heute, in einer Zeit, in der Architektur zunehmend zwischen technischer Funktion, ökologischer Verantwortung und ästhetischem Anspruch vermittelt, gewinnt Ungers’ Verständnis neue Aktualität.

„Der architektonische Blick · epochal – global“ ist die zweite umfassende Museumsausstellung des Architekturfotografen Hans Georg Esch. Von Pompeji über „den Dom“, vom Chrysler-Building in New York bis zu den Gebäuden von Oswald Mathias Ungers und zu dem erst 2025 in Betrieb genommenen Flughafen von Abu Dhabi, von Beijing über Shibam, der Altstadt der Metropole Jemens, Sanaa, von Hong Kong bis Köln und Neviges im Bergischen Land … Die Architekturen der Welt sind Eschs Motive.

Unter dem Motto „Ideen für eine IBA 2030 und EXPO 2035 in Berlin und Brandenburg“ ruft die Plattform Nachwuchsarchitekt*innen 2026 wieder alle Kreativen auf, ihre ungebauten, nicht realisierten Entwürfe aus den Schubladen und von den Wänden zu holen, die möglichst nicht älter als drei Jahre sind.

Ausgelobt von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und gefördert durch die Wüstenrot Stiftung, prämiert der mit insgesamt 25.000 € dotierte Preis herausragende Projekte, die unsere Städte und Gemeinden zukunftsweisend gestalten.
Mit dem Sonderpreis „Räume des Zusammenhalts – Städtebau, der verbindet“ würdigt der Deutsche Städtebaupreis 2027 Projekte, die einen herausragenden städtebaulichen Beitrag zur Stärkung demokratischer Werte, sozialer Vielfalt und gemeinschaftlicher Lebensqualität im gebauten Raum leisten.

Die Young Architects Conference (YAC) ist ein Forum für junge Architektinnen und Architekten, das den internationalen Austausch fördert und junge Perspektiven auf Architektur zeigt. Mit öffentlichen Ausstellungen, Konferenzen und Publikationen findet die YAC seit 2019 alle zwei Jahre statt, die letzte YAC war in Kyoto, davor in Chiang Mai und Bangkok – jetzt kommt sie nach Köln.
Konferenz 3. Juli 2026 – 17.00 bis 20.00 Uhr
Junge Architektinnen und Architekten aus Kyoto und Köln stellen ihre Positionen vor und diskutieren zentrale Themen zeitgenössischer Architektur über kulturelle Grenzen hinweg.
Ausstellung 3.– 30. September 2026
60 ausgewählte Architekturbüros aus den Regionen Kyoto und Köln präsentieren ihre Projekte. Die Ausstellung gibt Einblick in unterschiedliche Entwurfsansätze und bietet einen Überblick über aufkommende Tendenzen in der Architektur in Japan und Deutschland

Die BDA Galerie Berlin widmet sich in ihrer nächsten stadtbaupolitischen Ausstellung dem öffentlichen und dem genossenschaftlichen Wohnungsbau in Berlin.
Im Mittelpunkt der Ausstellung HAUPTSACHE WOHNEN stehen architektonische Qualität, soziale Mischung und die Entwicklung lebendiger Quartiere. Die gezeigten Projekte verdeutlichen dabei eindrücklich, welchen Beitrag öffentlicher und genossenschaftlicher Wohnungsbau für eine vielfältige und sozial ausgewogene Stadt leisten kann.
Mit Panel-Talk am 25. August

Deutschland ist gebaut. Die Zukunft unserer Städte, Gemeinden und Regionen entscheidet sich im Bestand. Gleichzeitig stehen Kommunen unter wachsendem Druck: Knappe finanzielle und personelle Ressourcen sowie der demografische Wandel sind dabei die größeren Herausforderungen.
Das Symposium widmet sich der Frage, welche Planungsverfahren, Kooperationen und Beteiligungsformate eine tragfähige Bestandsentwicklung in Stadt und Regionen ermöglichen.

Vor dem Hintergrund aktueller Stadtentwicklungsprojekte versammelt die Ausstellung künstlerische Perspektiven auf Architekturen, Begegnungsräume und Natur sowie den Menschen in der Stadt.
