
Aktuelle politische und ökologische Entwicklungen zwingen uns, den Status quo des vermeintlich Richtigen im gegenwärtigen Architekturdiskurs zu überdenken. Es hat den Anschein, dass in unserer Gesellschaftsform der Umgang mit den Begriffen Zweifel und Fehler sowie auch das Eingestehen derselben zunehmend abhandenkommt. Durch diese Entwicklung entzieht sich das Ergebnis immer mehr einem Prozess des Probierens, Scheiterns und Entdeckens und ist letzten Endes nur sich selbst verpflichtet in einer Wiederholung von bereits Bekanntem.
Mit Jórunn Ragnarsdóttir (Lederer Ragnarsdóttir Architekten, DE-Berlin) und Oliver Lütjens (Lütjens Padmanabhan ArchitektInnen, CH-Zürich)