Mag auch der Sommer eine dafür bevorzugte Jahreszeit sein: Wandern kann man immer. Es ist mehr als eine Freizeitbeschäftigung, es schafft Beziehungen zur Welt. Gehen macht bescheiden, aber nicht unterwürfig. Und es schärft auch die Sinne. Es schafft die Basis für eine Kritik, die nicht verurteilt.
Ob Milchviehwirtschaft, Gemüseanbau oder Fischfang: Durch die globale Nahrungsmittelproduktion haben sich weltweit Landschaften, Infrastrukturen und Gebäude stark verändert – mit gravierenden Folgen für Natur und Gesellschaft. Eine Ausstellung macht sichtbar, welchen Herausforderungen wir uns zu stellen haben.
Insel – der Titel der Arbeit von Grit Schwerdtfeger scheint zunächst eindeutig: Er verweist auf einen geografischen Ort, geprägt von Dünen, Watt, Deichen und Meer. Doch die Fotografien dieser Serie erzählen von weit mehr als einer Landschaft.
Der Pritzker-Preis 2025 geht an Liu Jiakun. Obschon er bereits zweifacher Teilnehmer der Architekturbiennale in Venedig war (2008 und 2016), hatten Interessierte in Deutschland nur durch eine Ausstellung bei Aedes in Berlin 2017 die Gelegenheit, seine Arbeit kennenzulernen. Dass er nun mit dem wichtigsten Architekturpreis der westlichen Welt geehrt wird, überrascht nicht nur Fachleute.
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