In einer wichtigen Ausstellung geht das Deutsche Architekturmuseum dem Zusammenspiel von Protest und Architektur nach. Dabei wird der Architekturbegriff so weit gefasst, dass auch die Aktionen der Letzten Generation aufgenommen werden können. Gut so. Mit einem solch weitgefassten Verständnis von Architektur lässt sich besser erkennen, was sie leisten kann.
In einer diversen Gesellschaft brauchen wir mehr denn je Orte der Religion und Spiritualität, Orte der Trauer, Orte der Gemeinschaft für Jung und Alt. Es liegt nahe, dafür die Räume zu aktivieren oder zu ergänzen, die solche Orte in der Vergangenheit waren. Sie gilt es wieder zu entdecken, für das Heute neu zu aktivieren, unserer Zeit anzupassen. Beispiele aus Canitz, München[ und Dresden
Architektur ist immer die Arbeit an Kommendem. Aber diese Arbeit verändert sich und wird sich verändern müssen. Welche Potenziale sich bieten, wenn man Veränderungen als Antrieb begreift, die Potenziale von Architektur zur Etnfaltung kommen zu lassen und die Welt von morgen zu gestalten, zeigen exemplarisch drei Neuerscheinungen.
In Apolda ist das Ergebnis von zehn Jahren IBA Thüringen zu sehen. Es ist beeindruckend – und ernüchternd zugleich. Es zeigt, dass eine IBA allein uns nicht mehr weiterhilft, wenn die Bereitschaft fehlt, aus ihr Konsequenzen zu ziehen.
Studierte zunächst Kunst, dann Architektur in Aachen, Florenz und Stuttgart. War Redakteur der db, gründete mit Ursula Baus und Claudia Siegele 2004 frei04 publizistik. Schreibt Texte über Architektur und für freies Theater, macht Ausstellungen an der architekturgalerie am weißenhof und ist Landessekretär des BDA Hessen.
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