Holzbau steht hoch im Kurs – und wird auch für Bauten erprobt, bei denen man seine Verwendung bislang nicht vorgesehen hat. Doch nach wie vor gibt es die Aufgaben, für die Holz von jeher eine gute Wahl ist.
Zu den Versuchen, mit den krachenden Wahlniederlagen im September umzugehen, gehörte die Einschätzung von Friedrich Merz, der eingeschlagene politische und reformatorische Kurs sei richtig, die Reformen müssten dabei aber den Menschen besser erklärt werden. Nein, daran liegt es nicht. Friedrich Merz ist da kein Einzelfall.
Das Architekturmuseum in München zeigt seit 2002 Ausstellungen auf einem herausragendem Niveau. Nun steht seine Zukunft auf dem Spiel. Damit dürfen wir uns nicht abfinden.
Man verharmlost den Klimawandel, wenn man sich ihm nur dann widmet, wenn es besonders dringend erscheint. Mit dem Rechtspopulismus ist es kaum anders. In beiden Fällen hilft: mit den Realitäten zu arbeiten anstatt sie zu ignorieren.
Mag auch der Sommer eine dafür bevorzugte Jahreszeit sein: Wandern kann man immer. Es ist mehr als eine Freizeitbeschäftigung, es schafft Beziehungen zur Welt. Gehen macht bescheiden, aber nicht unterwürfig. Und es schärft auch die Sinne. Es schafft die Basis für eine Kritik, die nicht verurteilt.
Studierte zunächst Kunst, dann Architektur in Aachen, Florenz und Stuttgart. War Redakteur der db, gründete mit Ursula Baus und Claudia Siegele 2004 frei04 publizistik. Schreibt Texte über Architektur und für freies Theater, macht Ausstellungen an der architekturgalerie am weißenhof und ist Landessekretär des BDA Hessen.
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