Im Juli 2021 verursachte eine von unfassbaren Regenmengen begleitete Wetterlage eine Katastrophe im Ahrtal, die allein in Rheinland-Pfalz 164 Menschen das Leben kostete. Die Bahnstrecke war etwa zur Hälfte zerstört – zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 ist einiges erreicht. Es war keineswegs die erste, gewaltige Flut im Ahrtal – aber ein Besuch des Tals zeigt jetzt, dass sich Betroffene und Entscheider mit dem Lernen aus Katastrophen verdammt schwer tun.
Tausende trafen sich dieser Tage in Belem, um über den Klimawandel und seine Folgen zu beraten. Die Bundesregierung hat wenig vorzuweisen, was dem klar erkannten Problembewusstsein entspricht – und zwar in dem Sinn, dass ein Wissenschafts- und Hightech-Land wie Deutschland mit Klugheit, Konsequenz, politischer und ökonomischer Weitsicht etwas Nennenswertes zur Neuausrichtung des Planens beitragen könnte. Kanzler Merz priorisiert stattdessen klimaschädliches Wachstum auf Teufel komm raus; er subventioniert innerdeutschen Flugverkehr und energieintensive Industriezweige, statt ihre Umstellung auf Klimaneutralität zu fördern. Er stellt das Verbrenneraus zugunsten der altbackenen, hinterweltlichen, deutschen Autoindustrie infrage und lässt seine Wirtschaftsministerin unnötige Gaskraftwerke1) bauen. Es scheint ihn nicht zu rühren, dass China bis 2060 klimaneutral sein will und damit ein weltwirtschaftlich relevantes Exportmodell vorantreibt und Deutschland schlichtweg: sehr alt aussehen lässt. Und Deutschland mit der Produktion von entsprechenden Produkten – E-Autos, Wärmepumpen, Solarpaneelen und sehr vielem mehr – auf dem Weltmarkt ins Abseits geschoben hat. Argumente, dass in China ja sowieso alles schneller ginge, laufen ins Leere. Denn die deutschen Beharrlichkeiten auf alten Technologien sind mit bürokratischer Last, trägen Entscheidungswegen und Lobby gesteuerter Besitzstandswahrung zu erklären. Dabei müsste sich der Kanzler nur mal schlau machen, was im eigenen Land passiert. Werden wir konkret und blicken auf die aktuelle Entwicklung im Ahrtal.

Die Bahnstrecke führt unter anderem durch das Langfigtal (Altenahr), deutlich sind die Schieferstrukturen der steilen Hänge erkennbar. (Bild: Wilfried Dechau, September 2025)
Rückblick
Das gesamte Ahrtal ist seit Jahrhunderten von Hochwassern und Fluten geplagt. Im Juli 1804, im Juni 1910, beim Jahreswechsel 1993-94 und dann Mitte Juli 2021 raste das Wasser in ungeheurer Geschwindigkeit abwärts.2) Seit 1348 sind Hochwasserereignisse im Ahrtal dokumentiert,3) wobei drei Besonderheiten die regenbedingten Wassermengen leider immer wieder in ihrer zerstörerischen Kraft deutlich machen: Das Ahrtal gehört zu den engsten Tälern Europas – es ist keine Schlucht. Zudem fließen unglaublich viele Bäche und Flüsschen aus den Nebentälern in die Ahr. Und die Schiefer-Beschaffenheit der Region trägt zusätzlich dazu bei, dass Regenwasser nicht einsickert, sondern unfassbar schnell hinabstürzt. Ausführlich und zugleich übersichtlich ist dies in einem leider vergriffenen Buch dokumentiert, aus dem wir hier Abbildungen dankenswerterweise wiedergeben können.4)

Innenstadtbereich von Bad Neuenahr. Oben: 2021, nach der Flut (Bild: Andreas Schmickler), unten: September 2025 (Bild: Ursula Baus)
Dimensionen und Kosten
Als wir im September 2025 durch das Ahrtal fahren und wandern, steckt in Materie und Menschen noch immer eine teils unheimliche, beklemmende Stimmung. Riesige Brückenbaustellen, nagelneue Fassaden in Flussufergebieten, komplett sanierte Ortskerne – dazwischen das harmlos plätschernde Flüsslein Ahr, dem man nichts Böses zutraut. Doch die Gewissheit, dass hier alles Neue einer Flutkatastrophe zu „danken“ ist, charakterisiert den Aberwitz, der hier Gestalt annimmt. Die Kosten, die im Ahrtal der Wetterkatastrophe zu schulden sind, werden auf über 100 Milliarden geschätzt. Die Flut riss Häuser, Dörfer, Straßen, Brücken, Bahnlinien und enorm viel Müll mit sich riss und stürzte Menschen in Verzweiflung und Tod. Es geht im folgenden nicht um die Frage, wer wann mit welcher Schuldhaftigkeit zu spät informierte und reagierte. Es geht vielmehr darum, zu klären, was zu tun ist, damit es gar nicht so weit kommt, dass Menschen in Gefahrenzonen leben. Das gebietet die Vernunft der Planung, der langfristigen Wirtschaftlichkeit, des Lernens und des weitsichtigen Vorausdenkens – und es ist ganz und gar nicht neu.

Bild: © Andreas Schmickler, aus dem Buch „Spuren der Flut im Ahrtal 2021“. Alle Rechte liegen beim Fotografen, Weiterbenutzung ist untersagt.
Hilfsbereitschaft und Schuldzuweisungen
Die Hilfsbereitschaft, in den zerstörten Regionen sofort mit anzupacken, um das Nötigste für einen Lebensalltag zu sichern, war eindrucksvoll und gut, bot Stoff für Heldengeschichten einerseits, für Schuldzuweisungen andererseits. Auch ließen schnelle Zusicherungen, den Wiederaufbau zu stützen und zu fördern, nicht lange auf sich warten.5) Es gab einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss „Flutkatastrophe“, der im September 2024 seinen Abschlussbericht vorlegte.6) Anfang Juli 2024 hatte der SWR eine Umfrage zu Verantwortlichkeiten für das Katastrophen-Management initiiert; für mögliche Versäumnisse sahen die Befragten hauptsächlich die Landesregierung in der Pflicht: „39 Prozent der Befragten äußerten sich entsprechend. Mit 31 Prozent gaben die Befragten an, die Landkreise in der Verantwortung zu sehen. Allerdings: Im Landkreis Ahrweiler verorten die Menschen die Verantwortung stärker auf der regionalen Ebene: Fast jeder Zweite (48 Prozent) meint, dass insbesondere die Kreisverwaltung für Versäumnisse verantwortlich sei.“7)

Die Sankt-Nepomuk-Brücke in Rech war vom Wasser weggerissen. Es wird hier ufernah aufgebaut und weitergewirtschaftet, als sei nichts gewesen. (Bild: Wilfried Dechau, September 2025)
Ursachen und Wirkungen
Untersuchungsausschüsse, Umfragen: Sie betreffen die Folgen, nicht die Ursachen und Entwicklungen der Wetterkatastrophen. Um die es aber gehen muss, wenn weitsichtige Konzepte für die hinlänglich bekannten, lebensgefährlichen Bedrohungen im Ahrtal für ufernahe Bebauungen anstehen. An diesen Konzepten arbeiten Experten mit immensen Kenntnissen, die Planungsprozesse müssen aber – so sehen es „demokratische“ Usancen inzwischen vor, auch Betroffene einbeziehen. Zudem steht die Vernetzung von „Akteuren“ an.8)
Aber dabei zeigt sich einmal mehr, was in Beteiligungsprozessen außerordentlich schwierig ist: Bei einer Konferenz „Klimaresilienz und Raumentwicklung“ des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung kam 2023 unter anderem für das Ahrtal zur Sprache:
„So gaben in einer Befragung 80 % der Betroffenen an, nicht gewusst zu haben, in einem hochwassergefährdeten Gebiet zu wohnen.“9)
Wie kann das sein? Eingedenk dessen, was alles dokumentiert ist, was Orts- und Familiengeschichte prägte? Und was sowieso hinlänglich bekannt ist?
Forscher der World Weather Attribution riefen bereits kurz nach der Katastrophe ins Gedächtnis, „dass die Wahrscheinlichkeit extremer Regenfälle durch den Klimawandel um das 1,2 bis 9-Fache zunimmt und sich deren Intensität zwischen 3 und 19 Prozent erhöht, wobei die Forscher die oberen Enden der Skalen für wahrscheinlicher halten. Unter bisherigen Bedingungen sei eine Flutkatstrophe in der Region alle 400 Jahre möglich. Doch mit einer von den Wissenschaftlern zugrunde gelegten globalen Erwärmung von 1,2 Grad, könnte ein solches Ereignis sogar alle 50 Jahre eintreten.“10)

Die Erwartungshaltung, mit der im Ahrtal Hochwasserschutz eingefordert wird, macht die Umfrage, dass 80% der Befragten nicht wussten, dass sie in einem Hochwassergebiet wohnen, leider sehr glaubwürdig. (Bild: Wilfried Dechau, September 2025)
„Wiederaufbau“ – abstruse Erwartungen
Die Betroffenen bedürfen, das steht außer Frage, der Unterstützung in ihrer Not. Doch langfristig sichernde Planung kann sich nicht im Wiederherstellen des Verlorenen erschöpfen. Im Gegenteil: Vor Ort im Spätsommer 2025, stellt sich die gleiche Frage: Wie kann das sein? Wieso wird an Stellen „wiederaufgebaut“, die bei nächsten Flutkatastrophen wieder weggespült werden? Die naive Forderung der Ortsansässigen, mit technischen Konstrukten ließen sich solche Wassermassen derart „managen“, dass sie keinen Schaden anrichten, lässt schaudern.

Blick auf den Ort Schuld; Hilfsbrücke, Uferbefestigung und sanierte Häuser lassen die Wasserkraft 2021 noch ahnen. Sie hat die Brücke zerstört, deren Reste hier im Bild vor der Hilfsbrücke noch zu sehen sind. (Bild: Wilfried Dechau, September 2025)
Wir sprechen viel mit Menschen, die betroffen waren. Eine Bewohnerin sagte zum Beispiel: „Ich glaube nicht, dass ich so eine Katastrophe nochmal erlebe.“ In so einer Einschätzung – „ich glaube“ – zeigt sich eine schimmer- und verantwortungslose Haltung, dass manches Individuum für alles, was es selbst nicht betrifft, keine Verantwortung trage. Doch es gibt auch genau anders Denkende, die Konsequenzen ziehen und Häuser verlassen, in denen schon die Eltern lebten: „Selbst wenn zu meinen Lebzeiten eine solche Katastrophe nicht mehr eintreten sollte, meinen Kindern, die einmal das Haus erben, will ich solch ein Risiko nicht zumuten.“
Ein anderer weist auf die Rolle der Versicherungen. „Die Elementarversicherung zahlt bei Hochwasser, nicht bei Flut.“ Tja, dass Versicherungen sich mehr oder weniger spitzfindig Zahlungspflicht vom Hals halten wollen, darf nicht überraschen. Zudem ist es so, dass sie im Zahlungsfall nur das, was verloren ist, ersetzen. Also den Wiederaufbau am selben Ort, und nicht etwa auf einem neuen, höher gelegenen Grundstück. Um Versicherungsbetrug entgegenwirken zu können, ist diese Strategie nachvollziehbar – vernünftig im Zusammenhang mit geänderten Planungsszenarien in Ufernähe ist sie nicht. Das spricht nicht gegen wasserwirtschaftliche Retention, also gegen den Bau natürlicher wie technischer Rückhalteräume, die Hochwasserfolgen mildern, aber eben nicht verhindern können.
In der genannten Konferenz wurde genau dies thematisiert. Wo, wenn nicht im Ahrtal kommt es darauf an, im Wiederaufbauprozess allem voran die Prämisse zu setzen, dass neu Gebautes den Klimaveränderungen und ihren Begleiterscheinungen mit angepassten, resilienten Konzepten Rechnung tragen müsse?
Was wir aber vor Ort sehen, ist im wesentlichen der unveränderte Ersatz dessen, was verloren gegangen ist.
Hier wird großteils wider besseres Wissen gehandelt. Die Deutsche Umwelthilfe weist zum Beispiel kontinuierlich auf die Unzulänglichkeiten beim „Wiederaufbau“ in Ufernähe hin. Zudem gibt es das KAHR-Projekt, das für Klima, Anpassung, Hochwasser und Resilienz steht.11) Und vieles mehr. Man kommt an alles Wissenswerte, um vernünftig und mit Weitsicht an bestimmten Orten zu bauen – oder nicht zu bauen. Dieses Wissen wird nicht als handlungsweisend anerkannt.
Zum Fahrplanwechsel 2025 fertig?
Lebensnotwendig ist die Infrastruktur. Zum nahen Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 soll die Bahnstrecke teils wieder befahrbar sein. Ein hohe Schäden verursachendes Phänomen ist die „Verklausung“ von Brücken. Damit ist gemeint, dass Treibgut aller Art sich an den Brücken sammelt, verkeilt und dann, wenn die Brücke nicht mehr standhält, Flutwasser mit umso größerer Kraft und großen Gegenständen flussabwärts stürzt. Zum Treibgut gehören Frisch- und Totholz, aber auch Stadtmöblierung, Hausrat, Autos und – im tourismusgeprägten Ahrtal – viele Wohnwagen. Etwa die Hälfte aller Brücken im Ahrtal wurde zerstört. An der RWTH Aachen wird an Brücken für hochwassergefährdete Situationen gearbeitet und vor allem auf die Rolle der Pfeileranzahl und -positionen hingewiesen. Davon betroffen ist vor allem die Deutsche Bahn, denn die im Tal verlaufende Strecke zwischen Ahrbrück und Remagen war im Abschnitt zwischen Brück und Walportzheim so gut wie vollständig zerstört.12)
Die Sanierung beziehungsweise der Neubau dieser Strecke lässt ahnen, was die Pflege und Sanierung des gesamten deutschen Bahnnetzes an Kosten nach sich ziehen wird. Die Ahrtalstrecke wird nun komplett elektrifiziert, die Arbeiten schreiten voran, aktuell und bildreich dokumentiert im SWR.13) Andreas Scheuer, seinerzeit im Ministeramt, verkündete, dass nichts am Geld scheitern dürfe. Das kommt Politikern wie ihm locker über die Lippen. Es ist dennoch bemerkenswert, was hier geleistet worden ist. Es geht nicht nur um Gleise und Elektrifizierung, sondern auch um Stützwände wie in Heimersheim, von denen der Bahnbetrieb abhängt.
Für die neuen Brücken im Ahrtal gibt es ein > Gestaltungshandbuch, das von Schüssler Plan erarbeitet worden ist und auf das sich fünf Partner geeinigt haben: der Landesbetrieb Mobilität, die Deutsche Bahn AG (DB-Netze), die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler, die Verbandsgemeinde Altenahr und die Stadt Sinzig. 14) Das ist durchaus bemerkenswert, und vor Ort können sich die Ergebnisse sehen lassen. Es geht um Typologien, die die Bahnbrücken betreffen, aber auch die ortsinternen Brücken wie in Bad Neuenahr. Dort sind die neuen Casino- und Kurgartenbrücken allerdings aus einem zuvor ausgelobten Wettbewerb hervorgegangen, den schlaich bergermann partner mit Atelier Loidl gewonnen haben.15)

Wiederaufgebaute und Neubauten im Ahr-Uferbereich in Altenburg (Bild: Wilfried Dechau, September 2025)
Die alten Fehler, neu gemacht
Was wir an neu gebauter Architektur in den Uferzonen sehen, ist nahezu durchweg belanglos und steht wider besseres Wissen in hochwassergefährdeten Stellen, an denen Ahrausweitungsflächen versiegelt sind. Einfamilienhäuser im Biedermann-Stil oder in neuer „Bauhaus-Ästhetik“. Saniertes und Poliertes. Nur an ganz wenigen Stellen wurde Bauen verboten, dass vor wenigen Jahrzehnten Baugebiete in hochwassergefährdeten Gebieten ausgewiesen und bebaut wurden, schert niemanden.
Zynisch, aber realistisch ist der Gedanke, dass all das von der nächsten, erwartbaren Flut weggerissen werden kann.
Nicht nur im Ahrtal wütete die Flut, die Eifel, Nordrhein-Westfalen waren auch betroffen. In Bad Münstereifel zum Beispiel, dessen Innenstadt weitgehend und idyllisch saniert ist, spürt man bis heute den Schrecken der Katastrophe. Wer dort oder eben im Ahrtal den Klimawandel immer noch für nebensächlich hält, ihn ignoriert, sich ihm zu widersetzen können glaubt, ist einfach verantwortungslos. Oder ignorant. Und damit ist der „Wiederaufbau“ im Ahrtal leider in weiten Teilen repräsentativ für das Bauen in Deutschland. Es fehlt nicht etwa das Wissen darum, wie sich Planung und Bauen im Hinblick auf den voranschreitenden Klimawandel verändern müssen. Es fehlt die politische Durchsetzungskraft, die nicht auf kollektive Vernunft vertrauen kann.
Links wurden am Tag der Veröffentlichung aufgerufen.
1) Dazu die Stellungsnahme der Deutschen Umwelthilfe: https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/deutsche-umwelthilfe-zur-einigung-ueber-neue-gaskraftwerke-schlappe-fuer-katherina-reiche-aber-kein/ und das Gutachten: https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Pressemitteilungen/Energie/Thema_Gas/Memo_Geplante_F%C3%B6rderung_von_Gaskraftwerken_KLG_final.pdf
2) https://www.hochwasser.rlp.de/static/shared/documents/Hochwasser_im_Juli2021.pdf; zudem: Landschaft und Geschichte e.V. (Hrsg.): Spuren der Flut im Ahrtal 2021. Dokumentation. Analyse. Perspektiven. Mit Beiträgen von Wolfgang Büchs, Jürgen Haffke, Thomas Roggenkamp, Winfried Sander und Andreas Schmickler. 2. Auflage 2023
4) siehe Anmerkung 2
5) Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim 2. Jahrestag der Flutkatastrophe: „Umso mehr bin ich beeindruckt von dem immensen Willen der Menschen, die ihre Heimat Schritt für Schritt wiederaufbauen. Kleine und große Lichtblicke sind nach zwei Jahren sichtbar. Das wurde am Dienstag bei der Ministerratssitzung mit der Landrätin und den hauptamtlichen Bürgermeistern des Ahrtals und Besuchen von vielen Wiederaufbau-Projekten deutlich. 24 Monate nach der Flut ist an vielen Stellen nach und nach ein neuer Alltag eingekehrt. Dennoch ist und bleibt der Wiederaufbau ein Regierungsschwerpunkt.“
6) über 2000 Seiten, die Onlinefassung: https://dokumente.landtag.rlp.de/landtag/drucksachen/10000-18.pdf
7) https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/flutkatastrophe-untersuchungsausschuss-rlp-abschlussbericht-veroeffentlichung-100.html
8) Zum Beispiel „Neuer Verein Zukunftsregion Ahr e.V.“ (https://www.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/neuer-verein-zukunftsregion-ahr-ev-unterstuetzt-und-vernetzt-akteure-des-wiederaufbaus)
9) 23. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW Klimaresilienz und Raumentwicklung im Juni 2023 (https://www.ils-forschung.de/2023/06/23-konferenz-fuer-planerinnen-und-planer-nrw-klimaresilienz-und-raumentwicklung-2/) „So gaben in einer Befragung 80 % der Betroffenen an, nicht gewusst zu haben in einem hochwassergefährdeten Gebiet zu wohnen. Daneben stellten die Forschungsarbeiten auch heraus, dass wir auf die Wiederaufbauarbeit gegenwärtig weder methodisch und instrumentell noch finanziell und strategisch ausreichend gut vorbereitet sind. Förderprogramme und finanzielle Mittel des Wiederaufbaus, Rechte und Gesetze begünstigten die Kompensation von Schäden am gleichen Standort und damit den Wiederaufbau bisheriger Strukturen, was einem klimaresilienten Auf- und Umbau entgegenstehe. “



