Stadtentwicklung digital, vernetzt und innovativ
Die neue Ausstellung im PlanTreff zeigt Beispiele, wofür gesammelte städtische Daten genutzt werden und ...
Jahrzehnte verfehlter Verkehrspolitik und ausbleibender Instandhaltungsarbeiten, zwei Phänomene unserer Zeit: In der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn kulminieren sie derzeit zu einem selten gesehenen Extrem.
Ob es einen Unterschied zwischen Architektur und dem „bloßen Bauen“ gibt, ist immer wieder Bestandteil von Debatten. Unsere gebaute Umwelt in Stadt und Land sieht aber so aus, wie sie aussieht, weil es in der Produktion von gebautem Raum – auf Ebene des Stadt- wie des Hausbaus – vielfach nur mehr um die Befriedigung von Marktmechanismen geht. Regelt der Markt, dann bleibt ein Recht auf Wohnen ebenso auf der Strecke wie die Schönheit.
Die ersten Wogen scheinen sich gelegt zu haben – aber das kein Grund zur Entwarnung. Denn hinter den Stadtbild-Äußerungen steckt mehr als nur eine ungeschickte Rethorik. Ein genauer Blick zeigt, wie gefährlich ist, was Merz und Söder gesagt haben. Sie suggerieren, es wäre besser, wenn die Stadt homogener wäre. Das geht ziemlich weit an der Wirklichkeit vorbei.
Rothenburg ob der Tauber gilt im In- und Ausland als Prototyp einer mittelalterlichen deutschen Stadt. Aber das Bild trügt – oder besser gesagt, es ist ein Produkt: aus Regularien und Lokalstolz, aus Wiederaufbau, Selbstvergewisserung und Musealisierung. Mit dieser einzigartigen Mischung – dem Rothenburger Weg – möchte man nun UNESCO-Weltkulturerbe werden.
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung