Das Amerika von Carsten Rabe setzt sich bei der Betrachtung zu einer Realität zusammen, die nicht existiert. Die Betrachter werden nicht über Amerika informiert, sondern sondieren den Zusammenhang zwischen erinnerten Amerikabildern oder Bildern, die sie Amerika zuschreiben, und den Amerikabildern von Rabe, die Amerika inszenieren. Zum Foto-Essay >>>
Mit einer analogen Kamera und Schwarzweißfilmen streift der Architekt, Designer und Fotograf Andreas Winkler durch das Ruhrgebiet – und entdeckt die Transformation einer Industrieregion, die sich vom Morbiden, vom Denkmalhaften befreit. Zum Foto-Essay >>>
Die Vorstädte Mumbais zählen zu den flächenmäßig größten und dichtest besiedelten urbanen Räumen unserer Erde. Peter Bialobrzeski verdichtet die intensiven und komplexen Eindrücke einer Stadt zwischen lokalen Traditionen und Kulturen und den ungehemmten Kräften der Globalisierung in eindrucksvollen Tableaus. Zum Foto-Essay >>>
Oliver Boberg beschäftigt sich intensiv mit der Realität des fotografischen Bildes vor und hinter der Kamera. Denn die Wirklichkeit, die in seinen Fotografien sichtbar wird, erschafft und komponiert er selbst. Das Ergebnis ist in jedem Fall eine perfekt modellierte und fotografierte Illusion. Zum Foto-Essay >>>
Über ein Jahr hinweg lief Boris Hars-Tschachotin einmal im Monat zu Fuß durch Berlin, sobald das Licht des Tages verschwunden war. Die Nacht lässt theaterhafte Räume entstehen, mit deutlichen Kontrasten aus Licht und Schatten. In ihnen präsentieren sich abseitige Orte Berlins als schillernde, ausdrucksstarke Charaktere. Straßen, Architektur und Bewohner versinken im Schwarz, während sie an anderer Stelle unvermittelt klar und plastisch hervortreten. Zu fortgeschrittener Stunde wirken große Teile der Stadt wie aus der Zeit gefallen – sie sind von einer tiefen Abgeschiedenheit und Ruhe erfüllt. Zum Foto-Essay >>>