
Der Architekt Oswald Mathias Ungers wäre 2026 einhundert Jahre alt geworden. Zu seinen vielen Verdiensten zählt ein Kongress zur Architekturtheorie, den er als Professor und Dekan im Jahr 1967 an der Technischen Universität Berlin organisiert hatte.
Der Kongress des Jahres 1967 stand in Zusammenhang mit einer geplanten Professur für Architekturtheorie an der TU Berlin. Ungers wollte das Feld möglicher Kandidaten und Themen abstecken. Sehr grundsätzlich stellte er die Frage, was Architekturtheorie überhaupt sein könne – und welche Rolle sie innerhalb einer Fakultät für Architektur spielen sollte.
Nun, fast sechzig Jahre nach der Berliner Konferenz, soll erneut die Frage nach der Theorie gestellt werden. Wohin hat sie sich entwickelt? Und welche Positionen und Regionen haben 1967 gefehlt?