Bestandsstrukturen bieten den besten Maßstab für eine realistische, ambitionierte Stadtentwicklung – vom Gebäude über das Quartier bis zur Region. Sie fragt nach Synergien zwischen Denkmalpflege und emissionsarmem Bauen, nach sensibler Integration neuer Bauweisen und nach der Vereinbarkeit von Nachverdichtung, Energieeffizienz, Mobilität und neuen Räumen.
Perfekte Lösungen sind selten; entscheidend ist die Kombination vieler „zweitbester“ Ansätze.
Ziel ist es, Orientierung zu geben, Begrenzungen verständlich zu machen und als kreativen Rahmen zu nutzen.

Gute Architektur entsteht im fairen fachlichen Leistungsvergleich. Um der zunehmenden Erosion der Vergabekultur entgegenzutreten, braucht es eine von Auftraggebenden und Berufsstand gemeinsam formulierte Neuprogrammierung – für Verfahren, die schneller und einfacher sind und die unseren Qualitätsanspruch und eine faire Honorierung sichern.
Der 21. BDA-Tag lädt ein, verbändeübergreifend und gemeinsam mit den Auftraggebenden an der Zukunft des Wettbewerbs- und Vergabewesens zu arbeiten: für eine faire und qualitätsorientierte Vergabe, für ein gutes und einfaches Planen und Bauen – ganz zentral auch im Interesse der jungen Generation von Planerinnen und Planern.
Am Abend: Neu im Club. Pecha-Kucha-Abend
Sontag: Architekturspaziergänge in Wuppertal

Spielplätze sind besondere soziale Räume, die Quartiere prägen und wichtiger Teil der Stadtentwicklung sind. Das Symposium möchte das Spielen wertschätzen sowie Ideen geben, den Raum neu zu erfinden und die Stadt zu feiern.

2026 werden in Nordrhein-Westfalen wieder die regionalen BDA-Architekturpreise ausgelobt. Alle drei Jahre sollen sie Projekte in den Fokus rücken, die sowohl architektonisch überzeugen als auch zum sozialen Zusammenhalt, zur Klimaanpassung und zur Qualität unserer Lebensräume beitragen. Wie und ob gute Planung, sorgfältige Ausführung und der kluge Umgang mit Ressourcen, Bestand und Ort in NRW gelingt, werden die 16 regionalen Verfahren zeigen.

Die Ausstellung präsentiert die 1930 vom Bauhaus Dessau errichteten Laubenganghäuser als Planung von großer Aktualität. Die Entwürfe reagierten auf Anforderungen, die auch heute an den Wohnungsbau gestellt werden: einfaches Bauen, bezahlbarer Wohnraum und angemessener Komfort für alle. Unter der Leitung von Hannes Meyer mit Studierenden realisiert, folgten sie dem Motto „Volksbedarf statt Luxusbedarf”
Vernissage am
Abendveranstaltungen: 28.05.26, 19 Uhr | 16.06.26, 19 Uhr | 25.06.26, 19 Uhr
Führungen mit den Kurator:innen: 07.05.26, 18 Uhr | 04.06.26, 18 Uhr | 11.06.26, 18 Uhr

Architektur ist stets ein Spiegelbild ihrer Zeit. Sie ist eingebettet in wirtschaftliche Systeme, politische Prioritäten, kulturelle Strömungen und technologische Entwicklungen und wird von den verfügbaren Ressourcen und den jeweils vorherrschenden Werten geprägt. Gleichzeitig greift sie auf kulturelle, soziale und historische Werte zurück und steht somit in Beziehung zur Zeit: zu den Spuren der Vergangenheit, den Gegebenheiten der Gegenwart und den Möglichkeiten der Zukunft.
Vor diesem Hintergrund präsentiert Cobe in der Ausstellung 16 Projekte zum Thema Transformation.
Eröffnung am 21. Mai, Galeriegespräch am 18. Juni

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine modulare Bibliothek zu den Themen Stadt, Wohnen, Nachbarschaften, Arbeitsmigration, Platte und Großsiedlung sowie Peripherie und Zentrum. Ausgewählte Texte, Recherchen und Publikationen bieten eine historische Grundlage und zeigen, wie Orte, Gesellschaften und Nachbarschaften bis heute geformt werden. Gleichzeitig geben sie Einblicke in aktuelle Debatten und Forschungen zu Stadtentwicklung und urbanem Leben.

Wie stellt man Gärten oder Parks aus, deren Wesen nicht im fertigen Bild, sondern im Prozess liegt? Eine mögliche Antwort auf diese Frage gab die Ausstellung «Respiration», die 2024/25 für ein Jahr im Kunstgewerbemuseum in Berlin zu sehen war. Sie zeigte Projekte, die das atelier le balto in den letzten 25 Jahren entworfen, geplant und umgesetzt hat. Anstatt einzelne Orte hervorzuheben liegt das Augenmerk auf ihren Elementen. In der Architekturgalerie am Weißenhof wird die Ausstellung performativ wieder aufgebaut.
Vernissage am 13. Mai, 19 Uhr


1927 erhielt Dr. Otto Lossen den Alleinauftrag, die Gebäude der Werkbund-Ausstellung „Die Wohnung“ in Stuttgart zu fotografieren und dokumentieren. Seine Fotos dienten als Pressebilder und wurden noch während der Ausstellungszeit rund um den Globus veröffentlicht. Dadurch trugen sie wesentlich zur begeisterten und internationalen Rezeption der Weissenhofsiedlung bei und prägen bis heute deren Wahrnehmung.
Über das Leben und weitere Werke Lossens war bisher wenig bekannt. Die Ausstellung widmet sich der Biografie des promovierten Chemikers, der über eine Stelle bei der Stuttgarter Firma J. Hauff & Co. zur Fotografie kam.
