Differenz, Variation und Wiederholung in Architektur und Design
Die Ausstellung macht zentrale Aspekte von Serialität zugänglich und sinnlich erfahrbar und geht dabei auch auf den lokalen Kontext der Stadt Frankfurt ein. In historischer Perspektive thematisiert sie die Entwicklung der seriellen Produktion im Neuen Frankfurt seit den 1920er-Jahren. In aktueller Hinsicht ist sie Teil eines umfangreichen Veranstaltungsprogramms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.
Die Ausstellung bietet einen geschichtlichen Abriss zur Serialität, deren Potenziale sich im Maßstab der Stadt, des baulichen Objekts und der Baukomponenten entfalten konnten.
Vernissage am 23. Juli, 19 Uhr

Die Ausstellung zum derzeit heftig diskutierten und zum Abriss vorgesehenen Sport- und Erholungszentrum Berlin (SEZ), präsentiert neben zahlreichen bauzeitlichen Unterlagen, die die vielschichtige und brisante Entstehungsgeschichte des Baus zwischen Ost und West in der Frontstadt Berlin dokumentieren, auch das originale Architekturmodell des SEZ in seinem verwahrlosten Zustand, für dessen Restaurierung derzeit Spenden gesammelt werden.
Die Ausstellung soll diese Debatte mit einem intensiven Blick auf die Architektur des Gebäudes, die Umstände seiner Entstehung und sein gesellschaftliches Spannungsfeld beleuchten. Sie dient als Materialsammlung und Leseraum, um diese Themen auch im Kontext der geplanten IBA Berlin 2034-37, die sich besonders dem Weiterbau und Umbau widmen möchte, kompetent zu verhandeln.
Vernissage am 28. August, 18.30 Uhr

Räume für das Gemeinwohl werden immer knapper. Gleichzeitig stehen zahlreiche Gebäude aus verschiedenen Gründen leer oder werden kaum genutzt – vom verlassenen Ladenlokal über ungenutzte Industriehallen und Kirchen bis hin zu brachliegenden Grundstücken. Dabei steckt in solchen Räumen großes Potenzial – vorausgesetzt, sie werden erkannt, geöffnet und gemeinschaftlich weitergedacht. Dafür braucht es innovative Herangehensweisen und Pionier*innen, die diese Wege gestalten.
Mit der Konferenz werden solche Ansätze sichtbar gemacht. Die Konferenz soll dabei Beiträge aus Wissenschaft und Praxis vereinen.

Symposium zum Gedenken an Oliver Thill

Valentien + Valentien in China 1998–2022
Das Landschaftsarchitektur- und Stadtplanungsbüro Valentien + Valentien gehört zu den ersten deutschen Planungsbüros, die kontinuierlich in China tätig waren. Die Ausstellung zeigt Projekte aus nahezu einem Vierteljahrhundert Arbeit vor Ort und gibt Einblick in die Entwurfsansätze und Planungsmethoden des Büros.
Begleitend zur Ausstellung wird die neue Publikation „Freiräume / Open Spaces in China 1998–2022“ vorgestellt.

Wo Handel an Bedeutung verliert und öffentliche Räume an Qualität einbüßen, steht mehr auf dem Spiel als das Stadtbild: Es geht um Zusammenhalt und Identifikation.
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Wie stellt man Gärten oder Parks aus, deren Wesen nicht im fertigen Bild, sondern im Prozess liegt?
Eine mögliche Antwort auf diese Frage gibt die Ausstellung „Respiration“. Sie zeigt Projekte, die das atelier le balto in den letzten 25 Jahren entworfen, geplant und umgesetzt hat. Anstatt einzelne Orte hervorzuheben liegt das Augenmerk auf ihren Elementen: Bäume und Beete, Schatten, Böden und Konstruktion erscheinen als Flächen, Linien, flüchtige Punkte und bilden die Grammatik der Landschaft.

Ausgelobt von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und gefördert durch die Wüstenrot Stiftung, prämiert der mit insgesamt 25.000 € dotierte Preis herausragende Projekte, die unsere Städte und Gemeinden zukunftsweisend gestalten.
Mit dem Sonderpreis „Räume des Zusammenhalts – Städtebau, der verbindet“ würdigt der Deutsche Städtebaupreis 2027 Projekte, die einen herausragenden städtebaulichen Beitrag zur Stärkung demokratischer Werte, sozialer Vielfalt und gemeinschaftlicher Lebensqualität im gebauten Raum leisten.

2025 präsentierte der erste Teil der Ausstellung ›Produktive Region‹ Visionen für ein Zusammendenken sozialer und natürlicher Ressourcen in einer neu erdachten Region Kreuzberg–Hellersdorf–Ostbrandenburg.
Der zweite Teil der Ausstellung stellt ein Denkmodell für eine solidarische lokale Ökonomie für die ›Produktive Region‹ vor. Diese Ökonomie fordert mehr lokale Souveränität und weniger Bestimmung durch den globalen freien Markt.

Michael Rasche ist seit mehr als 30 Jahren als Architekturfotograf tätig. In seinem fotografischen Schaffen verbindet er technisches Präzisionsverständnis mit einem ausgeprägten Gespür für Komposition, Raum und Licht.
Ortserkundungen ist eine visuelle Annäherung an Architektur als Ausdruck von Form, Material und Atmosphäre – jenseits dokumentarischer Abbildung. Die Ausstellung versammelt künstlerische Architekturfotografien, Detailaufnahmen und Strukturen, die den gebauten Raum auf neue Weise erfahrbar machen. Die Bilder führen uns an Orte, die wir nicht besuchen, die uns unbekannt sind – und solche, die nicht mehr existieren.
Vernissage am 6. September, 15 Uhr
