Im Mai 2026 erschien von Jan-Werner Müller „Straße, Platz, Palast. Zur Architektur demokratischer Räume.“ Ein Gespräch über Würde, über transparente Architektur und über Räume, die Menschen ermöglichen sollten, Neues und Unvorhergesehenes zu tun.
Vieles muss sich ändern, wenn die Erde bewohnbar bleiben soll – das wissen wir. Aber wenn es konkret werden soll, fehlen die Erfahrungen. Oder es wird gerade nur so viel geändert, dass möglichst viel so bleiben kann, wie es ist. Das muss man nicht hinnehmen, denn es bieten sich andere Optionen.
Lebensräume in aller Welt sind bedroht, ob durch Klimawandel, Umweltzerstörung oder Kriege. Doch viele Menschen scheinen die Bedrohung nicht ernst zu nehmen. Auf der Triennale Kleinsplastik in Fellbach versuchen über 40 internationale Künstler:innen, die Probleme sichtbar zu machen – und Lösungen anzubieten.
In einer wichtigen Ausstellung geht das Deutsche Architekturmuseum dem Zusammenspiel von Protest und Architektur nach. Dabei wird der Architekturbegriff so weit gefasst, dass auch die Aktionen der Letzten Generation aufgenommen werden können. Gut so. Mit einem solch weitgefassten Verständnis von Architektur lässt sich besser erkennen, was sie leisten kann.
Die Behandlung der Menschen in Schlachthöfen haben wie die Krawalle in Stuttgart eine gemeinsame Basis: In beiden Fällen stellt sich die Frage, wie Menschen separiert werden, was mit dieser Separierung verbunden ist. Auch hier geht es um den öffentlichen Raum: darum, wie in und zu ihm Grenzen gezogen werden.
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