Die Ausstellung eröffnet einen Einblick in das digitale Archiv des Schweizer Landschaftsarchitekten Maurus Schifferli und versteht dieses nicht als bloße Sammlung abgeschlossener Projekte, sondern als dynamisches Ordnungssystem des Denkens. Ideogramme, Zeichnungen, Fotografien, Pläne und Projektfragmente bilden ein relationales Gefüge, in dem sich Entwurfsprozesse, Erinnerungen und Motive überlagern und fortschreiben.
Eröffnung, 20. Januar 2026, 19 Uhr

Wie lässt sich öffentlicher Raum heute definieren – und für wen ist er zugänglich? Mit
public preposition untersucht Mischa Kuball diese Fragen unmittelbar im Stadtraum und
überführt sie in den Ausstellungsraum des Baukunstarchivs NRW. Ausgangspunkt ist die
Beobachtung, dass Öffentlichkeit kein statischer Zustand ist, sondern sich aus Beziehungen
zwischen Orten, Menschen und Bewegungen formt. Kuball macht diese Beziehungsgeflechte
sichtbar, indem er historische, politische und alltägliche Kontexte markiert und
neu lesbar macht – in drei Interventionen im Dortmunder Stadtraum, in einer Ausstellung,
die als fortlaufender Prozess angelegt ist, sowie einem vertiefenden Symposium am 6. März.

Handwerkliche Produktion findet in Kairo unter freiem Himmel und direkt an der Straße statt. Einzelne Gewerke sind meist in bestimmten Vierteln oder Straßenzügen konzentriert, so bis vor Kurzem auch die Stuckwerkstätten. Luc Merx hat diese Werkstätten, die zum großen Teil inzwischen abgerissen wurden, in vier Fotoserien dokumentiert. Seine Fotografien zeigen die einmalige Ästhetik dieser Räume mit vielfältigen Bezügen zur Baupraxis und Bau- und Kunstgeschichte.

Der Architekturpreis max40 ist ein Förderpreis für junge Architekt*innen. Er wird von den BDA-Landesverbänden Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen gemeinsam ausgelobt. Ziel der Auszeichnung ist es, die Architekturqualität junger Büros in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen, zur Diskussion zu stellen und aufzuzeigen, welche Potenziale ungenutzt bleiben, wenn junge Architekt*innen nicht ausreichend unterstützt werden.
Im Rahmen der Eröffnung am 27. Februar 2026 um 19:00 Uhr diskutieren zur aktuellen Peter Cachola Schmal, Josepha Landes (Bauwelt), Christian Holl (BDA Hessen) mit den ausgezeichneten Architekt*innen.

In Werkvorträgen beziehen Persönlichkeiten aus den Bereichen Stadt und Architektur, Landschaft und Konstruktion Position zu den aktuellen Fragen und gehen dabei insbesondere auf die Kultur des Weiterbauens widmen.
Letzter Termin
23.3.: Aline Hielscher, Aline Hielscher Architektur, Leipzig

Es geht auch in Stuttgart vorwärts mit dem Holzbau. Auf der Exkursion werden vier Gebäude in Holzbauweise bzw. Holz-Hybrid-Bauweise präsentiert. Am Killesberg sind nun nach jahrelangen Gesprächen zwischen der Stadt und Investoren und Planern zwei interessante Wohngebäude entstanden. Aus dem ehemaligen Breitling-Gebäude ist das Haus des Tourismus entstanden. Konnten Sie sich bisher ein mobiles Hallenbad vorstellen?

Kreislaufgerechtes Bauen beginnt im Kopf und mit einer neuen Denkweise: Gebäude nicht als Endpunkt, sondern als Materiallager und wertvolle Ressource zu verstehen. Doch in der Praxis bremsen oft Fragen: Ist das nicht zu teuer? Zu kompliziert? Und lässt sich damit überhaupt hochwertige Architektur realisieren?
Live-Talk mit Julia Krafft und Lucas Klinkenbusch von ZIRKULAAR (Dresden/Berlin)

Wir erleben in unterschiedlicher Weise, wie Transformationserfahrungen der Menschen mit dem Gefühl von Kontrollverlust einhergehen. Rechtspopulistische sowie rechtsextreme politische Gruppierungen werden stärker und sind in Gemeinderäten, Landesparlamenten und im Bundestag mit zunehmenden Machtoptionen vertreten. Das gilt insbesondere – aber nicht nur – in den neuen Ländern.
Was das für Planung, Stadtentwicklung und Architektur bedeutet, soll auf dem Wissenschaftichen Kolloquium der DASL diskutiert werden.

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Mit der Eröffnung dieser beiden großen Ausstellungen im Bauhausgebäude und im ehemaligen Kaufhaus Zeeck in der Dessauer Innenstadt erreicht das Dessauer Bauhaus-Jubiläum seinen Höhepunkt.
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Das Symposium mit Fokus auf das Textile zeigt, wie sich Bildung, Gestaltung und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verweben lassen. Aus vier Perspektiven – Materialforschung, Kulturgeschichte, Kunst und Vermittlung – wird immer in Bezug auf das Stoffliche gefragt: Wie kann Bildung Menschen befähigen, an gesellschaftlichen Entwicklungen teilzuhaben? Wie wird Raumgewebe zum Vermittler zwischen Architektur und Gestalt? Und wie kann aus Verknüpfungen Neues entstehen – im Raum, im Denken, im Miteinander?
