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Alltag

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Bitte mal B sagen

Stilkritik (66) | In Neubauvierteln ist es nicht einfach, heimisch zu werden, und die wenigsten Neubauten sind Offenbarungen. Man kann Architekten und Planer dafür kritisieren. Wer das mit dem Holzhammer tut, wird sogar gehört. Das täuscht darüber hinweg, dass man mit einer solchen Kritik nur einen kleinen Teil des Problems erfasst.
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Der tiefe Hintergrund

Er gilt als Vertreter einer stillen Architektur. Er hat nicht wie viele seiner Landsleute mit aufregenden Formexperimenten die Architektenwelt elektrisiert. Der österreichische Architekt Hermann Czech war davon überzeugt, dass gute Architektur Hintergrund sein und bleiben müsse. Eva Kuß hat ihm eine ausführliche Biografie gewidmet.
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Haus, Maschine und die Schönheit der Dingwelt

Carten Ruhl geht im dritten Teil seines Essays über Alltag und Architektur der Frage nach, wie weit – wie erschreckend weit – die Verbindung Mensch-Maschine reichen kann. Die Frage nach dem Alltäglichen und der Architektur wird damit nicht einfacher. Aber eine Antwort darauf, was für Alltägliches und hohe Baukunst gleichermaßen gelten kann, lässt sich immerhin geben.
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Normiert und normal

Gewalt als geplante, bürokratische, abstrakte Realität des Alltags – mit dem Handbook of Tyranny verstört Theo Deutinger gezielt. Formen sanktionierter Gewalt werden so unpersönlich, doch die Grenzen zu der Gewalt, die uns empört sind fließend. In technokratischen Zeichnungen und Diagrammen findet Deutinger eine Form, dem alltäglichen Zwang einen angemessenen Ausdruck zu geben.