Stilkritik (42) Die Gründe für eine allgegenwärtige Aneignung der Europoolpalette als architektonisches Element im öffentlichen Raum liegen auf der Hand: Sie ist stabil, standardisiert, kostengünstig, mehrwegfähig und vielseitig einsetzbar. Sie ist aber auch ein Zeichen für das Kreative, Unkonventionelle und Widerständige. Mit ihm schmückt sich inzwischen auch der konventionelle Mainstream.
Hurra, es gibt einen neuen Trend: das Wohnen im Hochhaus. Das ist zwar eigentlich nicht neu – aber man gibt sich gerade deshalb alle Mühe, sich von der Vergangenheit zu distanzieren. Besser wäre es, sich die Vergangenheit genauer und unvoreingenommener anschauen. Es könnte helfen, das Potenzial des Wohnhochhauses besser zu nutzen.
Es war vielleicht eine der bemerkenswertesten Karrieren der Bundesrepublik. Albert Speer trug nicht nur den gleichen Namen wie sein Vater, er ergriff, nachdem er eine Schreinerlehre gemacht hatte, auch den gleichen Beruf: 1955 begann er an der TU München Architektur zu studieren. Vom Vater hat er sich erfolgreich emanzipiert:„Ein Baumeister für die Demokratie“ hat die FAZ ihren Nachruf auf Albert Speer überschrieben.
Deutet sich mit der schrittweisen Eröffnung des "Dorotheen-Quartiers" mitten in Stuttgart ein Image-Wandel der Schwabenhauptstadt vom moralisierenden Wutbürge...
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