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Zufällige Architektur nennt Jan Hora die Architektur, die nicht von Anfang an so geplant wurde, wie sie realisiert wurde, die im Prozess entstanden ist, bei der Pragmatik, begrenzte Ressourcen ebenso wie die Kunst der Improvisation eine Rolle spielen. Sie begegnet einem am häufigsten bei Umbauten und Sanierungen, aber es können auch völlig neue Werke entstehen. Entscheidend ist, dass dabei stets bereits vorhandene Fragmente verwendet werden, was einen gewissen Verlust an Kontrolle über den Plan mit sich bringt. Jan Hora bewundert Werke der „zufälligen Architektur, ihre Vielschichtigkeit, ihren Einfallsreichtum und ihre Ökonomie“, er ist stets auf der Such nach ihr und nutzt sie für die eigene Arbeit. Für ein Foto-Essay hat er einige Beispiele der „Accidental Architecture“ zusammengestellt.

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