• Über Marlowes
  • Kontakt

Stephan Trüby

2341_AT_megyeri_RBunnit_PeterPin_Didoo 2

Farce der ursprünglichen Akkumulation

Am 18. Oktober wird in der Architekturgalerie am Weißenhof in Stuttgart eine Ausstellung von Matthias Megyeri eröffnet. Megyeri thematisiert in seiner Arbeit Sicherheits- und Abwehreinrichtungen an Gebäuden und im öffentlichen Raum: Zäune, Schutzdrähte, Ketten, Gitter, Sicherheitspersonal. Anlässlich dieser Ausstellung macht Stephan Trüby auf die architektonische Dimension des Zauns aufmerksam.
2126_SL_pxhere_Wien2

Vom Recht auf Stadt zur gerechten Stadt

Rund 50 Jahre nach seiner ersten Verbreitung befindet sich das Leitbild der kompakten, dichten und üblicherweise mit Label „europäisch“ versehenen Stadt in der wohl tiefsten Krise überhaupt. Für viele ist die kompakte Stadt unbezahlbar geworden. Wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt, ist diese Fehlentwicklung einer politischen Umcodierung geschuldet.
Stephan Trüby

Stephan Trüby

* 1970. Professor für Architekturtheorie und Direktor des Instituts für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGmA) der Universität Stuttgart. Zuvor war er Professor für Temporäre Architektur an der HfG Karlsruhe (2007-09), leitete das Postgraduiertenprogramm MAS Scenography/Spatial Design an der Zürcher Hochschule der Künste (2009-2014), lehrte Architekturtheorie an der Harvard University (2012-2014) und war Professor für Architektur und Kulturtheorie an der TU München (2014-2018). Zu seinen wichtigsten Büchern gehören neben seiner Geschichte des Korridors (2018), die aus einer Dissertation bei Peter Sloterdijk hervorging, Exit-Architektur. Design zwischen Krieg und Frieden (2008), The World of Madelon Vriesendorp (2008, mit Shumon Basar), Germania, Venezia: Die deutschen Beitrage zur Architekturbiennale Venedig seit 1991 – Eine Oral History (2016, mit Verena Hartbaum), Absolute Architekturbeginner: Schriften 2004-2014 (2017) und, ganz aktuell, Right-wing Spaces. Political Essays (2026).(Bild: Uli Regenscheit)