Der Zaun und seine zahlreiche Varianten sind für die Gestaltung der Umwelt fundamentale Mittel, die in der Architekturtheorie und -geschichte erstaunlich wenig Beachtung finden. Dabei sind sie nicht nur wegen ihrer Territorien ordnenden, ihrer Innen und Außen definierenden Rolle interessant, sondern auch aus bildnerischer Sicht – das zeigt Peter Rathmann mit seiner neuen Werkgruppe, für die er in Frankreich unterwegs war. Zum Foto-Essay >>>
Die Kontur des Kölner Doms dürfte weltweit bekannt sein, die beiden Turmspitzen sind aus einem bestimmten Blickwinkel zum Icon der Stadt am Rhein geworden. Der Fotograf HG Esch nutzt jetzt die Drohnen-Kamera, um ungewohnte Perspektiven des großartigen Bauwerks künstlerisch zu inszenieren. Dazu gehört ein Tryptichon, das als Dom Edition erworben werden kann – zugunsten der Dom-Erhaltung. Zum Foto-Essay >>>
20.000 Kilometer haben die beiden Fotografen Roberto Conte und Stefano Perego zurückgelegt und dabei alle Regionen der Halbinsel durchquert, um eine große Vielfalt an Gebäuden der italienischen brutalistischen Architektur zu dokumentieren. Entstanden ist dabei ein faszinierendes Projekt, das mehr als hundert Gebäude des italienischen Brutalismus in 146 Fotografien festhält. Bis zum 30. Januar 2026 sind einige davon in einer Ausstellung in Stuttgart im Italienischen Kulturinstitut zu sehen. Zum Foto-Essay >>>
In einem bei Lars Müller Publishers erschienenen neuen Band setzt der brasilianische Fotograf Leonardo Finotti seine Neubewertung des modernen architektonischen Erbes Lateinamerikas fort. In seinem Archiv hält er nicht nur bedeutende architektonische Werke fest, sondern richtet seine Kamera vor allem auf weniger bekannte, vergessene oder periphere Bauwerke, die bislang aus dem Kanon wichtiger Werke ausgeschlossen wurden. Zum Foto-Essay >>>
Zwischen 2017 und 2024 durchstreifte Christian Rothe mit seiner analogen Großbildkamera das riesige Areal des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald auf dem Ettersberg bei Weimar. Ruinen, kaum noch erkennbare Fundamente, Treppen, Zäune, Wege bilden sich wie topographische Narben und Zeichen im undurchdringlichen Dickicht ab. Was ursprünglich tastend begann, wurde für Christian Rothe zu einer intensiven Spurensuche und Bestandsaufnahme der von der Natur überlagerten Geschichte. Das Buch mit Rothes Bildern wurde von der Stiftung Buchkunst als das schönste deutsche Buch 2025 ausgezeichnet. Zum Foto-Essay >>>