Aufgrund der Verstrickungen von Thomas Pritzker in den Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein geriet der wohl wichtigste Architekturpreis der westlichen Welt in den letzten Wochen in die Kritik. Nun hat die Jury überraschend schnell dennoch einen aktuellen Preisträger benannt: Smiljan Radić Clarke.
Infolge der Enthüllungen im Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein sind auch der Pritzker-Preis für Architektur und mit ihm vor allem Stiftungsvorsitzender Thomas J. Pritzker in die Schlagzeilen geraten. Hat der „Nobel-Preis der Architektur“ noch eine Zukunft? Ein Kommentar.
Der Pritzker-Preis 2025 geht an Liu Jiakun. Obschon er bereits zweifacher Teilnehmer der Architekturbiennale in Venedig war (2008 und 2016), hatten Interessierte in Deutschland nur durch eine Ausstellung bei Aedes in Berlin 2017 die Gelegenheit, seine Arbeit kennenzulernen. Dass er nun mit dem wichtigsten Architekturpreis der westlichen Welt geehrt wird, überrascht nicht nur Fachleute.
Der japanische Architekt Riken Yamamoto wird mit dem Pritzker-Preis 2024 ausgezeichnet – nicht der einzige Grund, einen genaueren Blick auf sein Werk zu werfen.
Architektur ist eine Profession. Das würden wohl die meisten, die den Beruf ausüben, unterstreichen. Was aber ist eine Profession? Angesichts der in Soziologie und anderen Wissenschaften kursierenden und konkurrierenden Professionsmodelle fällt darauf die Antwort nicht leicht.
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