Kay Fingerles Interesse an der Fotografie basiert auf der Frage, wie der Raum von seinen Bewohnenden genutzt wird. In der Untersuchung der Aneignung des Raumes findet sich ein Ausdruck unserer Gesellschaft, die Art und Weise, wie wir zusammenleben. Ihre Fotografien entstehen oft im Zusammenhang mit Forschungsprojekten zu architektonischen Fragestellungen, die Kay Fingerle auch im Rahmen internationaler Stipendien bearbeitet hat. Seit einigen Jahren gibt Kay Fingerle ihre Erfahrungen in der Lehre an deutschen und internationalen Hochschulen weiter. 2022 wurde sie zur Professorin für Raum und Inszenierung an die Hochschule RheinMain berufen. Gemeinsam mit Ludwig Heimbach kuratierte sie zuletzt für den Deutschen Werkbund die Ausstellung „SEZ – Un/Möglichkeit einer Insel“ zum ehemaligen Sport- und Erholungszentrum in Ostberlin
