Stilkritik (74) | Nach den Architekten fangen nun auch die Designer an, über Schönheit zu reden und sie einzufordern. Manche machen es sich dabei so einfach, dass man ihnen im besten Fall unterstellt, sie können es so ernst nicht gemeint haben. Andere sind ambitionierter. Und bekommen dann doch Angst vor der eigenen Courage.
Der Mannheimer Kunstverein zeigt bis 12. Mai 2019 „Städtisches Werkzeug“ von Haus-Rucker-Co. Die Ausstellung widmet sich einem Ausschnitt aus dem vielfältigen Werk der Wiener Architektur- und Künstlerformation, realisierten und nicht verwirklichten städtebaulichen Interventionen.
Energieaufwändig, Ressourcen ausbeutend, klimaschädigend: So wie wir heute bauen, verbauen wir nachfolgenden Generationen die Zukunft. Lehm ist ein Baustoff, der das Potenzial hat, den Weg aus der Sackgasse zu weisen. Eine Ausstellung in Stuttgart zeigt, was mit Lehm möglich ist.
Wenden wir uns mal vom Nationalen und Traditionalistischen der Gegenwart ab und lenken die Aufmerksamkeit auf das kulturelle Erbe Europas nach den Weltkriegen, als internationaler Frieden wichtiger war als nationale Interessen. Dazu lassen sich bemerkenswerte Ereignisse und Entwicklungen in Erinnerung rufen – zum Beispiel eine deutsch-französische Liaison der 1950er- und 60er-Jahre, die dieser Tage Früchte trägt.
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