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Christian Holl

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Der andere Alltag

Wohnungsbau ist bekanntermaßen der politische Dauerbrenner. Möglichst viele Wohnungen, egal wo, egal wie, das scheint die Devise der Bundesregierung zu sein. Aber Wohnen heißt doch: ein Zuhause schaffen, es zuzulassen, dass das Zuhause gefunden wird. Drei aktuelle Beispiele zeigen, was das bedeuten kann
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Aus den Augen

Wieder gibt es Streit um die Worte eines CDU-Politikers und Regierungsmitglieds. Doch dieses Mal ist etwas anders: Die Auseinandersetzung entzündet sich an einer Äußerung, die für einen kurzen Moment die Routinen des Politbetriebs durchbrach. Der Bundesaußenminister zeigte sich empathisch und nachdenklich. Anlass für eine kritische Reflexion.
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Stadtbilder und Luntenleger

Die ersten Wogen scheinen sich gelegt zu haben – aber das kein Grund zur Entwarnung. Denn hinter den Stadtbild-Äußerungen steckt mehr als nur eine ungeschickte Rethorik. Ein genauer Blick zeigt, wie gefährlich ist, was Merz und Söder gesagt haben. Sie suggerieren, es wäre besser, wenn die Stadt homogener wäre. Das geht ziemlich weit an der Wirklichkeit vorbei.
320, Theater Naumburg, Umbau von Peter Zirkel Architekten, Foto Till Schuster, 2025

Kulturarbeit

Räume, die für Gewerbe genutzt wurden, für kulturelle Nutzungen umzurüsten, hat schon eine gewisse Tradition. Für die große Aufgabe, Bestand zu erhalten, sind solche Umnutzungen aber kaum zu unterschätzen: Zeigt sich so doch, dass der Bestand viel mehr ist als Materiallager und graue Energie.
Christian Holl

Christian Holl

Herausgeber

Studierte zunächst Kunst, dann Architektur in Aachen, Florenz und Stuttgart. War Redakteur der db, gründete mit Ursula Baus und Claudia Siegele 2004 frei04 publizistik. Schreibt Texte über Architektur und für freies Theater, macht Ausstellungen an der architekturgalerie am weißenhof und ist Landessekretär des BDA Hessen.