Der Architekturhistoriker und Fotograf Robert Conrad hatte die Gelegenheit, das seit 2017 leer stehende Gebäude der Staatssicherheit zu fotografieren – entstanden sind Fotografien, die die Banalität des Totalitären zeigen. Zum Essay
Die 1950er bis 1970er Jahre sind längst Geschichte, aber geblieben ist ihre Architektur, die den Aufbruchsgeist der Nachkriegszeit vermittelt und dem Zukunfts-Versprechen in der Gegenwart Ausdruck verlieh: moderne Schulen, Universitäten und Rathäuser, Kirchen, Kaufhäuser und Wohnsiedlungen. Im Rahmen des Projekts Big Beautiful Buildings (BBB) werden viele dieser Gebäude aus dem Ruhrgebiet ins Rampenlicht der Öffentlichkeit gestellt. Große und kleine, bekannte und unbekannte, auffällige und unscheinbare Gebäude können dann wiederentdeckt werden. (Bild: Terrassenhaus Girondelle, Bochum, Foto: Tania Reinicke, Architekt: Albin Henning) Zum Foto-Essay >>>
Die Erben des Bauhauses spürt der Fotograf Jean Molitor seit 2009 auf der ganzen Welt auf, ob in Burundi, Guatemala, Rumänien oder Israel. In seinem Kunstprojekt nimmt er die Ästhetik der Bauten in den Fokus: Er sieht sie als zentrales Element einer epochemachenden Bewegung in Architektur, Kunst und Design, die aus dem Jugendstil in die Moderne führt, und macht durch seine Bilder globale Verbindungen des Bauhauses deutlich. Zum Foto-Essay >>>
Barbara Staubach wurde von der städtischen Dom Römer Gesellschaft mit der Langzeitdokumentation des Wiederaufbaus der Frankfurter Altstadt beauftragt. Vom Abbruch des Technischen Rathauses 2009 bis zur Fertigstellung des neuen Dom Römer Quartiers 2018 hat sie die Entwicklung fotografisch begleitet und den Bau der insgesamt 35 Gebäude rund um den historischen Hühnermarkt und Krönungsweg dokumentiert. Zum Foto-Essay >>>
Die Binnenmigration in China korrespondiert mit einer Veränderung von Dörfern und Städten, die in enormem Tempo abläuft. Der soziale Aufstieg der aus den Dörfern in die boomenden Städte ziehenden Menschen folgt bestimmten Mustern, die nicht nur für China typisch sind. Zum Essay >>>