Mitten in Hamburg. Versteckt unter einer Kupferhaube. Eine schmiedeeiserne Dachkonstruktion. Dem vor allem mit seinen Kuppelkonstruktionen bekannt gewordenen Ingenieur Johann Wilhelm Schwedler ist es zu danken, dass der Wiederaufbau des Sankt Petri-Turmhelms so leicht und zierlich ausgeführt werden konnte. Zwei baukonstruktiv beschlagene Herren gehen nach der Entdeckung mit feuchten Augen wieder zur Tür heraus – zurück in den Hamburger Alltag. >> zum Foto-Essay
2003 mit dem Renault Traffic Award als »Symbol für moderne, menschenfreundliche Verkehrsarchitektur« ausgezeichnet, sieht der Bahnhof Ludwigshafen Mitte heute geradezu erbärmlich aus. Von Egon Jux zusammen mit der Brücke über den Rhein nach Mannheim gebaut, offenbart sich das Drama Infrastruktur in Deutschland hier beispielhaft. Zum Fotoessay >>>
Das wichtigste Thema des Bauens im 21. Jahrhundert ist und bleibt die Auseinandersetzung mit dem Bestand. Welche Aspekte dabei berücksichtigt werden müssen, wird allerdings unterschiedlich bewertet. Robert Conrad bezieht mit seinen Fotografien klar Stellung: Architektur als Mittel der Vergegenwärtigung von Geschichte ist von einzigartiger Bedeutung – Beispiele aus der Region Berlin-Brandenburg belegen dies. Vom Buch (ISBN 978-3-96311-134-1), das 2019 im Mitteldeutschen Verlag erschien, ist eine 2. Auflage 2023 in Vorbereitung. Zum Foto-Essay >>>
Das fotografische Werk von Christoph Sillem ist geprägt von der Beschäftigung mit der Illusion und dem Kulissenhaften. In seiner neuesten Serie zeigt er Pariser Prachtbauten, deren künstliche Gebäudefassaden die Stadt in eine Theaterbühne zu verwandeln scheinen. Zum Foto-Essay >>>
Das Rotlichtmilieu zu Corona-Zeiten? Den Lockdown nutzte der Fotograf Jörg Hempel, um Erscheinungsbilder und Wirkungen der Straßen zu analysieren, die immer noch als Tabu-Zonen gelten. Farben, Lichtführung, Dekorationen weisen auf eine Typologie, die dem Tabu klischeehaft entsprechen. Zum Essay >>>