Bei Studio Formagora entscheiden nicht nur die Gestalter:innen, was entsteht – sondern auch die Nachbarschaft, Geflüchtete, Vereinsmitglieder, Kinder. Zusammen bauen sie Bänke und Stadtmöbel für den öffentlichen Raum. Ein Gespräch darüber, weshalb Partizipation nicht schmückendes Beiwerk, sondern Kern des Gestaltungsprozesses ist.
Wie man über Natur spricht, hat sich im Lauf der Jahrhunderte stark gewandelt. Das zeigt eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Sie zeigt auch, welche Konsequenzen sich daraus ergeben – für Mensch und Umwelt. Und sie zeigt, wie der Begriff von Natur auf dem Feld politischer Auseinandersetzung instrumentalisiert wurde. Die Ausstellung ist darin aktueller denn je.
Besonders in Projekten, in denen nach gemeinwohlorientierten und partizipativen Leitlinien agiert wird, fungiert »Stadt für Alle« als Leitmotiv und Versprechen von Teilhabe und Inklusivität. Doch eingelöst wird das Versprechen in den meisten Verfahren nicht. Das muss aber nicht so blieben.
Als Abschluss einer Reihe von Monografien über den Städtebau in europäischen Diktaturen des 20. Jahrhunderts erschien „Städtebau im Nationalsozialismus“. Darin wird sowohl die Dynamik als auch die komplexe Verflechtung des Städtebaus in die politischen Ziele und Entwicklungen exzellent aufbereitet – und die europäische Perspektive nicht nur im Rückblick gefordert.
In einem Interview sprach Juli Zeh vor kurzem über die Menschen in ihrem Dorf, die AfD wählen. Das führte zu einigen Diskussionen, die auch aufgriffen, wie die Stadt auf das Land schaut. Und dieses Diskussionen sind wichtig. Weil sie komplexer, als es manchen lieb sein könnte.
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