Erich Schneider-Wessling war ein Pionier. Seine Wohnbauentwürfe waren ihrer Zeit voraus, seine Architektur fördert Kommunikation, der Bezug zu Umwelt und Landschaft ist ihn seinen Gebäuden gestaltprägend. Wofür er eintrat, ist unverändert aktuell geblieben.
Hartnäckig sind sie ja, die Kämpfer um einen gemeinsamen Welterbe-Status für die zwei Paradestücke der Berliner Nachkriegsarchitektur. 2013 an die UNESCO eingereicht, war ihr Antrag „Zwei deutsche Architekturen – Karl-Marx-Allee und Interbau 1957“ von der Tentativkommission zurückgestellt worden, zwecks tieferer wissenschaftlicher Fundierung. Impressionen einer Berliner Konferenz
Es war vielleicht eine der bemerkenswertesten Karrieren der Bundesrepublik. Albert Speer trug nicht nur den gleichen Namen wie sein Vater, er ergriff, nachdem er eine Schreinerlehre gemacht hatte, auch den gleichen Beruf: 1955 begann er an der TU München Architektur zu studieren. Vom Vater hat er sich erfolgreich emanzipiert:„Ein Baumeister für die Demokratie“ hat die FAZ ihren Nachruf auf Albert Speer überschrieben.
Die zweite Station der großen und architekturgeschichtlich wichtigen Otto Bartning-Ausstellung führt nach Karlsruhe in ZKM, wo bis zum 22. Oktober 2017 über...
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