Nach dem Bauhaus-Jubiläumsjahr wird endlich wieder breiten, historischen Entwicklungsthemen gebührende Aufmerksamkeit geschenkt – wie in Sankt Gallen, wo di...
Stilkritik (74) | Nach den Architekten fangen nun auch die Designer an, über Schönheit zu reden und sie einzufordern. Manche machen es sich dabei so einfach, dass man ihnen im besten Fall unterstellt, sie können es so ernst nicht gemeint haben. Andere sind ambitionierter. Und bekommen dann doch Angst vor der eigenen Courage.
Geschichte ist eine Konstruktion. Das heißt aber nicht, dass wir zu akzeptieren haben, dass Tatsachen vereinfacht, Unliebsames verschwiegen, Mythen produziert werden. Ein wenig Unvoreingenommenheit vorausgesetzt, lässt sich vieles entdecken, auch dort, wo man meint, eigentlich schon informiert zu sein. Das zeigen drei kürzlich erschienene Publikationen. Karl Henricis Aufsatzsammlung von 1904 wurde neu aufgelegt, Winfried Nerdinger hat den Bauhaus-Mythos durchgeknetet und Christiane Wachsmann dröselt die Geschichte der HfG Ulm auf.
Friedrich von Borries propagiert in seinem Manifest „Weltentwerfen. Eine politische Designtheorie“ ein Design, das in seinem Wesen nicht unter-, sondern entwerf...
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