Finale der IBA Heidelberg: Die Abschlusspräsentation der IBA vermittelt einen Eindruck davon, was in den vergangenen zehn Jahren in der Stadt in Bewegung gera...
Städtebau ist eine Disziplin, die hervorragend dazu geeignet wäre, zwischen Architektur und Stadtplanung zu vermitteln, Brücken zu bauen zwischen Kreativität und Regulierung, Flexibilität und Rechtsnorm, Praxis und Wissenschaft, Individualität und Gemeinwohl. Dazu fehlen aber die Voraussetzungen: Zu knapp ist das Personal für die Ausbildung und in den Verwaltungen, und es mangelt an der Qualität der Verfahren.
Die Gestalt der Stadt zeichnet sich heute mehr als jemals zuvor durch Vielfalt aus. In dieser synchrone Präsenz verschiedener Ideen kommt ein Abbild unserer Gesellschaft zum Ausdruck. Aber wie bildet man Stadt in einem anspruchsvollen Entwurf ab? Welche Zusammenhänge sind relevant und wie lassen sich Parameter der Stadt von heute bestimmen?
Öffentlickeitsbeteiligung ist Routine geworden. Das kann eine Qualität sein, muss es aber nicht. Und tatsächlich zeigt ein genauer Blick, dass es um die Beteiligung, wie sie zum Planungsalltag geworden ist, nicht immer zum Besten steht. Was aber nicht heißt, sie grundsätzlich in Frage stellen zu müssen – die Werte, für die sie steht, sind deswegen nicht falsch.
Die Städtischen Bühnen von ABB Architekten in Frankfurt am Main müssen von Grund auf saniert werden. Eine Bürgerstiftung macht sich für ein neues, privatwirtschaftlich finanziertes Opernhaus stark. Einer „Kultur für alle“ für die sich Hilmar Hoffmann in Frankfurt eingesetzt hatte, entspricht dieser Vorschlag allerdings nicht.
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