Neue Großprojekte (IV) | Wenig kommentiert und beachtet: Der Bericht des Weltklimarats, der Ende Februar vorgestellt wurde, zeichnet ein düsteres Zukunftsbild. Für das Bauen heißt das: Neubau muss die Ausnahme werden. Der Bestand ist die immer noch missachtete Ressource – auch eine kulturelle, die wir mit Gewinn nutzen können.
Lehm ist inzwischen geradezu zu einem Synonym für nachhaltiges Bauen geworden. Doch es kommt – wie immer – darauf an, was man daraus macht. Ein Überblick über aktuelle Entwicklungen und innovative Projekte.
Es wächst die Erkenntnis, wie sehr unser Handeln in ein komplexes, globales Beziehungsgeflecht eingebettet ist. Das öffnet auch einen anderen Blick auf Bewohnbarkeit, Wohnen und Wohnungspolitik, die in ihrer aktuellen Form nur die Defizite befeuert, die zu beheben sie behauptet.
Neue Gesetze werden bald die öffentliche Hand zu Stärkung der Kreislaufwirtschaft und die Bauwirtschaft zur Transformation verpflichten. Dies allein ist allerdings zu wenig, solange die Städte und Gemeinden nicht auch die städtebauliche Voraussetzungen schaffen, um die Kreislaufwirtschaft im Bauen voranzubringen. Auch die Architektenschaft ist gefragt. Doch die Branche kommt nur sehr schleppend in Bewegung.
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