Ausgehend von der Sammlung des Museum Ostwall, die früh künstlerische Auseinandersetzungen mit Müll und Konsum in globalen wie regionalen Kontexten aufgriff, bringt die Ausstellung historische Positionen seit den 1960er-Jahren in einen Dialog mit zeitgenössischer Kunst. Künstler*innen untersuchen Müll als materielles Überbleibsel von Wohlstand, als verdrängtes Nebenprodukt moderner Lebensweisen und als Ausdruck globaler Ungleichheiten.

Architekturen der Kolonialhandelsketten von Indonesien nach Deutschland, 19. Jahrhundert
Die Ausstellung untersucht die oft vergessenen Ursprünge des Tees – eines in Europa alltäglich konsumierten Genussmittels – als Kolonialware und zeichnet die medialen, architektonischen und infrastrukturellen Bedingungen seiner globalen Zirkulation nach.

Die Young Architects Conference (YAC) ist ein Forum für junge Architektinnen und Architekten, das den internationalen Austausch fördert und junge Perspektiven auf Architektur zeigt. Mit öffentlichen Ausstellungen, Konferenzen und Publikationen findet die YAC seit 2019 alle zwei Jahre statt, die letzte YAC war in Kyoto, davor in Chiang Mai und Bangkok – jetzt kommt sie nach Köln.
Konferenz 3. Juli 2026 – 17.00 bis 20.00 Uhr
Junge Architektinnen und Architekten aus Kyoto und Köln stellen ihre Positionen vor und diskutieren zentrale Themen zeitgenössischer Architektur über kulturelle Grenzen hinweg.
Ausstellung 3.– 27. Juli 2026
60 ausgewählte Architekturbüros aus den Regionen Kyoto und Köln präsentieren ihre Projekte. Die Ausstellung gibt Einblick in unterschiedliche Entwurfsansätze und bietet einen Überblick über aufkommende Tendenzen in der Architektur in Japan und Deutschland

Der Hamburger Architektur Sommer ist Plattform für eine Vielzahl von Veranstaltungen unterschiedlicher Formate zu Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur, Stadtentwicklung und Ingenieurbau unter Einbeziehung aller künstlerischen Disziplinen.
Das umfangreiche und vielfältige Programm wird von Architekturbüros, Berufsverbänden, Museen, Behörden, Galerien, Vereinen, Hochschulen und Einzelpersonen gestaltet.

Die aktuell verstärkte Thematisierung von Geopolitik nimmt die Redaktion der Zeitschrift sub/urban zum Anlass, um nach einem geopolitischen Blick der kritischen Stadtforschung zu fragen: Inwiefern ist es relevant, die städtische Wirklichkeit von Geopolitik in den Blick zu nehmen? Und welche Rolle kann kritische Stadtforschung für geopolitische Fragestellungen spielen?

Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Dabei birgt der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhausbestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise.

Die Ausstellung erzählt diese wechselvolle Geschichte von der Kunst zum Park und zurück zur Kunst. Gezeigt werden Gemälde barocker Parkanlagen als Sinnbilder von Macht, Landschaftsbilder des 18. Jahrhunderts als Vorbilder der englischen Gärten, romantische Arbeiten als Ausdruck innerer Landschaften, impressionistische Werke als Studien von Licht und Atmosphäre, Darstellungen des frühen 20. Jahrhunderts als Beobachtungen gesellschaftlicher Räume, expressionistische Parkmotive als psychisch aufgeladene Szenen in intensiven Farben und rhythmischen Linien, fotografische Positionen, die Struktur und Rhythmus der Anlagen sichtbar machen, sowie zeitgenössische Arbeiten, die das Verhältnis von Mensch und Natur neu befragen.

25 Projekte aus dem In- und Ausland wurden von den Kurator:innen für die erstmals im Museum Angewandte Kunst zusammengestellte Präsentation im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 ausgewählt. Es sind aktuelle Gestaltungsbeispiele aus der Region Frankfurt RheinMain, die mit europäischen Projekten und Positionen verknüpft sind. Ein abwechslungsreicher Parcours durch die Ausstellung beleuchtet das Verhältnis von Design und Demokratie, eröffnet neue Perspektiven auf Co-Kreation und Gemeinwohl und hinterfragt die Wirksamkeit von guter Gestaltung.

Bauen im Bestand
Ausgezeichnet werden Sanierungen, Umbauten und Erweiterungen, bei denen beispielhafte und über technisch etablierte Standards hinausgehende Lösungen umgesetzt wurden und die zudem durch herausragende Gestaltqualitäten überzeugen.

Eine Insel: Campingplätze, Strände und Landschaften, nebelverhangen, Orte der Freizeit. Vereinzelt tauchen Menschen auf, ohne den Raum zu beherrschen. Grit Schwerdtfeger nähert sich ihren Motiven mit Zurückhaltung und sicherer Distanz – Orte und Menschen bleiben unberührt, ganz in ihrem Element. Der fotografische Akt wird zur stillen Beobachtung, nicht zum Eingriff.
