Der Begriff der Heimat hat in Krisenzeiten Konjunktur – meist allerdings als ein nostalgisches oder sogar reaktionäres Konzept. Damit könnte sich die Krise der Demokratie verschärfen. Wendet man den Heimatbegriff so, dass er in die Zukunft weist, könnte er ein Mittel gegen die Krise sein, die seine Konjunktur begünstigte.
Wie man über Natur spricht, hat sich im Lauf der Jahrhunderte stark gewandelt. Das zeigt eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Sie zeigt auch, welche Konsequenzen sich daraus ergeben – für Mensch und Umwelt. Und sie zeigt, wie der Begriff von Natur auf dem Feld politischer Auseinandersetzung instrumentalisiert wurde. Die Ausstellung ist darin aktueller denn je.
Besonders in Projekten, in denen nach gemeinwohlorientierten und partizipativen Leitlinien agiert wird, fungiert »Stadt für Alle« als Leitmotiv und Versprechen von Teilhabe und Inklusivität. Doch eingelöst wird das Versprechen in den meisten Verfahren nicht. Das muss aber nicht so blieben.
Als Abschluss einer Reihe von Monografien über den Städtebau in europäischen Diktaturen des 20. Jahrhunderts erschien „Städtebau im Nationalsozialismus“. Darin wird sowohl die Dynamik als auch die komplexe Verflechtung des Städtebaus in die politischen Ziele und Entwicklungen exzellent aufbereitet – und die europäische Perspektive nicht nur im Rückblick gefordert.
Fast fünf Jahre nach der Flut: ein Besuch im Ahrtal. Foto: Andreas Schmickler, aus dem Band «Spuren der Flut im Ahrtal 2021», hrsg. von Landschaft und Geschichte e.V.
Jegliche weitere Verwendung des Fotos ist untersagt.
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung