Kreislaufgerechtes Bauen beginnt im Kopf und mit einer neuen Denkweise: Gebäude nicht als Endpunkt, sondern als Materiallager und wertvolle Ressource zu verstehen. Doch in der Praxis bremsen oft Fragen: Ist das nicht zu teuer? Zu kompliziert? Und lässt sich damit überhaupt hochwertige Architektur realisieren?
Live-Talk mit Julia Krafft und Lucas Klinkenbusch von ZIRKULAAR (Dresden/Berlin)
Wir erleben in unterschiedlicher Weise, wie Transformationserfahrungen der Menschen mit dem Gefühl von Kontrollverlust einhergehen. Rechtspopulistische sowie rechtsextreme politische Gruppierungen werden stärker und sind in Gemeinderäten, Landesparlamenten und im Bundestag mit zunehmenden Machtoptionen vertreten. Das gilt insbesondere – aber nicht nur – in den neuen Ländern.
Was das für Planung, Stadtentwicklung und Architektur bedeutet, soll auf dem Wissenschaftichen Kolloquium der DASL diskutiert werden.
Mit der Eröffnung dieser beiden großen Ausstellungen im Bauhausgebäude und im ehemaligen Kaufhaus Zeeck in der Dessauer Innenstadt erreicht das Dessauer Bauhaus-Jubiläum seinen Höhepunkt.
Das Symposium mit Fokus auf das Textilezeigt, wie sich Bildung, Gestaltung und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verweben lassen. Aus vier Perspektiven – Materialforschung, Kulturgeschichte, Kunst und Vermittlung – wird immer in Bezug auf das Stoffliche gefragt: Wie kann Bildung Menschen befähigen, an gesellschaftlichen Entwicklungen teilzuhaben? Wie wird Raumgewebe zum Vermittler zwischen Architektur und Gestalt? Und wie kann aus Verknüpfungen Neues entstehen – im Raum, im Denken, im Miteinander?
In his third book, architect and writer Reinier de Graaf lays out the future of the profession, challenging readers to question the fundamental assumptions of the discipline. Architecture Against Architecture demands we rethink both how and why we build.
A conversation between OMA partner Reinier de Graaf and architect Sam Chermayeff, against the backdrop of de Graaf’s latest book
Die Ausstellung lädt die Besuchenden ein, sich voll und ganz in den „Kosmos Architektur“ des in Bonn arbeitenden und in Aachen lehrenden Architekten und Professors Uwe Schröder zu vertiefen. Von Beginn an ist die praktische Arbeit Schröders als Architekt von Theoriebildung geprägt. Die beiden Säulen Theorie und Praxis werden ab dem Jahr 2000 durch eine dritte ergänzt: die Lehre. In einer steten Wechselwirkung beeinflussen sich diese drei Ebenen seitdem und führen zu einem sich konstant vertiefenden Verständnis architektonischer Grundbedingtheiten.
Zur Ausstellung werden die beiden im Berliner Jovis Verlag publizierten Neuerscheinungen „Uwe Schröder Werkverzeichnis I“ und „II“ vorgestellt.
Das Auszeichnungsverfahren läuft unter dem Motto ZWISCHEN-RAUM-STADT-LAND – Planungen und Projekte des Übergangs.
In den Blick genommen werden dabei alle Projekte der Quartiersentwicklung und Nachverdichtung, der Zwischennutzung und Bestandsentwicklung, des Übergangs von der Stadt zur Landschaft, vom privaten zum öffentlichen Freiraum. Gesucht werden innovative Projekte, die den baulich-räumlichen Zusammenhalt von Stadt und Land fördern beziehungsweise aufgrund ihrer vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten den sozialen Zusammenhalt stärken oder als Zwischennutzung temporäre Impulse für die Quartiersentwicklung geben.
Museum Utopie und Alltag, Erich-Weinert-Allee 3 Eisenhüttenstadt,
Ausstellung
Letzte Schicht: Brandenburg 1994
Die neunziger Jahre waren geprägt von einem folgenreichen Umbruch der ostdeutschen Industrielandschaft. Werksstilllegungen, Standortaufgaben, Abrisse waren an der Tagesordnung. Heute zeugt oft nichts mehr von den Werksanlagen, da selbst architektonisch und industriegeschichtlich bedeutende Beispiele in jenen Jahren nur selten als erhaltenswert erkannt und unter Denkmalschutz gestellt wurden. Der Fotograf Peter Hamel hat die Kraftwerke in Potsdam-Nord, Brieskow-Finkenheerd und Eisenhüttenstadt 1994 unmittelbar vor oder nach ihrer Stilllegung besucht und in einer Serie eindrücklicher Farbaufnahmen gebannt. Alle drei Standorte, die 1902, 1923 beziehungsweise 1957 in Betrieb gingen, wurden bis zur Jahrtausendwende abgebrochen. Von der fotografischen Arbeit dazu ist erstmals eine Auswahl im Museum Utopie und Alltag zu sehen.
Stahlgrüne Amazilie, Rotbürzelkassike, Rostnackenstaffelschwanz, Strichelbrust-Spinnenjäger… rätselhafte Namen oder Begriffe, die nur Ornithologen vertraut klingen. In dieser Ausstellung geht es um Fotografien von Vogelnestern, die die Dresdner Fotografin Karen Weinert in der naturhistorischen Senckenberg Sammlung in Dresden aufgenommen hat.
Das Credo von RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekt:innen lautet: Wir müssen den urbanen Untergrund der Städte neu denken. Geben wir den Wurzeln Raum und schaffen gemeinsam ein starkes Netzwerk aus grüner, blauer und vielfältiger Infrastruktur für lebenswerte, zukünftige Städte!
EröffnungGespräch – Daniel Blum / Robert Koller / Anne Schmedding / Doreen Wipperman optimism
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