Wie kommen wir bei der dringend notwendigen Transformation der Städte voran? Wie kann eine aktive Stadtpolitik vorausschauend absehbare Entwicklungen berücksichtigen und das Gemeinwohl stärken? Drei neue Publikationen geben Antworten.
Räume, die für Gewerbe genutzt wurden, für kulturelle Nutzungen umzurüsten, hat schon eine gewisse Tradition. Für die große Aufgabe, Bestand zu erhalten, sind solche Umnutzungen aber kaum zu unterschätzen: Zeigt sich so doch, dass der Bestand viel mehr ist als Materiallager und graue Energie.
Bis heute steht der Begriff der Heimat unter dem Verdacht, auszugrenzen, Veränderung nicht zur Kenntnis zu nehmen. Der Alltagswelt und Lebenswirklichkeit in einer global vernetzten Gesellschaft wird das nicht gerecht, der Sehnsucht der Menschen nach Heimat auch nicht. Doch das muss ja nicht so bleiben.
Eigentum verpflichtet – ein Anspruch, der sich im Alltag der Stadtentwicklung oft nicht durchsetzen lässt. Um dem etwas entgegenzusetzen, wird die Orientierung auf das Gemeinwohl eingefordert und prämiert. Dennoch bleibt das Gemeinwohl schwer greifbar. Wie lässt sich die Offenheit des Begriffs besser nutzen?
Im unverbindlichen Gerede über Nachhaltigkeit droht sich ein neues Wort einzunisten. Anstatt eine Umkehr zu befördern, legt es nahe, wir könnten eigentlich weitermachen wie bisher. Hoffentlich verschwindet es bald wieder im Nebel, den es verbreitet.
Studierte zunächst Kunst, dann Architektur in Aachen, Florenz und Stuttgart. War Redakteur der db, gründete mit Ursula Baus und Claudia Siegele 2004 frei04 publizistik. Schreibt Texte über Architektur und für freies Theater, macht Ausstellungen an der architekturgalerie am weißenhof und ist Landessekretär des BDA Hessen.
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