Bilder eines Archivs – Ansichten Bremens – werden so zugeschnitten, dass sich überraschende Überlagerungen ergeben, sich historische und gegenwärtige Szenerie voneinander zu erzählen scheinen, ohne dass sich zwischen beiden ein hierarchisches Verhältnis aufbauen müsste. Vergangenheit und Gegenwart halten einander die Waage, und so werden die Veränderungen, Kontinuitäten, Brüche, Weiterentwicklungen und Verlust zu einem Raum gefügt, in dem die Zeit als eigene Dimension präsent ist. Zum Foto-Essay >>>
Das junge portugiesische Büro fala hat eine Art zweiter Sprache entwickelt, die sich hinter der Pragmatik verbirgt, mit der auf die Anforderungen und Erwartungen von Bauherrn, der Verwaltung und Bauunternehmer reagiert wird. Fala verwirklicht damit eine Architektur, nach der nicht gefragt wurde, die aber trotzdem funktioniert, gerade weil sie nicht beachtet wurde. Derzeit wird die Arbeit von fala in der architekturgalerie am weißenhof in Stuttgart gezeigt. Wir zeigen eine Auswahl der dort zu sehenden Bilder. Zum Foto-Essay >>>
Für Norbert Miguletz sind die 1970er bis heute die interessantesten Jahre der Fotografie, der Musik, des Films, der Kunst geblieben. Und auch die Architektur dieser Zeit lässt ihn nicht los. Dafür steht „Schilksee“, wo die olympischen Segelwettbewerbe stattfanden. Ein Ort, der die Stimmung der 1970er Jahre bewahrt, ohne musealisiert worden zu sein. Zum Foto-Essay >>>
Zum Abschluss eines ambitionierten Forschungsprojektes zum Thema Schalenbau wird vom 28. Juni bis zum 3. Juli 2022 eine Konferenz in Zürich Aufschluss über die zahlreichen Schalen Heinz Islers geben – nachdem die Werke von Felix Candela und Ulrich Müther bereits in Kongressen erläutert wurden. Einblicke in Islers Schaffen geben die Fotografien dieses Essays. >>>
Auf vielen Reisen durch seine Wahlheimat ist Patrick Lambertz immer wieder Häusern begegnet, die sich dem typischen Klischee des Schweizer Chalets entziehen. Es sind in die Jahre gekommene Häuser, die von der seit Jahrzehnten grassierenden Bau- und Renovierungswut gerade noch verschont geblieben sind. Indem er sie vor winterlichem Hintergrund fotografiert, abstrahiert er die Häuser, hebt ihren individuellen Charakter hervor und bewahrt die erinnerungswürdigen Chalets vor dem Vergessen. Zum Foto-Essay >>>