Die eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen von Olaf Otto Becker beschäftigen sich mit den durch Menschen verursachten Veränderungsprozessen auf der Erde, deren Auswirkungen das Leben auf unserem Planeten immer stärker beeinflussen werden (und es heute bereits tun!). Ausstellung bis zum 18. Juli bei Hartmann Projects im Galerienhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 48. Mit einem Vortrag von Olaf Otto Becker am 18. Juni (21 Uhr) im Innenhof des Galerienhauses. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung unter info@hartmannprojects.com Zum Foto-Essay >>>
María Rodríguez Cadenas ist Architektin mit einer Leidenschaft für Fotografie. Ihre Motive sucht sie jenseits von Postkartenidyllen in ihrem direkten Umfeld, in Las Palmas auf Gran Canaria. Sie findet sie in einem unerwarteten Schatten, einer überraschenden Farbkombination, einer interessanten Struktur, in den Spuren, die Zeit und Handeln der Stadt einschreiben. Fotografieren ist für Cadenas dabei eine From des genauen Sehens, eine Möglichkeit, das Besondere im Gewöhnlichen zu entdecken, eine Form, mit der Stadt in den Dialog zu treten. So entsteht eine subjektive Stadtlandschaft, eine innere in der äußeren, eine imaginäre in der echten Stadt. Zum Foto-Essay >>>
Mit der Kamera erforscht Christine Fenzl die Lebensbedingungen von Jugendlichen in den Berliner Bezirken Hellersdorf, Hohenschönhausen, Lichtenberg und Marzahn – Stadtviertel, die vor der Wende zum Osten gehörten und in den vergangenen Jahrzehnten starken sozialen und urbanen Veränderungen ausgesetzt waren. In sensiblen Aufnahmen spürt Fenzl den Geschichten, Erwartungen und der Auseinandersetzung der Jugendlichen mit dem heutigen Berlin nach und bewahrt dabei stets die Perspektive des ungeteilten Interesses. Zum Foto-Essay >>>
Die friedliche Nutzung der Kernenergie war die folgenreichste technische Utopie der deutschen Nachkriegsgeschichte und führte zu einem ihrer größten gesellschaftlichen Konflikte. Während die ikonischen Kuppeln und Kühltürme zum bildmächtigen Symbol wurden, ist der Rest der nuklearen Welt praktisch unsichtbar. Bernhard Ludewig erhielt die Erlaubnis, Bilder von Orten zu machen, die für Außenstehende schwer oder gar nicht zugänglich sind. Über sieben Jahre hinweg ist auf diese Weise ein ungeheuerliches Archiv der Kernkraftgeschichte entstanden. Zum Foto-Essay >>>
Sie sind auf merkwürdige Weise gleichzeitig fremd und vertraut. Nicht nur die sakrale Anmutung der Form, auch die Patina der kristallinen Gebilde geht eine eigenartig selbstverständliche Verbindung mit der alltäglichen Bergwelt ein, die jenseits von Romantik und Idyllisierung vom kraftzehrenden Leben dieser Umgebung, vor allem aber auf eine fast beunruhigend beiläufige Weise vom Selbstbewusstsein einer Gesellschaft erzählt, die die alte Mühsal hinter sich gelassen hat. Victor S. Brigola hat die Anziehungskraft der Lüftungsbauwerke des Arlbergtunnels ins Bild gesetzt. Zum Foto-Essay >>>