
Bereits vor rund hundert Jahren sind aus einer vergleichbaren Situation heraus Gebäude entstanden, die wir heute der „Neuen Sachlichkeit“ zuordnen. Aus ökonomischer, technischer und gesellschaftlicher Notwendigkeit entwickelte sich damals eine neue architektonische Haltung.
Was lässt sich daraus für heute lernen? Wie können aus dem bewussten Streben nach Einfachheit – aus dem „Hang und Zwang zum Einfachen“ (Rudolf Schilling) – qualitätvoller Wohnungsbau und gute Städte entstehen, die das Grundbedürfnis Wohnen ernst nehmen und für kommende Generationen Wert und Bedeutung behalten?