Von Hongkong kennen wir üblicherweise die beeindruckenden Bilder einer extrem dichten, lebendig-hektischen Großstadt. Doch auch hier ist der Sonntag der Tag für eine Pause. Gassen, Straßen, Höfe, insbesondere abseits der Hauptstraßen, sind dann kaum belebt, Details werden sichtbar, die man sonst kaum wahrnimmt. Metropolis Sunday von Matthias Forster nimmt die Betrachtenden mit auf einen Streifzug hinter die glänzenden Hochhauskulissen. Er findet das Licht im Dunkeln, das Schöne im Hässlichen und das Virtuose im Banalen. Zum Foto-Essay >>>
Seit 2020 fotografiert Jürgen Altmann weltweit Bauwerke, die uns schon auf den ersten Blick von Aufbruch und Fortschritt erzählen möchten: Architektur als Zu- kunftsversprechen. Auch wenn uns so mancher Abgesang auf die fortschrittsgläubige Zeit der 1960er und 70er Jahre anderes glauben machen – Altmanns Bilder zeigen, dass in dieser Architektur immer noch viel von der Kraft steckt, die sie einmal versprüht hat. Zum Foto-Essay >>>
Über einen Zeitraum von zehn Jahren hat die Berliner Fotografin Anna Thiele den einmaligen urbanen Freiraum des ehemaligen Flughafens Tempelhof fotografiert. Die Aufgabe des Flugbetriebs und die Aneignung des Geländes durch Mensch und Natur werden in diesem Langzeit-Fotoprojekt sichtbar – und lassen staunen. 2020 erschien von Anna Thiele im DISTANZ Verlag das Buch "tempelhof. metamorphosis"; es wurde mit dem Deutschen Fotobuchpreis in Silber ausgezeichnet. Zum Foto-Essay
In vielen Orten steht die notwendige Sanierung des Nachkriegswohnungsbaus noch bevor. Für die Bewohner:innen sind solche Sanierungen eine von außen auferlegte Belastung, die sie nicht beeinflussen können und die sie verunsichert. Sie antworten darauf mit Rückzug und Misstrauen. Mit einer hoher Sensibilität spürt Lisa Kaufmann dieser Spannung in ihren Bildern von Siedlungsbauten nach und macht damit auf eine empathische Weise die Stimmungslage der Menschen sichtbar. Zum Foto-Essay >>>
Ein Jahr lang hat Jana Hartmann als »Darmstädter Stadtfotografin« auf Streifzügen durchs Stadtgebiet von Darmstadt das Spannungsfeld von Mensch und Natur, Stadt und Grün erforscht, entdeckt und festgehalten. In ihren Bildern vermeidet sie die vermeintliche Eindeutigkeit eines Gegenüber von Kultur und Natur, stellt statt dessen die Überlagerungen anthropogener Artefakte mit der mal kalkulierten, mal überraschenden Wirkung natürlicher Elemente als ambivalente Einheit dar. Zum Foto-Essay >>>