1968 begann das italienische Architektenpaar Giuseppe Perugini und Uga de Plaissant zusammen mit seinem Sohn Raynaldo, ein Sommerhaus im Küstenort Fregene bei Rom zu bauen. Nur anhand von Skizzen bauten sie über die nächsten sieben Jahre an dem Projekt. Im Casa Albero, dem Baumhaus, wie es die Familie nennt, wurden bestehende Regeln von Komposition verworfen, neue Bauweisen wurden getestet, traditionelle räumliche Zuordnungen verworfen. Nach dem Tod von Giuseppe und Uga verfällt das Haus. Mit der Dokumentation des Projekts versuchen die Architekten Patrick Weber und Sabine Storp zusammen mit dem Fotografen Andy Tye das Gebäude und seine Geschichte zu dokumentieren und es in den architektonischen historischen Kontext einzuordnen. Zum Foto-Essay >>> Die Bilder sind Teil der Ausstellung, die bis zum 3. März in der architekturgalerie am weißenhof in Stuttgart zu sehen ist. Kuratoren: Sabine Storp und Patrick Weber
Das Bauhäusle war ein Experiment, eines seiner Zeit: über 400 Studierende der Architekturfakultät der Universität Stuttgart waren mit ihren Entwürfen daran beteiligt, mehr als 200 beim Bau, den die beiden Professoren Peter Sulzer und Peter Hübner leiteten. Seit der Übergabe an das Studierendenwerk, das damals noch Studentenwerk hieß, sind gut 35 Jahre vergangen. Taran Wilkhu, vertraut mit Bauten und Architekturauffassung von Walter Segal, einem Vorbild für das Bauhäusle hat es in diesem Jahr besucht und mit dem unvoreingenommenen, emphatischen Blick ins Bild gesetzt. Die Idee, dass Studierende hier sich selbst ihren Raum schaffen können, durch Improvisation und Adaption ein Zuhause immer wieder neue entstehen kann, ist lebendig geblieben. Zum Foto-Essay >>>
Im Übergang zwischen Fotografie und Malerei hat Andrej Pirrwitz eine Nische entwickelt: Durch seine Anwesenheit im Raum beziehungsweise im fotografischen Bildraum wird der Raum erst zu dem, was er sein soll. Zum Foto-Essay >>>
Wie die beiden 2014 und 2016 erschienenen Bände über die Frankfurter Architektur der 1950er und 1960er Jahre stellt der nun erschienene Band Frankfurt 1970–1979 zehn sehenswerte Bauten von außergewöhnlicher Qualität vor. Georg Christian Dörr richtet den Nahblick auf die raue, brutalistische und doch häufig sehr elegante Architektur des dritten Nachkriegsjahrzehnt richtet. Zum Foto-Essay >>>
Was für ein Sommer! Mit ihren über zehn Jahre entstandenen Fotoserien "The Pool" und "Poolscapes" gelingt es der Fotografin, Badeerlebnisse aus Kindheitstagen oder späte Badefreuden zu vergegenwärtigen. Zu den Serien erschien bei Steidl ein Buch. Zum Foto-Essay