Laura J. Padgett hat viel Zeit in der Frankfurter Westend-Synagoge verbracht, um das Echo derer, die sie bewohnen und nutzen aufzunehmen, um Bilder zwischen Raum, Struktur, Geist und Zeit zu machen. Durch sie erfahren wir, was Resilienz sein kann und wie sie sich in der Gegenwart von kleinen und großen Dingen manifestiert. Zum Foto-Essay >>>
In Mexico City finden sich nur noch wenige Refugien, in denen die Architektur der immer mehr unter Druck geratenden Mittelschicht zu sehen ist. Die Häuser verraten uns etwas über ihre Erbauer und Bewohnerinnen, über deren Geschmack und deren Träume, Ängste und Vorlieben. Wenige dieser Häuser sind noch in ihrem ursprünglichen Zustand, schon an der Fassade zeugen spätere Eingriffe von einem veränderten Schönheitsempfinden, einem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis oder einfach vom Wunsch, sich dem neugierigen Nachbarn selbst darzustellen. Moritz Bernoully hat diese Welt, die zu verschwinden droht, dokumentiert. Zum Foto-Essay >>>
Die Ausstellung „Fuck You Corona“ im Wissenschaftspark Gelsenkirchen zeigt, wie Fotograf:innen mit ihren Mitteln auf die Corona-Krise reagiert haben. Durch deren Arbeiten erhält Corona ein Bild jenseits von Fallzahlen und Entwicklungskurven. Die Bilder stellen aber auch eine Innensicht der Künstler:innen und einen Blick auf deren persönliches Umfeld auf eindrückliche Weise dar. Noch mitten in der Pandemie werden unsere Erfahrungen durch Reflexionen unseres Umgangs mit einer uns völlig neuen gesellschaftlichen Herausforderung ergänzt. (Bild: Max Knoll) Zum Foto-Essay >>> Weitere Bilder aus der Ausstellung sind im Beitrag "Da war doch noch was ..." zu sehen. (Link siehe rechte Spalte)
Die Warenwelt ändert sich dramatisch. Globale Lieferketten reißen, Menschen kaufen mehr und mehr im Internet, der Onlinehandel boomt. Einerseits sind davon die Transport-Infrastrukturen betroffen, andererseits nehmen Lagerstätten – eleganter gesagt: Logistikzentren – immer größere Dimensionen an. Der Fotograf HG Esch schaut gnadenlos genau hin. Zum Foto-Essay >>>
Die Siedlung Westhausen wurde 1929-1931 erbaut und ist die letzte Siedlung des „Neuen Frankfurt“. Lena Bils ist bei ihren Streifzügen durch die Siedlung aufgefallen, dass die Bewohner:innen recht freizügig ihren Sperrmüll vor die Tür stellen. Diesen Sperrmüll hat sie gesammelt und daraus direkt vor Ort skurrile Skulpturen gebaut, die sie an verschiedenen Orten der Siedlung platziert. Mit den Bildern und deren Titeln knüpft sie an den utopischen Gehalt der Siedlung an und stellt ihn in den Kontext von heute. Zum Foto-Essay >>>