Die TU Berlin besitzt eine einzigartige Sammlung. In ihr werden Theaterbauten dokumentiert – aber viel mehr noch: in ihr wird dokumentiert, wie Theaterbauten verstanden wurden, wozu sie dienen sollten, wie sie politische und gesellschaftliche Systeme repräsentierten.
Als Abschluss einer Reihe von Monografien über den Städtebau in europäischen Diktaturen des 20. Jahrhunderts erschien „Städtebau im Nationalsozialismus“. Darin wird sowohl die Dynamik als auch die komplexe Verflechtung des Städtebaus in die politischen Ziele und Entwicklungen exzellent aufbereitet – und die europäische Perspektive nicht nur im Rückblick gefordert.
Im Spannungsfeld aktueller Debatten zeigt eine Ausstellung in Köln Hochhausentwürfe für den dortigen Heumarkt, die 100 Jahre alt sind. Sie sagen viel über die I...
Am 30. Januar wurde der DAM-Preis verliehen. Die Entscheidung der Jury folgt klar erkennbaren Kriterien: Architektur wird nicht nur als ästhetisches Objekt, sondern wesentlich auch in seiner gesellschaftlichen Relevanz bewertet. Vielleicht ist da aber noch ein bisschen mehr.
Hier geht es um mehr als um Architekturjournalismus. Vermutlich war es dem Autor (Kunsthistoriker) ein inneres Anliegen, als „nebenberuflicher Sprachkritiker“ aufzutreten.
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