Im Mai 2026 erschien von Jan-Werner Müller „Straße, Platz, Palast. Zur Architektur demokratischer Räume.“ Ein Gespräch über Würde, über transparente Architektur und über Räume, die Menschen ermöglichen sollten, Neues und Unvorhergesehenes zu tun.
Die ersten Wogen scheinen sich gelegt zu haben – aber das kein Grund zur Entwarnung. Denn hinter den Stadtbild-Äußerungen steckt mehr als nur eine ungeschickte Rethorik. Ein genauer Blick zeigt, wie gefährlich ist, was Merz und Söder gesagt haben. Sie suggerieren, es wäre besser, wenn die Stadt homogener wäre. Das geht ziemlich weit an der Wirklichkeit vorbei.
Optimist zu sein, mag ein Pflicht sein. Eine leichte ist es im Moment sicher nicht. Auf der Suche nach Quellen, die den Optimismus noch stärken könnten, muss auch analysiert werden, was diese Quellen zum Versiegen bringt.
Bereits bevor die neue Regierung im Amt ist, haben die Grünen mitregiert. Stichwort Schuldenbremse und Sondervermögen: Baldkanzler Merz hat das Gegenteil dessen getan, was er vor der Wahl versprochen hat. Bei anderen Themen werden wir nicht so viel Glück haben.
Die Zeiten sind unruhig, in den Diskursräumen geht es hoch her. Dagegen trägt der unter Denkmalfreunden ausgetragene Dauerstreit um schuldige oder unschuldige S...
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