Es war mehr als ein Freizeitbau – das 1981 eröffnete Sport- und Erholungszentrum SEZ in Berlin. Durch Leerstand und ungeeignete Zwischennutzung befindet sich das SEZ in einem schlechten Zustand und ist vom Abriss bedroht. Doch noch ist nichts endgültig entschieden. Für Diskussionen über öffentliche und Dritte Orte, Orte der Daseinsvorsorge in der Stadt und die Notwendigkeit von architektonischem Substanzerhalt zur Bewahrung und Fortschreibung unserer kulturellen Identität, bis zu Fragen der Ressourcenökonomie ist ein Blick auf die architektonische Qualität essenziell – Kay Fingerle rückt mit ihren Bildern die ursprüngliche Architektur in ganzer Breite wieder in den Mittelpunkt.
