Mag auch der Sommer eine dafür bevorzugte Jahreszeit sein: Wandern kann man immer. Es ist mehr als eine Freizeitbeschäftigung, es schafft Beziehungen zur Welt. Gehen macht bescheiden, aber nicht unterwürfig. Und es schärft auch die Sinne. Es schafft die Basis für eine Kritik, die nicht verurteilt.
Benennen wir zugespitzt zwei Tendenzen in Wirtschaft und Politik: Die deutsche Autoindustrie realisiert allmählich, dass sie seit Jahren aufs falsche Pferd gese...
Der Begriff der Heimat hat in Krisenzeiten Konjunktur – meist allerdings als ein nostalgisches oder sogar reaktionäres Konzept. Damit könnte sich die Krise der Demokratie verschärfen. Wendet man den Heimatbegriff so, dass er in die Zukunft weist, könnte er ein Mittel gegen die Krise sein, die seine Konjunktur begünstigte.
Wie man über Natur spricht, hat sich im Lauf der Jahrhunderte stark gewandelt. Das zeigt eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Sie zeigt auch, welche Konsequenzen sich daraus ergeben – für Mensch und Umwelt. Und sie zeigt, wie der Begriff von Natur auf dem Feld politischer Auseinandersetzung instrumentalisiert wurde. Die Ausstellung ist darin aktueller denn je.
Besonders in Projekten, in denen nach gemeinwohlorientierten und partizipativen Leitlinien agiert wird, fungiert »Stadt für Alle« als Leitmotiv und Versprechen von Teilhabe und Inklusivität. Doch eingelöst wird das Versprechen in den meisten Verfahren nicht. Das muss aber nicht so blieben.
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