Die Ausstellung lädt zu einer lebendigen Auseinandersetzung mit der Zukunft unserer gebauten Umwelt ein. Im Mittelpunkt stehen grundlegende Gestaltungsprinzipien für eine klimagerechte Erneuerung unserer Baukultur. Dazu zählen insbesondere: Klimaresilienz stärken / Biodiversität fördern / Genügsamkeit üben / Bestand revitalisieren / Kreisläufe optimieren / Experimentieren wagen / Aktiv werden.

Resilienz der Städte, identitätsstiftende Architektur, nutzungsflexible Gebäude- und Stadtstrukturen, Umnutzung und Sanierung: Die Grundsätze nachhaltiger Planung bestimmen seit jeher die Architektur des Büros KSP Engel.
Die Ausstellung im Museum Angewandte Kunst zeigt, aus welchem Erfahrungsschatz und Wissen die Planerinnen und Planer schöpfen und wie sich im gestalterischen Prozess die für sie typische Eindeutigkeit und Klarheit von Funktion und Ästhetik entwickelt – aus den jeweiligen Anforderungen und aus dem Wesen der Bauaufgabe heraus.

Im Jahr 2025 feiert das Neue Frankfurt seinen 100. Geburtstag. Unter der Regie des Oberbürgermeisters Ludwig Landmann und des Architekten und Stadtrats Ernst May plante man in Frankfurt am Main die Umgestaltung zur exemplarischen Großstadt der Moderne – sozial, baulich und kulturell. Nach dem Ersten Weltkrieg war die Wohnungsnot groß. Der soziale Wohnungsbau für die Massen wurde zum ersten Mal eine Aufgabe der öffentlichen Hand. Frankfurt entwickelte sich zu einem Stützpunkt des Neuen Bauens der Avantgarde.
Die Ausstellung nutzt das Jubiläum für eine Gegenüberstellung mit zwei anderen Schauplätzen. Auch Wien und Hamburg erlebten zwischen 1925 und 1933 eine kurze Ära von forcierter Reform. In den Gemeindebauten des Roten Wien, den Siedlungen des Neuen Frankfurt und den Blocks der Wohnstadt Hamburg zeigten sich die neuen Typologien der Massenwohnung, die Vision des „Neuen Menschen“, das Neue Bauen der Moderne ebenso wie Lösungen auf einer Linie, die auch Tradition einschließt.

„Luckenwalde“ – Stadt im Wandel neu denken
Der Ideen- und Förderwettbewerb richtet sich an junge Talente bis 35 Jahre aus den Bereichen Architektur, Städtebau, Landschaftsarchitektur, Mobilität & Verkehrsplanung, konstruktiver Ingenieurbau sowie der Freien Kunst. Interdisziplinäre Kooperationen sind ausdrücklich erwünscht und werden besonders gefördert. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von bis zu 30.000 Euro vergeben.

Handwerkliche Produktion findet in Kairo unter freiem Himmel und direkt an der Straße statt. Einzelne Gewerke sind meist in bestimmten Vierteln oder Straßenzügen konzentriert, so bis vor Kurzem auch die Stuckwerkstätten. Luc Merx hat diese Werkstätten, die zum großen Teil inzwischen abgerissen wurden, in vier Fotoserien dokumentiert. Seine Fotografien zeigen die einmalige Ästhetik dieser Räume mit vielfältigen Bezügen zur Baupraxis und Bau- und Kunstgeschichte.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen demokratische Planungsprozesse und die Räume, die sie hervorbringen. Präsentiert werden Projekte, die marginalisierte Stimmen stärken, Teilhabe fördern und kollektive Zukunftsvisionen inspirieren. Dialog und Austausch sind zentrale Voraussetzungen für Demokratie. Sie fördern die Fähigkeit, unterschiedliche Standpunkte zu akzeptieren und Kompromisse einzugehen – Grundvoraussetzungen jeder demokratischen Kultur.
Eröffnung am 12.12. 16:30 mit einer Keynote von Richard Sennet

Ein ständiges Klingeln von Handys, das Klappern von Tastaturen und unzählige Gespräche im Hintergrund: Für viele Angestellte ist das Büro kein Hort der Kollaboration, sondern ein Ort ständiger Ablenkung. Um nicht länger auf subjektive Meinungen, sondern auf wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu setzen, kooperierte die Partner AG mit dem Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Freiburg.
Wie das Experiment ablief, welche Ergebnisse ermittelt wurden und welche Konsequenzen sich daraus für die Arbeit von Planenden ergeben – das berichten Michael Stoz und David Buggle von der Partner AG

Was wäre, wenn wir nicht mehr neu bauen dürften? Wenn wir heute schon ein drei Grad wärmeres Klima hätten oder uns ehrlich fragen würden, wie viel Fläche und Komfort wir wirklich benötigen? Fragen wie diese stellt die Ausstellung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), ein Non-Profit-Verein, der sich seit 18 Jahren für zukunftsfähiges, verantwortungsbewusstes Bauen einsetzt und mit dem DGNB Zertifizierungssystem ein international anerkanntes Planungs- und Optimierungstool zur Bewertung nachhaltiger Gebäude und Quartiere entwickelt hat. Die Ausstellung lädt dazu ein, eingefahrene Denkweisen zu hinterfragen und den Kern nachhaltiger Architektur neu zu entdecken.

Wie können Städte und Gemeinden mit zunehmendem Leerstand und demografischem Wandel neue Entwicklungschancen schöpfen? In dieser Begleitveranstaltung zur laufenden Ausstellung „Baustelle Transformation. Zehn Strategien für Stadt und Land“ wird die Kreisstadt Luckenwalde als konkretes Beispiel für gelingende Stadtentwicklungsprozesse in den Blick genommen.
DAZAusgehend von der Strategie „Zusammenkraft ermöglichen“ von Rurbane Realitäten wird thematisiert, wie aus gemeinschaftlichem Engagement, Kooperation und Beteiligung neue Orte des sozialen Miteinanders entstehen können.

Wanderausstellung in Tübingen zur Initiative houseeurope.eu
