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Christian Holl

Die nächste Frage, bitte!

Martkgeschrei (12) | Lange Zeit waren stabile Regierungen ein deutsches Privileg. Es deutet viel darauf hin, dass diese Zeit vorbei ist; angesichts der aktuellen Regierung hofft man schon fast inständig auf Instabilität. Auch sonst wird einem eher blümerant, wenn man sich ernsthaft um eine Antwort auf die Frage müht, was typisch deutsch sein könnte. Besser, man stellt diese Frage nicht. Es gibt wichtigere Fragen.
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Für alle Fälle

Metall ist ein Werkstoff, der spät seinen Weg an die Fassaden fand. Frühe Beispiele datieren aus dem späten 19. Jahrhundert, doch eigentlich ist es ein Fassadenmaterial der Nachkriegsmoderne – das bis heute aktuell und beliebt geblieben ist, eignet es sich doch für eine ganze Palette von Bauaufgaben und Funktionen: Auf der Bühne der Architektur sind die Metalle die Schauspieler mit der höchsten Verwandlungsfähigkeit. Wir zeigen Beispiel aus Heilbronn, Essen, Waiblingen und Mainz
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Höhere und niedere Wesen

Stilkritik (60) | Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht. Nach dieser Maxime handeln Interessensvertreter das ein oder andere Mal. Das wäre noch einigermaßen legitim, wenn auch die Interessen möglichst vieler anderer vertreten würden – nach der gleichen Maxime. Das ist leider selten der Fall. Wie ungerührt davon Lobbyisten vorgehen, zeigt sich unter anderem in Mannheim.
Christian Holl

Christian Holl

Herausgeber

Studierte zunächst Kunst, dann Architektur in Aachen, Florenz und Stuttgart. War Redakteur der db, gründete mit Ursula Baus und Claudia Siegele 2004 frei04 publizistik. Schreibt Texte über Architektur und für freies Theater, macht Ausstellungen an der architekturgalerie am weißenhof und ist Landessekretär des BDA Hessen.